Reiseapotheke – Checkliste für Deine Gesundheit

SabineKnow-How0 Comments

Eine ordentliche Reiseapotheke sollte immer Bestandteil Deines Gepäcks sein – egal ob Du im Wohnmobil unterwegs bist oder eine Flugreise machst. Hier erfährst Du, was darin enthalten sein sollte, wie man damit umgeht und erhältst viele generelle Ratschläge um bei kleinen Beschwerden unterwegs gewappnet zu sein.


Da kann man an die schönsten Plätze der Erde reisen. Wenn es einen dort „erwischt“ hat und es geht einem schlecht, nutzt das herzlich wenig. Die Zeit verstreicht, ohne dass man sie genießen kann und das muss ja wohl wirklich nicht sein.

Einige Beschwerden tauchen beim Reisen immer wieder auf und gegen sie kann man sehr gut etwas tun. Wir haben mit dem Apotheker unseres Vertrauens darüber gesprochen, was auf jeden Fall mit an Bord sein sollte und wie man mit der Reiseapotheke richtig umgeht.

GENERELLE RATSCHLÄGE


KAUF VON MEDIKAMENTEN

Der erste Stolperstein bei einer Reiseapotheke liegt bereits in der Beschaffung der Medikamente.

Es ist auf jeden Fall ratsam, sich bereits Zuhause um den Inhalt zu kümmern und nicht erst am Urlaubsort. Je nach Reiseland kann es zwar durchaus sein, dass bestimmte Medikamente wesentlich günstiger zu bekommen sind als hier – die Gefahr, dass Du Dir mit der Einnahme aber keinen Gefallen tut, ist zuweilen aber recht hoch. Gerade in Ländern, in denen Arzneimittel sehr billig angeboten werden, gibt es häufig Fälschungen zu kaufen und Du weißt nicht so richtig, was in der Pills steckt, die Du da schluckst.

Den folgenden Werbeaufsteller haben wir zum Beispiel vor einer Apotheke in Ägypten fotografiert. Steroide und Viagra zum Super-Sonderpreis und jetzt kommst Du und brauchst etwas gegen Dein Magen-Darm Leiden, dass Dich seit Tagen schon ans Bett Deines Wohnmobils gefesselt hat. In der Not frisst der Teufel zwar Fliegen aber Könntest Du den Inhaltsstoffen der angebotenen Medikamente voll vertrauen?

Werbeaufsteller vor einer Apotheke in Ägypten - Steroide und Viagra im Super Sonderangebot

Eingang zu einer Apotheke in Ägypten.


Auch die Sprache kann zum Problem werden. Kennt man den Namen des Wirkstoffes nicht, den man braucht, kann es schwierig sein, dem Apotheker verständlich zu machen, welche Beschwerden genau zu behandeln sind.

Der Beipackzettel ist natürlich ebenfalls in Landessprache abgefasst, was die richtige Einnahme und Dosierung der Medikamente zusätzlich erschwert.

Mach Dir das Leben also leichter und nimm die wichtigsten paar Dinge direkt von Zuhause mit.

Wichtig bei Flugreisen


Falls Du ein Medikament in regelmäßigen Abständen nimmst: Denke daran, dieses im Handgepäck zu verstauen, auch dann, wenn die Zeit in der Luft eigentlich einnahmefrei ist.

Jedes Jahr gehen mehr als 20 Millionen Gepäckstücke auf eine andere Reise als ihre Besitzer! Pack also den kompletten Urlaubsvorrat in Handtasche oder Rucksack.

Um Schwierigkeiten dabei zu vermeiden, ist eine ärztliche Bestätigung ratsam.


Betäubungsmittel


Handelt es sich um Medikamente, die zu den Betäubungsmitteln zählen (wie z.B. starke Schmerzmittel bei Migräne oder Rückenschmerzen), muss die ärztliche Bescheinigung darüber, bei Reisen im Schengenraum, von der Landesgesundheitsbehörde beglaubigt werden.

Bei Reisen in Länder außerhalb des Schengenraumes ist es ratsam, sich mit den zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen, denn es bestehen keine einheitlichen Regelungen für die Einfuhr solcher Medikamente!


Achtung Zeitverschiebung bei Flugreisen


Achte, bei Medikamenten die regelmäßig eingenommen werden müssen, bei Fernreisen bitte auch auf die Zeitverschiebung.

Dazu zählt übrigens auch die Pille! Wird die 12 Stunden Grenze überschritten, ist Vorsicht geboten, wenn man nicht zu zweit hin und zu dritt wieder zurück fliegen will! Eventuell muss eine „Zwischenpille“ genommen werden, damit die nächsten Einnahmen dann wieder um die gewohnte Tageszeit erfolgen können.

Genaue Informationen zur Einnahme der Pille bei großer Zeitverschiebung, findest Du in diesem Artikel vom Deutschen Ärzteblatt.


Spritzen und Kanülen

Die Mitnahme von Spritzen und Kanülen (z.B. für Insulin) kann bei ausländischen Zollbehörden ganz schön nervig werden. Lass Dir auch dafür vom Arzt eine Bescheinigung über die Notwendigkeit ausstellen!


Lagern der Medikamente

Wenn Du mit dem Wohnmobil unterwegs bist, ist oftmals die Temperatur ein Problem.

Denke bei der Fahrt in den Süden daran, die Medikamente kühl zu lagern, wenn nötig in einer Tupperdose, die in die Kühlbox kommt. Viele Medikamente werden unwirksam, wenn sie zu hohen Temperaturen ausgesetzt werden.

Packst Du Deine Reiseapotheke aus der vorhandenen Hausapotheke, dann wirf dabei einen kleinen Blick auf das Verfallsdatum.

Beachte auch, dass das aufgedruckte Datum bei Salben und Flüssigkeiten nur für ungeöffnete Verpackungen gilt. Am besten schreibst Du beim Öffnen einer Tube oder Flasche das aktuelle Datum darauf, danach gilt dann das Symbol, das ein geöffnetes Döschen zeigt. Darin steht dann zum Beispiel 6M oder 12M, was die Anzahl der Monate angibt, die das Medikament nach dem Öffnen noch haltbar ist.


Verschreibungspflichtige Medikamente „auf Halde“

Unterschiedliche Reisen erfordern unterschiedliche Reiseapotheken.

Je nach Reiseland oder Abgelegenheit des Reiseziels kann es sein, dass die Mitnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten angeraten ist. Sprech mit Deinem Arzt, wenn Du eine Fernreise planst und entscheidet gemeinsam, ob Du zum Beispiel vorsorglich ein Breitbandantibiotikum mitnehmen solltest. So können auch gleich eventuelle Wechselwirkungen abgeklärt werden.


Impfungen

Neben Medikamenten können auch Impfungen sinnvoll sein. In manchen Ländern sogar so sinnvoll, dass man ohne diese gar nicht erst einreisen darf. Zum Beispiel wird Dir die Einreise verwehrt, wenn Du mit dem Wohnmobil von Marokko über Mauretanien in den Senegal fahren willst, ohne von einem dafür zertifizierten Arzt gegen Gelbfieber geimpft zu sein.

Viele Krankenkassen bezahlen alle Impfungen, die der Arzt für eine bevorstehende private Reise empfiehlt, in vollem Umfang. Es kann allerdings einen Unterschied machen, zu welchem Arzt Du gehst. Die Reisepraxen im Globetrotter zum Beispiel sind zertifizierte Gelbfieber-Impfstellen, für die anderen Impfungen sollte man aber eventuell zum Haus- oder Tropenarzt gehen, damit es kein Gejammere bei der Kasse gibt – Stichwort: Vertragspartner. Am besten vorher bei der Krankenversicherung anrufen und nachfragen.

Die Abrechnung können einige Ärzte direkt mit der Kasse vornehmen, bei anderen muss man in Vorkasse gehen und die Rechnung dann bei der Versicherung zum Ausgleich einreichen.

Noch ein kleiner Tipp: Kläre vorab mit dem Arzt, ob er die Impfstoffe da hat, die Du benötigst. Du musst diese dann nämlich nicht selbst mit einem Rezept in der Apotheke abholen und sparst Dir so die Zuzahlung!


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REISEAPOTHEKE –
DAS GEHÖRT HINEIN


Generell gilt:

Je abgelegener das Reiseziel, umso wichtiger die mitgebrachte Notfallapotheke!

Getreu dem Motto: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“, findest Du hier die Sachen, die wirklich wichtig sind.


Verbandszeug und Wunddesinfektion


Bei einer Reise im Wohnmobil sind wir ja schon ganz gut ausgestattet, was Verbandszeug angeht. Ein Verbandskasten ist ja sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Zusätzlich ist aber noch ein Präparat zur Wunddesinfektion, wie zum Beispiel Octenisept Wundspray* sinnvoll.

Säubert man eine kleine Bagatellverletzung anständig, kann man eine unangenehme Wundinfektion vermeiden. Vor allem bei Reisezielen mit heißem oder gar schwülem Klima ist die Desinfektion von kleinen Wunden angebracht. Hier können sich Bakterien besonders schnell vermehren.

Zum Glück sind die Verletzungen ja meist nicht gleich so groß, dass wir das Notfallset des Verbandskastens brauchen. Ein kleines Pflasterset* oder Abschneidepflaster* zum Abdecken des desinfizierten Schnittes oder des aufgeschrammten Knies tut es völlig und kann problemlos auf jeder Tour im Wohnmobil mitfahren.


Durchfall


Auf der Hit-Liste der Reiseerkrankungen unangefochten an der Spitze: Der Durchfall.

Häufig ausgelöst durch eine ungewohnte Trinkwasserqualität  im Reiseland. Der Feind kommt in Form von Eiswürfeln in Getränken oder leckeren Salaten, die vorbildlicher Weise gründlich gewaschen worden sind daher.

Nummer Eins der Anti-Durchfallwirkstoffe in diesem Fall ist Loperamid*.

Loperamid hemmt die Darmbewegungen und durch die längere Verweildauer kann wenigstens ein Teil der Flüssigkeit und Elektrolyte wieder vom Körper aufgenommen werden. Der Durchfall wird recht zuverlässig gemildert, es bekämpft aber nicht die Erreger, die den Duchfall verursachen.

Aus diesem Grund sollte Loperamid bei blutigem Durchfall oder Fieber NICHT eingenommen werden. Beides können Anzeichen für eine schwere Darminfektion sein. Plant man eine Fernreise oder Reise durch abgelegene Gebiete, ist, wie schon geraten, vorab mit dem Arzt zu besprechen, ob man ein Breitbandantibiotikum mitführen sollte, das man im besten Fall schon einmal eingenommen hat und weiß, dass man es verträgt.

Enthält der Durchfall also Blutbeimengungen oder man hat zusätzlich gar hohes Fieber und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl, sollte dieses dann zum Einsatz kommen!

Auch bei Kindern ist Vorsicht geboten, weil sie den Wirkstoff schlechter vertragen, als Erwachsene!!!

Außerdem wichig: Treten die ersten Beschwerden im Magen bereits super schnell nach dem Essen auf oder vielleicht sogar schon während dessen, dann handelt es sich möglicherweise nicht um eine Lebensmittelinfektion, sondern um eine Lebensmittelvergiftung. Auch in diesem Fall ist Loperamid nicht das richtige, da es verhindert, dass das aufgenommene Gift aus dem Körper ausgeschieden werden kann! Geriebene Äpfel, Bananen und dazu schwarzer Tee sind gut – ein Arzt selbstverständlich auch.

Wichtig ist in jedem Fall viel Trinken um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Präparate wie etwa Oralpädon sind super, um dem Körper verlorene Nährstoffe und Elektrolyte wieder zuzuführen.

Es gibt sie sogar z.B. mit Erdbeer- oder Bananengeschmack und werden so auch von Kindern gerne freiwillig getrunken. Die kleinen Pulverbeutelchen kann man sich selbst unterwegs mit Wasser (aus der Flasche(!) oder im Wohnmobil nach dem Filtern!) als Getränk zubereiten.

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Wir haben von Oralpädon immer die Sorte Erdbeere – schmeckt zwar ein bisschen synthetisch aber ganz ok und bringt einen schnell wieder auf Trab

Wasser im Wohnmobil filtern und Durchfall vermeiden?

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Schmerzen


Paracetamol* oder Ibuprofen* helfen gegen Kopf-, Zahn- und sonstige Schmerzen aber auch gegen Fieber und Entzündungen.

Hingegen alles, was Acetylsalicylsäure (wie Aspirin, ASS …) enthält, bitte NICHT in Malariagebieten einnehmen! Dieses kann die Auswirkungen von bestimmten Tropenkrankheiten durch die blutverdünnende Wirkung verschlimmern!


Zerrungen und Prellungen


Vor allem wenn man gerne Trekking Touren unternimmt, kann so etwas leicht passieren. Ein einziges blödes Umknicken und schon hat man den Salat in Form einer Verstauchung oder Zerrung.

Kühlen und hochlagern sind wichtige Erste Hilfe Maßnahmen, sowie rasch wirksame, schmerzlindernde Medikamente zum Einreiben, zum Beispiel doc Ibuprofen Schmerzgel*.


Zerrungen und Prellungen


Wenn Du zu Allergien neigt, sollte ein Mittel wie Cetirizin* in die Reiseapotheke. Lästiger Juckreiz oder auch schlimmere Symptome können so nach kurzer Zeit erheblich gemildert werden.


SONNENSCHUTZ


Sonnenbrand ist nervig … mögliche Langzeitfolgen mit Hautkrebs gar nicht mehr lustig!

Bitte wähle einen Lichtschutzfaktor der hoch genug ist aus. Er richtet sich nach Deinem Hauttyp und Reiseziel – zu hoch geht eigentlich nicht.

Ganz wichtig: Wähle eine Sonnencreme, die gegen UV-B UND UV-A Strahlung schützt!

Nicht vergessen, das Zeug früh genug aufzutragen, da es ungefähr eine halbe Stunde dauert, bis wirklich ein Schutz auf der Haut aufgebaut werden konnte.

Wiederhole den Auftrag im Laufe des Tages um die Verluste durch Schwitzen, Abrieb an der Kleidung oder Schwimmen auszugleichen.


INSEKTENSTICHE

In einigen Gebieten liegt die gefühlte Dichte der Stechfliegenpopulation bei etwa 1000 Exemplaren pro Kubikmeter Luftraum. Wir denken da z.B. an unseren Aufenthalt in der Camargue, andere Regionen können das aber genau so gut!

Zwar können die Stiche im blöderen Fall Gließmaßen auf doppelten Umfang anschwellen lassen oder sogar eine Sepsis auslösen. Im Normalfall sind sie aber einfach nur lästig und jucken wie Hölle. Gegen den Juckreiz haben wir inzwischen übrigens eine Wunderwaffe gefunden! Schau mal in diesen Artikel hier, wenn Du auch ein Mückenmagnet bist, wie ich!

Immens wichtig wird der Mückenschutz allerdings vor allem in tropischen Gebieten! Krankheiten wie Malaria, Dengue Fieber, Gelbfieber oder japanische Enzephallitis sind kein Spaß und nur mit guten Insektenschutz vorzubeugen! Bitte verlasst Euch in diesem Fall nicht auf Teebaum-, Zitronen- oder Kokosöl.

Die Wirksamkeit des Mittels Diethyltoluamid (bekannt unter dem Kürzel DEET) ist hinreichend belegt und sollte vor allem in Gebieten mit diesen gefährlichen Krankheiten auch Verwendung finden! Wir selbst haben Anti Brumm* getestet und sind von seiner Wirkung wirklich total begeistert. Das können wir Dir wirklich nur empfehlen!


Nicht nur Insekten können ein Problem werden. Das bei Globetrottern beliebte Fort Bou Jerif in Marokko zum Beispiel ist einer der schlangenreichtsten Orte der Welt, auch die schwarze Kobra lebt hier. Halte unbedingt diese Sicherheitshinweise ein:

Schlangenbisse – Vorbeugen und Erste Hilfe!
Reiseübelkeit

Tabletten gegen Reiseübelkeit* gehören nun nicht zwingend in jede Reiseapotheke aber sie können das Leben ganz schön erleichtern. Vor allem Kinder leiden unter dieser unangenehmen Störung des Gleichgewichtssinns und machen die Fahrt zu einer Tortour. Auch Schwangere sind häufig betroffen.

Solche Mittel sind für eine lange Strecke in den Urlaub ok, sollten aber natürlich nicht bei einem Roadtrip eingesetzt werden, bei dem täglich gefahren wird!


Händedesinfektion

Ein sehr wichtiges, ergänzendes Mittel, das in die Reiseapotheke gehört, ist eine wirksame Händedesinfektion*.

Hiermit wären wir dann wieder bei unserem beliebten Durchfall angekommen, den es uns nicht nur durch eine unzureichende Trinkwasserqualität beschert.


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WICHTIGER HINWEIS
ZUR ENTSORGUNG

Am besten ist natürlich immer noch die Reiseapotheke, die man nicht gebraucht hat und vollständig wieder zu Hause ankommt.

Sollten Dir die Medikamente tatsächlich irgendwann ablaufen, denk bitte daran, diese nicht über Toilette oder Waschbecken zu entsorgen! Das belastet unseren Wasserkreislauf nämlich erheblich! Eine ungeeignete Entsorgung von Medikamenten sorgt für eine Anreicherung in unserer Umwelt und somit sogar dafür, dass Resistenzen entstehen können und Medikamente nicht mehr helfen, wenn sie gebraucht werden.

Die Entsorgung ist in Deutschland regional unterschiedlich zu empfehlen. Auf dieser Seite erhältst Du alle Infos für eine umweltbewusste Entsorgung an Deinem Aufenthaltsort.


DISCLAIMER: Wir sind KEINE Ärzte! Das Wissen, das wir hier weitergeben sind unsere gesammelten Erfahrungen und das, was sich bei uns persönlich bewährt hat. Jeder Körper reagiert anders und wenn Du Dir mit irgendwas unsicher bist, was Deine Reiseapotheke betrifft: Rede mit dem Arzt Deines Vertrauens, der wird Dich ganz bestimmt gerne dazu beraten!

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