Herman unterwegs nach Süd-Frankreich

MichaelFrankreich, Reisen

Herman unterwegs nach Süd-Frankreich

Wir sind in der Camargue. Hier haben wir immer ein bisschen den Eindruck, uns im Bilderbuch zu befinden.

Über das Plätzchen, das wir mit Herman bezogen haben, fliegen rosa Flamingos und wir beobachten sie beim Umherstolzieren im seichten See direkt vom Frühstückstisch aus. Die Camargue bietet uns ihre Schönheit in einem traumhaften Sonnenaufgang dar und wir können kaum erwarten, mehr davon zu sehen.

Heute wollen wir die berühmten weißen Pferde und majestätischen schwarzen Stiere besuchen, die diese Landschaft prägen. Wir besuchen die Camargue nun zum dritten mal und immer wieder sind wir einfach fasziniert. Die Landschaft legt eine beruhigende Hand auf rastlose Seelen und lädt zum träumen ein.

Viel schöner, diese Aussicht aus dem Fenster, als unser ursprünglicher Plan, ganz brav bis zum Willytreffen in heimischer Umgebung zu bleiben und erst mal noch alles Mögliche an Herman und seinem Aufbau zu verbessern. Dabei holte uns nämlich Lagerkoller vom Feinsten ein. Die einsetzende Regenphase verbesserte unsere Symptome dann auch nicht unbedingt und sind wir nun kurzentschlossen in unserem geliebten Südfrankreich gelandet.

Zwei mal schlafen und schon in Süd-Frankreich

Zwei Zwischenstops haben wir bei der Anreise eingelegt, die wir Euch nur empfehlen können – auch als eingenständige Ziele.

In Luxembourg machten wir Halt auf dem kostenlosen Stellplatz in Dudelange. Von hier aus haben wir schon viele, großartige Ausflüge zu den schönsten Fleckchen im Herzogtum gemacht. Nicht vergessen hier vollzutanken – das Preisniveau für Kraftstoff liegt weit unter dem aller anderen Ländern drum herum.

Die zweite Nacht verbrachten wir in einem Gebiet aus 1001 See rund um den Ort Villars-les-Dombes. Ein wahrhaftiges Paradies für Vogelliebhaber, wie wir feststellen konnten.

Auf dem riesigen, kostenlosen Stellplatz brüten Storchfamilien direkt über Hermans Kopf, im See nebenan kann man die Geschehnisse in einem Schwanennest beobachten – zum Motto passt der Vogelpark, direkt anbei.

Storchennest

Der generalüberholte Motor des Steyr 680 läuft wie ein Uhrwerk und mit der neuen Schalldämmung im Fahrerhaus waren die letzten 340 km in die Camargue schnell gemacht, mit unserer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60km/h. Bereits bei der Anfahrt zu unserem heutigen Stellplatz bewundern wir hunderte weiße Pferde und friedlich grasende Stiere.

Als wir Herman abstellen, sehen uns die Flamingos ein paar Meter weiter erst kurz komisch an und schnabbulieren dann weiter in Ruhe ihre Krebse.

Beschaffung von Internet fürs Wohnmobil in Frankreich

Aber wir sind ja nicht nur zum Staunen unterwegs. Da wir Selbstständig sind und unterwegs arbeiten müssen, ist das Besorgen einer Internet SIM Karte jetzt erste Amtshandlung.

Internet ist in Frankreich so einfach zu bekommen, wie sonst fast nirgendwo sonst! Man kann sich die SIM Karte des Anbieters FREE einfach an Automaten ziehen, die in zahlreichen Einkaufszentren und Zeitschriftenläden stehen. Und das Beste: Der Preis ist unschlagbar. Hier gibt’s die Anleitung für die Karte aus dem Automaten.

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