Herman unterwegs nach Süd-Frankreich

MichaelFrankreich, Reisen6 Comments

Herman unterwegs nach Süd-Frankreich

Wir sind in der Camargue. Hier haben wir immer ein bisschen den Eindruck, uns im Bilderbuch zu befinden.

 
Über das Plätzchen, das wir mit Herman bezogen haben, fliegen rosa Flamingos und wir beobachten sie beim Umherstolzieren im seichten See direkt vom Frühstückstisch aus. Die Camargue bietet uns ihre Schönheit in einem traumhaften Sonnenaufgang dar und wir können kaum erwarten, mehr davon zu sehen.

Heute wollen wir die berühmten weißen Pferde und majestätischen schwarzen Stiere besuchen, die diese Landschaft prägen. Wir besuchen die Camargue nun zum dritten mal und immer wieder sind wir einfach fasziniert. Die Landschaft legt eine beruhigende Hand auf rastlose Seelen und lädt zum träumen ein.

Viel schöner, diese Aussicht aus dem Fenster, als unser ursprünglicher Plan, ganz brav bis zum Willytreffen in heimischer Umgebung zu bleiben und erst mal noch alles Mögliche an Herman und seinem Aufbau zu verbessern. Dabei holte uns nämlich Lagerkoller vom Feinsten ein. Die einsetzende Regenphase verbesserte unsere Symptome dann auch nicht unbedingt und sind wir nun kurzentschlossen in unserem geliebten Südfrankreich gelandet.

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Zwei mal schlafen und
schon in Süd-Frankreich

Zwei Zwischenstops haben wir bei der Anreise eingelegt, die wir Euch nur empfehlen können – auch als eingenständige Ziele.

In Luxembourg machten wir Halt auf dem kostenlosen Stellplatz in Dudelange. Von hier aus haben wir schon viele, großartige Ausflüge zu den schönsten Fleckchen im Herzogtum gemacht. Nicht vergessen hier vollzutanken – das Preisniveau für Kraftstoff liegt weit unter dem aller anderen Ländern drum herum.

Die zweite Nacht verbrachten wir in einem Gebiet aus 1001 See rund um den Ort Villars-les-Dombes. Ein wahrhaftiges Paradies für Vogelliebhaber, wie wir feststellen konnten! Auf dem riesigen, kostenlosen Stellplatz brüten Storchfamilien direkt über Hermans Kopf, im See nebenan kann man die Geschehnisse in einem Schwanennest beobachten – zum Motto passt der Vogelpark, direkt anbei.

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Hermans renovierter Motor läuft wie ein Uhrwerk und mit der neuen Schalldämmung im Fahrerhaus waren die letzten 340 km in die Camargue schnell gemacht, mit unserer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60km/h. Bereits bei der Anfahrt zu unserem heutigen Stellplatz bewundern wir hunderte weiße Pferde und friedlich grasende Stiere. Als wir Herman abstellen, sehen uns die Flamingos ein paar Meter weiter erst kurz komisch an und schnabbulieren dann weiter in Ruhe ihre Krebse – einfach ein Traum.

Wir sind ja nicht
zum Spaß hier


Aber wir sind ja nicht nur zum Staunen unterwegs – irgendwann müssen wir auch mal arbeiten und da wartete Frankreich mit der ersten kleinen Schwierigkeit auf uns: der Beschaffung von Internet.

Simkarten gibt es hier nicht, wie bei uns, beim Discounter, also besuchten wir einen „Orange“ Shop. Wir sind guter Dinge, denn dies ist unser sechster Frankreichbesuch und es war trotz fehlender Spachkenntnisse noch nie ein Problem sich den zumeist sehr netten Franzosen verständlich zu machen.

Der Laden ist schon morgens gut gefüllt und irgendwann müssen wir feststellen, dass wir wahrscheinlich niemals an der Reihe sein werden, eine Simkarte von den netten Damen zu erwerben, so doof, wie wir grade zwischen all den Smartphones und netten Assessoires herum stehen. Vor den menschlichen Mitarbeiter hat Orange nämlich den elektronischen gesetzt. Dieser empfängt die Kunden am Anmeldepult mit einem ausführlichen Frage – Antwort Spielchen und erstellt so die Warteliste zur Verteilung auf die Mitarbeiter – ein schönes System eigentlich … wenn man die Spache verstehen würde!

Bon plan!


Aber wie schon erwähnt, wäre es neu für uns gewesen, wenn wir in Frankreich Verständigungsschwierigkeiten gehabt hätten. Bald fangen wir eine Mitarbeierin ab und dürfen erfreut feststellen, dass hier sogar recht gutes Englisch gesprochen wird. So können wir Euch nun also ohne weitere Probleme davon berichten, dass wir jetzt den „bon plan“ haben, was Internet in Frankreich betrifft!

Ob uns dann heute beim Spaziergang die Stiere auf die Hörner nehmen – das erzählen wir Euch im nächsten Beitrag!

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6 Kommentare zu “Herman unterwegs nach Süd-Frankreich”

  1. Ich liebe Südfrankreich 🙂 Gut, die Camargue ist jetzt eher nicht mein Favorit, sondern eher die Provence, aber in Saintes-Maries-de-la-Mer kann man durchaus ein paar entspannte Tage am Strand und im Naturpark verbringen.

    Frage: was genau habt Ihr für eine Karte / einen Tarif von orange? Die normale Prepaidkarte mit dem 3GB für 25€ ? Oder habt Ihr da vielleicht noch was besseres gefunden?

    1. Südfrankreich hat viele wunderschöne Ecken!!! 😉

      Also uns wurde im Orange Shop auch nur die 3GB Variante angeboten. Wir fragten nach einem höheren Volumen und bekamen zur Antwort, dass dies das höchste sei! :/ Wir werden uns da auch nochmal schlauer machen. Wenn wir einen besseren Tarif herausfinden, werden wir Bescheid geben! 🙂

      Liebe Grüße,
      Sabine

  2. das Beste an dem Artikel?
    das Wissen, das Herman das tut was er soll: laufen!

    Süd-Frankreich ist jetzt nicht persönlich mein Favorit, aber ja auch keine schlechte Wahl.
    viel Spaß! 🙂

    1. Hi Markus!

      Ja, davon abgesehen, dass wir uns an manchen Ecken Süd-Frankreichs nicht satt sehen können: So lange Herman so läuft, wie im Moment, ist es fast zweitrangig, wo die Reise hingeht – so macht das unterwegs sein einfach Spaß jetzt! 🙂

      Schön, dass Du wieder dabei bist! Ganz liebe Grüße von uns dreien aus der Sonne,
      Sabine 🙂

  3. Na das klingt doch nach einem sehr coolen Kurz- bzw. Spontanurlaub! Wünsche euch beiden viel Spaß und gute Fahrt. In der Hoffnung, dass ihr im Französischen etwas mehr Glück mit dem Wetter habt. 😉
    Beste Grüße,
    Mario

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