KFZ Geräuschdämmung – Schicht für Schicht zur Ruhe im Camper

SabineAllgemein, Selbstausbau14 Comments

KFZ Geräuschdämmung

Wenn eine KFZ Geräuschdämmung im Fahrerhaus eines Steyr 680 etwas bringt – dann macht sie jeden anderen Camper wohl zum absoluten Flüstermobil. Hier bekommst Du die „Schicht für Schicht“ Anleitung gegen zu laute Fahr- und Motorgeräusche!


„Ach … SO laut ist das jetzt auch wieder nicht.“ Das war in den Anfängen unserer Zeit als Steyrbesitzer eine häufig zu hörende Aussage von uns. Viele zukünftige Selbstausbauer sind an so einem 680er als Basisfahrzeug interessiert. Doch die Lautstärke in diesem alten LKW ist so enorm, dass er häufig schon allein aus diesem Grund wieder aus der engeren Wahl genommen wird.

Inzwischen unterschätzen wir diesen Nachteil auch nicht mehr so sehr. Nach vielen Kilometern und hunderten von Stunden im Fahrerhaus wissen wir: 250 zurückgelegte Kilometer (was bei Hermans Geschwindigkeit etwa gut vier Stunden entspricht) sind die absolute Kopfschmerzgrenze. Nach dieser Zeit fühlst Du Dich wie gerädert und alles dröhnt weiter, wenn Du den LKW ausmachst. Unterhalten konnten wir uns in der Zwischenzeit nur durch Zuschreien von Stichwörtern. An diesem Zustand musste sich was ändern!

Das Fahrerhaus wurde komplett gedämmt und die Motorabdeckung mit speziellen, hitzebeständigem Material ausgekleidet. Das Resultat hat uns überzeugt!

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Video-Link: https://youtu.be/cBoWiLvjcmw

KFZ GERÄUSCHDÄMMUNG IN WENIGEN SCHRITTEN

Vorarbeiten

Um eine wirkungsvolle KFZ Geräuschdämmung in Deinem Wohnmobil anzubringen, müssen Teppiche und andere Auslegeware entfernt werden. Das blanke Blech stellt Deine Arbeitsgrundlage.

Wichtig sind dabei nicht nur große Flächen wie Fußräume oder Spritzwand. Bei älteren Campern und Wohnmobilen befinden sich zum Beispiel in den Türen noch keine Hightech-Verdrahtungen mit zig Kilometern an Kabeln. Hier dröhnen die Bleche großer Hohlräume, die schon fast als hochwertiger Resonanzkörper funktionieren. Also ab mit den Türverkleidungen und ran, an die Arbeit.

Bestehen auch Dein Armaturenbrett und Handschuhfach noch aus Blech, müssen hier wohl keine Teppiche entfernt aber wie überall sonst, sollte der Untergrund nun frei von Verschmutzungen und von Rost gemacht werden.

Behandele aufblühende Stellen zuvor unbedingt mit einem guten, Rostumwandler! Wir empfehlen Fertan*. Alles, was es beim Beseitigen von Rost zu beachten gibt, erfährst Du übrigens ausführlich in diesem Beitrag.

Als Abschluss der Vorarbeiten heißt es nun noch entfetten. Silikonentferner* ist hier das Mittel der Wahl, da etwa bei Verdünnung immer noch Silikone zurückbleiben und einer wirksamen und dauerhaften Verklebung entgegenwirken können. Diese ist allerdings immens wichtig, um feuchte Stellen (und damit Rost) zwischen den Dämmstoffen und dem Blech zu verhindern.

Die gleichen Arbeitsschritte gelten übrigens auch für Radhäuser und sonstige Bleche im Innenraum Deines Wohnmobils, wenn Du das nackte Fahrzeug vor Dir hast und mit dem Selbstausbau anfangen möchtest.

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Alubutyl als Schwerschicht

Grundlage der KFZ Geräuschdämmung ist eine Lage möglichst schweres Material, das fest mit dem Blech verbunden wird. Denn der größte Anteil der Lautstärke kommt nicht daher, dass der Motor so laut ist.

Die übermäßige Geräuschentwicklung ergibt sich durch das Material der Karosserie, die durch die Vibration des Motors in Schwingung versetzt wird. Die Bleche vibrieren, fangen an zu dröhnen. Die Schwerschicht macht die Bleche „dicker und schwerer“, wodurch sie wesentlich weniger in Vibration geraten. Diese Schwerschicht wird deswegen auch als Entdröhnung bezeichnet.

Als Material bietet sich ganz besonders eines an: Alubutyl*.


WICHTIG:

Spar nicht am falschen Ende und kauf Dir Alubutyl-Platten, die billig mit Erdöl verschnitten sind. Diese stinken spätestens, wenn es im Auto mal sehr warm wird erbärmlich und das blöde ist: Der Gestank ist gesundheitsschädlich, da dabei unter anderem in hoher Konzentration Naphthalin freigesetzt wird, das als vermutlich krebserzeugend eingestuft wird.

Nimm aus diesem Grund auch bitte keine Bitumenplatten, wie man es öfter mal in Foren liest! Klar, die Platten sind schwer und erfüllen den Zweck der Entdröhung aber man muss ja nicht den Teufel mit dem Belzebub austreiben.

Alubutylplatten bestehen aus synthetischem Kautschuk und enthalten kein Bitumen. Das Butyl ist dabei eine weiche Masse, die aufliegende Alufolie hat einfach nur die Aufgabe es zu stabilisieren.

Wirklich empfehlenswert ist dieses Material von Reckhorn:

Reckhorn Alubutyl 2mm stark x 40 cm x 5 Meter = 2 m²*
Alubutyl von Reckhorn in 2 mm Stärke *

Verarbeitung

Wie wir schon festgestellt haben, kommt die Wirksamkeit der Entdröhnschicht einer KFZ Geräuschdämmung mit dem Gewicht – im Extremfall können zwei Schichten übereinander geklebt werden. Die Verarbeitung ist dabei echt kinderleicht.

Das Alubutyl ist sehr flexibel und lässt sich in jede Biegung und Form bringen. Es klebt von alleine bombenfest und auch auf Dauer (wenn man den Untergrund anständig vorbereitet hat).

Die zurecht geschnittenen Stücke musst Du mit recht viel Druck auf das Blech aufbringen. Am Besten nimmst Du Dir dafür einfach eine Lackierroller zur Hand, mit dem Du die Platten Stück für Stück auf den Untergrund aufrollen kannst. Die plüschartigen Farbwalzen* halten dieser Belastung besser Stand als Schaumstoff Lackwalzen.

Beklebe jedes freiliegende Blech. Die Enden der einzelnen Stücke dürfen ruhig großzügig überlappen. An Kanten oder Rundungen darf kein Hohlraum entstehen. Kommst Du mit der Walze nicht anständig in eine Ecke, nimm ruhig einen anderen festen Gegenstand, den Du über das Alu ziehen kannst, ohne die Schicht dabei zu beschädigen.

Alubutyl zur KFZ Geräuschdämmung verarbeiten
Die Verarbeitung von Alubutyl zur KFZ Geräuschdämmung ist super einfach aber auch anstrengend durch die aufzuwendende Kraft beim Andrücken. Nimm Dir am besten eine Farbrolle zur Hilfe.

Hinweis:

Auch wenn Du kein Freund vom Arbeiten mit Handschuhen bist: Trage feste Arbeitshandschuhe, wenn Du anfängst das Alubutyl zu verarbeiten. Die Schnittkanten der Aluschicht sind messerscharf und Du hast ruck zuck alle Fingerkuppen kaputt! Bei Micha haben sich selbst die Handschuhe nach einiger Zeit in Wohlgefallen aufgelöst!

DÄMMVLIES

Das Entdröhnen mit einer Schwerschicht ist unverzichtbar für eine gute KFZ Geräuschdämmung. Doch es kann nur das Blech daran hindern, zusätzliche Geräusche zu verursachen, es kann keine vorhandenen Geräusche minimieren.

Für diesen Zweck empfehlen wir nach unseren sehr guten Erfahrungen einen dicken Dämmvlies.

Wir bezogen ihn von einem Oldtimerspezialisten, der leider keinen Internetshop besitzt. Ein ähnliches, sicher empfehlenswertes Produkt erhältst Du aber bei Automobile Dämmstoffe. Der Vorteil bei diesem ist, dass es im Gegensatz zu unserem Vlies mit einer selbstklebenden Seite versehen ist und Du Dir den Schritt der Verklebung ersparen kannst.

Diese Schicht „schluckt“ Geräusche und den Hall, zwischen den Blechteilen.

Die Verarbeitung ist super einfach, wenn Du ein wirklich scharfes Messer (bei uns ging ein gezahntes Brotmesser sehr gut, Cuttermesser kommen nicht durch die Filzschicht) hast, um die Platten in die gewünschten Stücke zu zerlegen. Das Vlies legt sich sehr gut in alle Formen und muss nach dem Zuschnitt nur angedrückt werden.

Die abschließende Schicht bildet nun schon Dein Autoteppich, der mit dem Vlies verklebt werden kann, wenn nötig.

Motordämmung

Die zuvor beschriebene Methode ist die wichtigste und beste Maßnahme um den Körperhall im Innenraum des Fahrerhauses oder Campers zu reduzieren.

Bei vielen Bauarten ist es auch sinnvoll, die Motorabdeckung mit einer Dämmschicht zu versehen. In unserem LKW befindet sich der Motor zum Beispiel direkt zwischen Fahrer- und Beifahrersitz und zusätzlich zu Alubutyl und Vlies auf der Oberseite bekam diese eine Dämmschicht von unten.

Die Motorabdeckung bekommt eine hitzefeste Spezialschicht verpasst
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Achte bei der Auswahl der dafür verwendeten Materialien unbedingt darauf, dass sie sehr hohen Temperaturen ausgesetzt werden und ihnen standhalten müssen. Im schlimmsten Fall ist natürlich nicht nur Deine Dämmung kaputt oder der Motor verklebt, sondern es bricht ein Brand in Deinem Camper aus! Eine besonders hitzefeste Dämmschicht und ein darüber angebrachtes Hitzeschild sind deswegen unbedingt nötig.

Wie Du auf unserem Foto am Packet schon erkennen kannst, bekommt man beides zum Beispiel auch bei „Automobile Dämmstoffe“. Die Materialien, die wir von dort bezogen haben machen einen super hochwertigen Eindruck und ließen sich sehr, sehr gut verarbeiten.

LOHNT DER AUFWAND

Von der überdurchschnittlichen Lautstärke in einem Oldtimer LKW einmal ganz abgesehen, haben wir nun bereits mit vielen Wohnmobilbesitzern über ihre Erfahrungen mit der Geräuschdämmung gesprochen. Sie alle haben das Empfinden, nach diesen Maßnahmen wesentlich entspannter ans Ziel zu kommen. Bei uns gibt es keine Kopfschmerzen mehr und wir können uns beim Fahren sogar unterhalten – vielleicht bekommt Herman sogar jetzt noch ein Radio, wo die Möglichkeit besteht, es hören zu können.

Wenn Du Dir noch unsicher bist, ob für Dich der Aufwand der Geräuschdämmung lohnt: Wir würden dazu raten.

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Schreibe uns doch einen Kommentar, wenn Du auch Erfahrungen zum Thema KFZ Geräuschdämmung gemacht hast und lass andere daran teilhaben. Wir freuen uns.

14 Kommentare zu “KFZ Geräuschdämmung – Schicht für Schicht zur Ruhe im Camper”

  1. Wie immer ein sehr informatives Video dass einem mit Euren Spaß und Eurer Freude alleine beim Zuschauen ansteckt. Euer ganzer Auftritt ist Klasse. Da kriegt man glatt wieder Lust zu Reisen, trotz Kälte, Hunger, sich ewig hinziehenden Graden und elendigen Rüttelpisten.
    Wir freuen uns auf mehr von Euch 🙂
    Heut Abend trinken wir einen auf die alten Wege, Gefährten, Erlebnisse – und auf die Neuen die da kommen. Salud! und Liebe Grüße

    1. Dickes DANKESCHÖN für Deine super liebe Rückmeldung zu dem Video, lieber Dominic!

      Wir schließen uns an und sagen Prost und Salud – auf alte Gefährten und neue Wege und Bekanntschaften!

  2. Hallo ihr beiden,

    Wieder ein superinteressantes Video. Mal ganz abgesehen von der Schalldaemmung hatte ich in meinem Steyr Pinzgauer, in dem an vielen Stellen dieselben Teile verbaut sind wie in eurem 680, dieselben „superbequemen“ Sitze. Diese originalen Gartenstuehlchen habe ich durch Sitze aus dem SMART ersetzt. Vorteil ist die geringe Bauhoehe (ich bin sehr gross und meine Beine wuerden sonst nicht unters Steuer passen) und die Sitzschienen sind auch meistens schon dran. Allerdings ist das mit diesen Steyrn ein totaler Stilbruch, aber gutes sitzen war mir wichtiger. Wenn Ihr an soetwas interessiert seit bitte Kontakt aufnehmen, denn ich habe noch Teile bei Euch in der Naehe stehen.
    Ein anders Teil, das diese Autos gemeinsam haben ist diese spassige Wasserpumpe fuer die Scheibenwischfluessigkeit. Bis damit die Scheibe mal echt sauber ist…. Ich habe bei Conrad elect. einen Schalter gekauft, der in die Bohrung fuer diese Gummipumpe am Amaturenbrett past und eine 24V Wasserpumpe iregendwo vom e-bay. Das funktioniert doch wesentlich besser.
    Weiter so und Gruss aus NL, Reiner

    1. Hallo Reiner!

      Oh, ein Pinzgauer wäre auch noch so ein kleiner Traum von uns! <3
      Ja, der hat mit unserem Herman die ein oder andere Gemeinksamkeit – vor allem den Fahrkomfort. Aber sie sind eben einfach liebenswert, oder!?! 🙂
      An Smartsitze haben wir auch schon gedacht, die haben Bekannte auch in ihrem 680er verbaut, weil die da super passen. Im Moment gab es aber leider sooo viele andere Baustellen, dass wir das mit den Sitzen erst nochmal verschieben … es wird grade schon so kalt hier, dass wir jetzt erst mal in den Süden fahren müssen 😉
      Natürlich werden wir dennoch immer weiter am Herman bauen und verbessern, hab vielen Dank für Deine Tipps und Dein Teileangebot! 🙂
      Aller beste Grüße von uns beiden zurück nach NL,
      Sabine und Micha

  3. Moin ihr,
    habe gerade noch ein wenig auf euren Seiten gestöbert und das Thema Geräuschdämmung entdeckt.
    Die Motorglocke meines MB 508 habe ich mit den von „Automobile Dämmstoffe“ (netter und pfiffiger Typ, der Manfred Sack unbedingt anrufen! https://www.adms-shop.de/) empfohlenen Materialien ausgekleidet. Wie auch später im gesamten Fahrzeug (nicht in den Türen) habe ich zuerst eine Schwerschicht (selbstklebend) aufgebracht. Damit war schon viel von der üblichen Vibration erledigt. Darauf zwei etwas weichere Schichten, darauf wiederum Teppich oder Sperrholz und in der Motorglocke eine Isolationsschicht.
    Vorher Wechsel der Motor-, Karosserie- und Schwingenlager, die bei älteren Autos meist hart sind. (Achtung: Vor dem endgültigen Festziehen der Schrauben und Muttern erst ein paar Kilometer fahren, damit der jeweilige Sitz sich „einrüttelt“ und spannungsfrei befestigt werden kann). Ein „weiches“ Stück Auspuff entkoppelt die Länge und das Schwingverhalten des Abgasrohrs.
    Insgesamt überzeugt das Ergebnis: Man kann sich gut unterhalten (lauter als im PKW natürlich), die Frequenzen sind nicht schmerzhaft, und 6 oder sogar 8 Stunden am Steuer, mit Pausen natürlich, sind gut machbar, falls denn notwendig.
    Von Alubytil erfuhr ich leider erst vor kurzem – bestimmt eine interessante Alternative!

    Grüße vom Ofen! 😉

    1. Lieber Henning, das hört sich ja echt nach gewissenhafter Arbeit an, bei Dir! Wir sind mit unserer neuen Dämmung jetzt noch gar nicht weit gefahren und hoffen, wenn wir in ein paar Tagen für die nächsten 12 Monate aufbrechen, können wir auch mal ohne Kopfschmerzen über so einen Zeitraum fahren. Aber es sieht gut aus, wir können vorne jetzt sogar Musik hören, das war vorher ohne Anlage für ein Stadionkonzert absolut undenkbar! 😀
      Danke für Deinen Erfahrungsbericht!!
      Wir schicken Dir die aller besten Grüße und immer gute Fahrt,
      Sabine und Micha

    2. Moin Henning,
      das hört sich echt gut an. Habe auch einen Düdo 508 mit Sparkassenaufbau und stehe vor dem gleichen Problem. Nach 4h Autobahn (und da ist man noch gar nicht weit weg) waren die Kinder durch und wir auch. Hat direkt zum Familienkrach geführt. Sind dann nur noch 2h/Tag gefahren, da kommt man aber gar nicht mehr vorwärts. Waren in der Schweiz unterwegs. Gut, dass die nicht so groß ist ;o)
      Diesen Sommer planen wir 6-8 Wochen Baltikum. Dafür muss zwingend Lärmdämmung her.

      @Sabine und Michi: Super Beitrag und Video dazu!

      Mit dem Manfred Sack von ADMS hatte ich auch schon telefoniert. Der ist wirklich spitze! Er hat mir zunächst Innendämmung für die Motorglocke verschrieben. (3,9kg/qm Schwerschicht + 10mm Motordämmung + Hitzeschutz am Krümmer) Das Paket ist gerade auf dem Weg.
      Die Motorlager will der Vorbesitzer schon getauscht haben. Bin aber nicht sicher, ob die ordentlich eingerüttelt sind. Die mache ich vielleicht nochmal los. Hoffentlich sind sie noch nicht kaputt.

      Hast Du (Henning) ein vielleicht ein paar Bilder von Deiner 508-Dämmarbeit, oder findet man die schon irgendwo im Internet?
      Wo hast Du das „weiche“ Stück Auspuff (Flexrohr?) eingesetzt? Geschweißt oder mit Schellen?

      Wünsche allen weiter eine ruhige Fahrt und
      Grüße vom Bodensee,
      Markus

  4. Ich fahre nur ein normales WoMo auf Renault Master Basis. Aber selbst mit diesem Auto kam schnell der Wunsch nach einem entspanntem Geräuschniveau auf. Ich habe auf den Rat eines Kfz-Meisters meine Motorhaube gedämmt, dann die Türbleche (was am meisten gebracht hat, finde ich) und schließlich die Türverkleidungen mit 1cm Armaflex beklebt. Den Fahrerhaus Fußboden nehme ich mir im nächsten Frühjahr auch noch vor. Schon jetzt ist das Ergebnis absolut überzeugend! Diese Arbeit und der verhältnismäßig geringe finanzielle Aufwand lohn sich in jedem Fall.

    Schöne Grüße aus Potsdam, Ingo

  5. Vielen Dank für die guten Infos. Ich mache die Lärmdämmung bei einem VW T3 ebenfalls mit Alubutyl. Beim Vlies bin ich mir etwas unsicher: ich möcte keine Materialien, die Wasser ziehen/speichern einbauen, weil sonst der Rost unausweichlich ist. Wist ihr ob das beim verwendeten Vlies bei euch nicht der Fall ist?

    Schöne Grüsse aus Zürich,
    Fabian

    1. Hallo Fabian,

      deine Bedenken kann ich nachvollziehen. Wir hatten bislang noch keine Probleme in der Richtung. Wenn Du es genau wissen willst, solltest Du mal bei Automobile Dämmstoffe nachfragen, die Jungs sind super! Wir haben den Kontakt im Artikel verlinkt.

      Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Geräuschreduzierung,
      Micha

  6. Bisher war der Bericht nicht ganz so wichtig für mich … aber jetzt mit meinem Gecko II Robur LO) muss ich an das Thema wohl doch ran.
    Und wie ich es von Euch gewohnt bin habt ihr wieder einen super informativen und zum Nachahmen einladenden Bericht geschrieben.

    Vielleicht fällt mir dann ja die Arbeit leichter 😉

    1. Hi Guido! 🙂
      Ja, das können wir uns gut vorstellen, dass das Thema mit dem Fahrzeug für Dich aktuell wird 😀 Danke für Dein Lob an den Artikel und wir wünschen Dir mega viel Erfolg aber natürlich auch Spaß beim Einbau des Flüstermodus in Gecko II :))
      Aller beste Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr,
      Sabine und Micha

  7. hi sabine! ich hab einen fiat ducato den ich demnächst ausbauen möchte und bin mir jetzt nicht sicher, da ich gerne armaflex 19mm verwenden will, ob da eine schallschutzschicht noch nötig ist. und wenn ja, möchte ich nix bei der reihenfolge falschmachen 😀 könnt ihr mir sagen, ob armaflex ausreicht oder ob ans blech erst alubutyl und danach armaflex oder umgekehrt dran soll. ich würde mich freuen, wenn ihr einen rat für mich habt 🙂
    liebe grüße

    1. Hallo Julia!
      Ja, da haben wir sogar zwei gute Tipps für Dich! 😉 Also das Alubutyl kann immer nur direkt auf’s Blech aufgebracht werden, das ist wirklich nicht anders möglich!
      Das andere ist: Armaflex ist ein super Dämmstoff gegen Wärme oder Kälte aber nicht zur Geräuschdämmung! Wir hatten das auch nicht gewusst und zuerst Armaflex im Fahrerhaus verlegt, das bringt aber leider nicht so viel. Klar, es ist besser als nichts und wenn es Dir gleichzeitig darauf ankommt, dass die Karre im Sommer innen nicht so warm wird, würde ich das auch nehmen. Eein Ducato ist ja jetzt von sich aus nicht SO unglaublich laut.
      Lass mal hören, wie es geklappt hat, wenn Du magst, da freuen wir uns drüber! 🙂
      Aller beste Grüße und viel Spaß beim Dämmen,
      Sabine 🙂

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