Herman unter Franzosen

MichaelAllgemein, Frankreich, Reisen18 Comments

Love France

„Franzosen mögen keine Deutschen, wir fahren lieber wo anders hin“. Eine klare Aussage, die wir nun tatsächlich schon öfter gehört haben, wenn wir über unsere Reiseziele sprechen.



Nach unserem nunmehr sechsten Aufenthalt im vermeintlich unfreundlichen Nachbarland, wollen wir mal ein kurzes Résumé ziehen, welche Erfahrungen wir mit den Menschen hier insgesamt gemacht haben.


AUF DER STRASSE


Wenn Ihr noch nicht das zweifelhafte Vergnügen hattet, einmal hinter uns her zu fahren, dann könnt ihr es euch vielleicht schon denken – wo wir sind, ist gerne mal ein kleiner Stau. Nicht, dass uns das was ausmachen würde, schließlich befindet sich der Stau immer hinter uns.

Dennoch. Spätestens wenn Herman eine Steigung sieht, beruft er sich auf seine alten Tage und lässt sich einfach Zeit. Selbst wenn wir wollten, es geht dann einfach nicht schneller und in der Zwischenzeit haben wir uns daran gewöhnt, mal von dem ein oder anderen Verkehrsteilnehmer gezeigt zu kriegen, wie gut seine Lichthupe funktioniert oder was für eine tolle Tonlage seine Hupe hervorbringt.






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Genau das könnte einem als Oldie-Fahrer nun recht schnell zu dem Trugschluss führen, dass französische Autos weder über das eine noch das andere verfügen. Diese Tatsache widerlegen allerdings unglaublich viele Franzosen, die uns, während sie uns heftig zuwinken, lachen und dabei ihre erhobenen Daumen so hoch es geht in die Luft strecken, durch lautes und wiederholtes Hupen auf ihre Begeisterung über die alte Karre aufmerksam machen wollen. Hiermit wollen wir uns ausdrücklich bei allen französischen Verkehrsteilnehmern für ihre tolle Gelassenheit und darüber hinausreichend, ihre Sympathie bedanken! Als Verkehrshindernis mit obendrein noch Deutschem Kennzeichen, fahren wir hier so entspannt, wie wir es vorher mit Herman noch gar nicht kannten!


IM SPONTANEN GESPRÄCH


„Gespräch“ ist ja immer ein bisschen übertrieben formuliert, bei unseren leider mega schlechten Kenntnissen der französischen Sprache. Aber egal, ob wir auf dem Parkplatz wegen des Auto’s angesprochen werden oder beim frühmorgendlichen Hundespaziergang einen halbnackten Franzosen im Wäldchen bei der Morgengymnastik überraschen. Unser Gegenüber erkennt, dass wir uns bemühen, wenigstens das Hallo in seiner Sprache hervorzubringen – selbst wenn es sich horrormäßig in seinen Ohren anhören wird. Der Franzose redet sodann jedoch gleich mit sämtlichen Händen, Füßen und einem lustigen Gemisch aller Sprachen einfach kameradschaftlich drauf los. Wir haben noch nie erlebt, dass man es uns krumm nahm, die Sprache nicht zu beherrschen!

Dass Franzosen kein Englisch sprechen, mag für die „ältere Generation“ noch zutreffen, aber mit vielen jüngeren Leuten haben wir uns zumindest mit Fetzen aus Englisch echt gut unterhalten können. Die älteren Semester(!), versuchten sich sogar mit einem kleinen Wörtchen auf Deutsch! Wie zum Beispiel der sportliche, ältere Herr, der wohl nicht damit rechnete, dass um diese Uhrzeit schon Leute im Wäldchen unterwegs sein würden. Nach der Frage wo ich denn herkommen würde, war seine Antwort ein herzliches Lächeln und die Worte „Oh, Allemagne! Willkommen in Frankreich“ … genau – völlig abweisendes Volk, diese Franzosen.


BEIM EINKAUF






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Es gibt eine Sache, die wir in französischen Supermärkten oft nicht bekommen – und zwar die Hektik, die an der Kasse verbreitet wird. Wir persönlich empfinden es als stressig und unangenehm, welche Geschwindigkeitsrekorde an deutschen Kassenbändern scheinbar aufgestellt werden sollen. Da ist der Großeinkauf des nächsten Kunden schon über den Scanner gezogen, noch bevor wir unsere Artikel und das Wechselgeld verstauen konnten. Hier in Frankreich, zumindest im Süden, wo wir uns auskennen und schon so einige Supermärkte besucht haben, erleben wir das etwas anders. Man könnte die entspannte Gelassenheit die an den Kassen herrscht, vielleicht ein wenig vergleichen mit der, die uns die Leute auf der Straße entgegen bringen. Alle sind einfach ein kleines bisschen weniger verbissen und man hat das Gefühl, der Zeitdruck ist hier nicht so groß, wie man das sonst so kennt.


HILFSBEREITSCHAFT


Auf unserer Tour durch Süd-Frankreich haben wir mal wieder viele nette Begenungen gehabt und oft kommen die Menschen einfach total nett auf uns zu und bieten einfach so ihre Hilfe an!
Wir denken da etwa an einen Fahrer des Abschleppdienstes in Saint Tropez, der neben uns auf dem Parkplatz seine Mittagspause verbracht hat. Irgendwann stieg er aus und kam auf uns zu, begrüßte uns in gutem English, schenkte uns eine Karte der Umgebung und gab uns Tipps, wo man in der schönsten Umgebung mit Herman übernachten kann, ohne dass er zu einem Einsatz gerufen werden wird!

Oder an die total nette Geste in der Schlange an der Supermarktkasse, als ich meinen Beutel für die Einkäufe im Herman vergessen hatte und mich mit einigen Flaschen an der Kasse abquälte. Eine Kundin am Nachbarband ließ es sich nicht nehmen, mir eine ihrer Tüten zu schenken und hielt mir diese auch auf, bis ich die ganzen schweren 2 Liter Bomben darin verstaut hatte. Ich fand das sooo nett, aber es führte natürlich nicht unbedingt dazu, dass es an den beiden Kassen schneller voran ging – für die Menschen hinter uns war das allerdings völlig normal und kein Grund mürrisch zu gucken.





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Unvergesslich süß: Der ältere Herr mit den Melonen. Nach einem ganzen Tag wandern und Videomaterial sammeln, war Michas Vorfreude auf eine frische Melone am Abend fast wie die eines kleinen Jungen vorm Weihnachtsabend – nur zum Einkaufen von frischen Dingen waren wir etwas spät dran und frische Melonen waren aus. Die Enttäuschung stand ihm wohl ins Gesicht geschrieben, denn ein netter, älterer Herr, der uns bereits vor dem Einkauf auf dem Parkplatz im drei-Sprachen-Mix erklärt hatte, wie toll er den Herman findet, rief Micha anschließend nochmal zu seinem wirklich uralten Lieferwagen. Er arbeite da, wo die Melonen herkommen und hat einige Kisten im Wagen. Vier Honigmelonen wanderten als Geschenk in die Arme von Micha und wir waren mal wieder völlig sprachlos.


UNSER FAZIT



Wären die Leute überall so unfreundlich, wie in Süd-Frankreich, wäre es an so manchen Orten wahrscheinlich entschieden besser auszuhalten!
Wir bedanken uns, für eine (mal wieder) herzliche Offenheit der Leute, die uns neben der wunderschönen Natur und der tollen Infrastruktur zum mobilen wohnen, wie vielen Stellplätzen mit kostenloser Wasserversorgung oder Waschmaschinen vor den Supermärkten, eine grandiose Zeit hier beschert. Wir lieben Frankreich nach jedem Aufenthalt noch ein bisschen mehr und haben uns die letzten Wochen schon einige Male selbst die Frage gestellt, welches wohl das erste Land auf unseren zukünftigen Reisen sein wird, das uns insgesamt besser gefällt!


Praktisch für Wohnmobilurlaub in Frankreich: Vor jedem größeren Supermarkt stehen 24 / 7 zugängliche Waschmaschinen





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18 Kommentare zu “Herman unter Franzosen”

  1. Hi Sabine,
    klasse Bericht! Vor allem, dass man es auch mit fehlenden Sprachkenntnissen dort schafft sich mehr als nur durchs Leben zu mogeln macht Mut! Dieses Vorurteil hält sich dort ja hartnäckig. Ist aber wohl wie immer, mal wieder nur ein Vorurteil. Die Herzlichkeit und das Sprachtalent der Franzosen – bezieht sich das jetzt nur auf Südfrankreich? Oder insgesamt?
    Viele Grüße!
    Mario

    1. Hallo Mario!
      Also wir konnten leider noch nicht alle Regionen dieses wunderschönen Landes erkunden, hätten uns aber auch vor unserem Bericht nicht vorstellen können, dass die Franzosen anderswo unfreundlicher sein könnten. Nach den lieben Nachrichten hier von Andreas, Frank oder den vielen Reaktionen bei Facebook, wissen wir es gaaaaaaanz sicher: Franzosen sind einfach ein total nettes Volk! Hilfsbereit, spachtalentiert, geduldig … und das überall im Land! 🙂 Unsere Liebe zu Frankreich wächst und wir freuen uns schon, die noch ausstehenden Gebiete zu erkunden, die wir dort noch nicht gesehen haben!
      Viele, liebe Grüße,
      Sabine

  2. Hi, ihr Zwei,

    das ist nicht nur in Südfrankreich so. Überall in Frankreich gibt es keinen Stress beim Einkaufen. Es wird immer gewartet bis der Kunde alles verstaut hat und dann geht es erst weiter. Wir haben in Frankreich auch noch nie jemanden nach einer zweiten Kasse schreien hören.

    Auch sonst können wir euch nur zustimmen, auch wir hatten noch nie Probleme in Frankreich und den Daumen nach oben sahen wir auch öfters.

    Bis Dienstag

    Gruß
    Andreas

  3. Hallo,

    pünktlich zum Halbfinale Deutschland-Frankreich… Das war doch sicher von langer Hand mit Jogi so geplant…;)
    Insgesamt kann ich das bestätigen. Bei mir ist auch nur noch wenig Schul-Französisch hängen geblieben, aber wenn man ein paar Worte rausbringt, wie Bonjour, Sil Vous Plait, Merci, dann entdecken die Franzosen auch ihr Sprachtalent.
    Ich habe sie allerdings nie mit richtig alten Autos as Anführer der Schlange erfreut. Dann wurde eben einfach so überholt, vermutlich werden auch französische Autos mit einer Glaskugel zur rechtzeitigen Erkennung des Gegenverkehrs ausgeliefert. In Italien ist das ja Serienausstattung.
    Ich muss da auch mal wieder hin. Vive la France!

    Gruß
    Henning

    1. 😀 Lustiger Weise geht das Thema Fußball so unbemerkt an uns vorbei, dass wir eigentlich heute nur zufällig mitbekommen haben, dass nachher dieses Spiel stattfinden wird. Wir sind auf einer Familienfeier in Luxemburg und das große Problem „wo sehen wir heute Abend das Spiel?“ hat uns mal ganz dezent auf diese spezielle Länder-Begegnung aufmerksam gemacht! 😀
      Wer auch immer heute Abend gewinnen möge, er hat es wohl verdient! 😀
      Liebe Grüße,
      Sabine und Micha

  4. Hi

    kann jedes Wort bestätigen. Das gilt auch für Nordfrankreich, Normandie und Bretagne. Einmal hat mich ein grummeliger französischer Opa ob unseres deutschen Autokennzeichnes, welches er im Vorbeigehen bemerkte, „Hitler“ genannt – in nunmehr über zehn Jahren jeweils wochen- und monatelangem Frankreichaufenthalten sonst nie Probleme oder Vorfälle 🙂 Wir lieben das Land und die Leute!

    Und obwohl mit einem normal-schnellen Auto unterwegs: Autofahren in Frankreich ist wie in 99% wie Urlaub, und jedes mal wenn wir nach Deutschland zurückfahren, merkt man was auf deutschen Autobahnen für Krieg herrscht.

    Weiterhin gute Reise Euch, den Auto-Namensvettern 😉

  5. alles richtig, was ihr da über Frankreich und den Franzosen geschrieben habt!

    Ich fahre nunmehr seit mehr als 40 Jahren nach Frankreich und war – glaube ich – schon überall dort. Es ist zutreffend, dass es im ganzen Land so ist, wie es ist – angenehm sympathisch und mit Menschen voller Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Das hat allerdings auch seeeeeehr viel mit dem eigenen Benehmen zu tun, ich habe es auch anders erlebt, wenn ein Franzose mit jemandem zusammentrifft, der aus einem anderen Land ist und sich nicht benehmen kann!!

    Aber das ist ein anderes Thema und letztlich egal – der Franzose scheint von Haus aus jemand zu sein, der Liebenswürdigkeit, Hilfsbereitschaft, Gelassenheit und Toleranz in die Wiege mitbekommen zu haben scheint. Daran orientiert sich normalerweise sein Umgang mit anderen im Alltag – so meine guten bis sehr guten Erfahrungen!

    Allerdings muss man auch erwähnen, dass ein interessantes Auto, ein Hund oder auch ein freundliches Lächeln oder selber eine Geste der Hilfsbereitschaft der absolute Türöffner ist, um die guten Seiten des französischen Gegenübers abzurufen. Das stärkste ist es, wenn man sie in ihrer eigenen Sprache anspricht und später erst deutlich wird, dass man als Tourist aus Deutschland unterwegs ist – dann hat man normalerweise – ohne es darauf anzulegen, Freunde gewonnen.

    Ältere Menschen und der Krieg?: es stimmt, dass die Alten in Frankreich alle mehr der weniger schlechte Erfahrungen im Krieg gemacht haben, allerdings merkt man schnell, dass sie gegenüber der heutigen Generation keinesfalls nachtragend sind, hängt vermutlich damit zusammen, dass sie am Ende gewonnen haben und eine andere Einstellung zum Krieg und dessen Ursachen haben als der herkömmliche Deutsche. Jedenfalls sind sie alle freundlich, und wenn ein Opa oder eine Oma mal versucht, deutsch zu reden, dann sind sie darauf stolz, etwas aus dem „Guerre“ behalten zu haben!

    Eher zugeknöpft und auch schon mal abweisend sind die Eingeborenen im Norden, an der Grenze zu Belgien, etwa um Lille. Erst dachte ich, es sei zufällig so, an diese Personen zu geraten, später allerdings wurde mir von anderen Franzosen bestätigt, dass mein Eindruck so richtig gewesen sei. Dennoch, auch mit ihnen kann man umgehen und das „Laisse-fair“ oder das „C’est-la-vie“der Franzosen beherrschen sie auch rechts ordentlich.

    Summa Summarum: Eure Erfahrungen decken sich mit meinen und wir sind diejenigen, die allen anderen – auch den Zögerlichen, dazu raten sollten, das Land und unsere Nachbarn kennen zulernen. Es lohnt sich,und zwar jeden Tag und jeden Augenblick!! (schwärm)

    Weiter alles Gute vom Pedda

    1. Lieber Peter, danke für Deinen tollen, ausführlichen Erfahrungsbericht, den Du mit uns allen teilst!

      Ich denke es ist wahrscheinlich generell so, wie Du geschrieben hast: Es gibt vom Grundsatz her sehr aufgeschlossene, fröhliche und zuvorkommende Menschen und es gibt eher zurückhaltende oder zugeknöpfte Mentalitäten, bei einigen ist das Eis vielleicht auch etwas schwerer zu brechen … aber fast immer gilt der alte Spruch „Wie man in den Wald hineinruft … “ Und klar: Wer sich nicht benehmen kann, der sollte es schleunigst lernen und sich nicht auf die Freundlichkeit von anderen verlassen!

      Schön, dass Du unsere Erfahrungen in diesem wunderschönen Land nur bestätigen kannst und andere mit ermutigst, die vielleicht noch unbekannten Nachbarn mal besser kennen zu lernen!

      Alles Liebe und viele Grüße aus dem Herman,
      Sabine und Micha

  6. HAllo Ihr Rumtreiber…

    Supertolle Seite mit tolllen Reiseberichtne
    Schön, dass es auch noch wekche wie Euch gibt, die Ihre Liebe für unsere zweite Heimat (zumindest im Urlaub mehrmals im Jahr) entdeckt haben und noch entdecken.

    Auch wir sind am liebsten Autark in diesem herrlichen Land auf seinen Wanderplätzen unterwegs und entdecken seine reichhaltige Natur zu Lande und zu Wasser.

    Viel Spass Euch weiterhin und tolle Resieberichte für uns…wir fahren Anfang August wieder los in Richtung Luberon und Cevennen… 😉

    1. Hallo Al!

      Oh, wie gerne hätten wir auch noch genug Zeit für eine schöne Erkundung der Cevennen gehabt, auf dieser Tour. Aber das kommt auch noch! Frankreich wird immer gaaaaanz tief in unserem Reiseherz verankert sein, auch wenn es im Herbst erst einmal für ein gutes Jahr Richtung Zentralasien gehen soll – ich hoffe, auch dann bist Du bei unseren Reiseberichten mit dabei! 🙂

      Wir wünschen Euch eine ganz wundervolle Reise im August und schicken Euch die aller liebsten Grüße.
      Danke für Deinen total lieben Kommentar!

      Sabine und Micha

  7. Hallo Sabine! Erst einmal meinen größten Respekt an Deinen Schreibstil! Er ist humorvoll und einfach schön zu lesen – da werde selbst ich als Journalistin fast neidisch! 🙂
    Auch ich stoße immer mal wieder auf Vorurteile gegen die Franzosen…ich selbst liebe Frankreich und die französische Sprache. Und ich liebe Paris! Noch nie habe ich schlechte Erfahrungen mit den Parisern (Vorsicht: keine Doppeldeutigkeit! ;)) gemacht. Gut, ich spreche recht gut Französisch, aber wie ihr schon selbst berichtet habt – die Franzosen freuen sich riesig, wenn man auch nur versucht, ihre Sprache zu sprechen. Frankreich ist so ein wundervolles Land, das sollte man sich nicht entgehen lassen. Wir waren 2015 mit unserem noch nicht wirklich ausgebauten Sprinter an der Côte d’Azur unterwegs. Das Einzige, das ich etwas schade fand, war, dass wir kaum Strände gefunden haben, an denen auch Hunde erlaubt waren. Und unsere kleine Podenca Luna und unser schwarzer Galgo-Whippet Bub Mogli lieben den Strand! Habt ihr eventuell noch Tipps, wo man an der Côte d’Azur fernab vom Trubel mit Hundis Zeit verbringen kann? Liebe Grüße aus Potsdam, Frauke
    PS: Unser Sprinterausbau steht dieses Jahr noch an…?

    1. Hallo Frauke!

      Wow, das freut mich aber! Danke für dieses tolle Lob – da ich mit Schreiben nie zuvor etwas am Hut hatte, ist es für mich natürlich ganz besonders großartig, wenn jemand meine Artikel gerne liest!!! 😀

      Ja, Du hast Recht. Es ist ein bisschen schwierig, Strände in der Gegend zu finden, wo Hunde ausdrücklich erlaubt sind. Wir haben bis jetzt immer die Tatsache genutzt, dass Hunde außerhalb der Saison an allen Stränden geduldet werden – das gab selbst am hippen Strand von Pampelonne NOCH NIE Probleme … und wir waren schon über viele Wochen mit Fenja dort in der Bucht! 😉 In der Hochsaison ist es in der Mittagssonne ja eh meist zu heiß für unsere süßen Fellnasen am Strand und am frühen Morgen oder am Abend sind die Hunde dann auch wieder toleriert. Von daher müssen wir sagen, dass weder wir noch Fenja je Schwierigkeiten hatten, an der Cote d’Azur den Strand zu genießen. Ich kann Dir also tatsächlich leider keine Strände empfehlen, die offiziell freigegeben sind, da wir in der Hinsicht wirklich noch keine Probleme hatten und somit auch gar nicht explizit nach solchen gesucht haben.
      Ich würde sagen, wenn ihr nicht auf die Schulferien angewiesen seid, solltet ihr echt keine Probleme kriegen, ansonsten mit den beiden morgens oder abends zum toben an den Strand, alles aufsammeln, was hinterlassen wird und die Welt ist in Ordnung! 😉

      Ich wünsch Euch schon jetzt ganz viel Spaß und Erfolg beim Ausbau Eures Sprinters und die aller wundervollsten Touren – auch mit den Fellnasen zum Strand! 🙂

      Lass es Dir gut gehen,
      Sabine 🙂

  8. Dank Dir Sabine, gut zu wissen. Wir fahren auch immer in der Nebensaison los. Da an den Stränden dort immer diese Verbotsschilder standen, hab ich mich nie getraut, mit den Hunden den Strand zu betreten. Eigentlich Quatsch, weil ich in Spanien damit auch nie Probleme hatte. ? Ich hab allerdings ein Jahr auf Mallorca gewohnt und kenne daher die Gepflogenheiten dort bezüglich Hunde am Strand. Aber ich wusste nicht, wie streng es die Franzosen mit dem Verbot nehmen…Dann werden wir es das nächste Mal auch riskieren. ? Aber im April geht es erst einmal nach Spanien, allerdings mit dem Auto und in ein Ferienhaus in Denia. Euch wünsche ich weiterhin eine tolle Zeit mit Herman und vielleicht sieht man sich irgendwann auf einem Campingplatz in Europa. ? Liebe Grüße!

    1. Das würde uns wirklich sehr freuen, wenn wir uns mal treffen würden, Frauke!!! 🙂

      Ich hoffe, Du machst ebenfalls nur so gute Erfahrungen mit Deinen beiden kleinen Fellnasen an französischen Stränden wie wir und wünsch Dir für April schon mal einen wunderschönen Urlaub in Spanien … wie es der Zufall will, sieht man sich ja vielleicht tatsächlich bereits dort, unser Marokko-Visum läuft nämlich bald aus! 😉

      Ganz liebe Grüße aus Tafraoute,
      Sabine und Micha

  9. Ja, das würde mich freuen! ? Wir sind ab 15.04. bis Ende April in Denia. Meldet euch, wenn ihr auf der Durchreise seid!

  10. Alles was Ihr schreibt, können wir nur zu 100% bestätigen. Woher die Vorurteile gegen die Franzosen kommen, ist auch uns völlig schleierhaft. Ein wunderschönes Land mit freundlichen, höflichen und hilfsbereiten Menschen. Wir waren mittlerweile schon öfter in den unterschiedlichsten Regionen und verlieben uns jedes Mal ein bisschen mehr.
    Und Euer Herman ist echt richtig cool!

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