Holzofen im Wohnmobil

SabineAllgemein, Selbstausbau46 Comments

Feuer

Ein Holzofen im Wohnmobil bringt Gemütlichkeit und bietet jede Menge Vorteile. Alles was Du über Einbau und Betrieb wissen musst, erfährst Du hier!


Zwei Jahre lang haben wir einen Holzofen als einzige Heizquelle in unserem Wohnmobil betrieben. Das knisternde Feuer und den Flammen beim Tanzen zuzusehen ist einfach nur klasse. Aber der Holzofen hat nicht nur Vorteile. Wir haben in der Zwischenzeit zusätzlich eine Planar Standheizung* eingebaut. Lies hier alles über:


HOLZOFEN IM WOHNMOBIL – VOR- UND NACHTEILE

Vorteile

  • Brennstoff für einen Holzofen kannst Du unter Umständen sehr günstig oder sogar kostenlos beschaffen. Bedenke aber: Sammelst Du zum Beispiel selber Holz im Wald, muss es zum Verfeuern wirklich trocken sein. Schädlicher Rußausstoß bis hin zu gefährlichen Kaminbränden können sonst die Folge sein.
  • Bei einem Holzofen liegt die Störanfälligkeit bei Null. Es kann Dir unterwegs also niemals die Heizung wegen technischer Defekte ausfallen.
  • Möglichkeit der Warmwasserbereitung ohne zusätzliche Energie. Je nach ausgewähltem Modell, kannst Du Wasser in einem Kessel auf dem Ofen erhitzen oder einen Wärmetauscher verbauen, der warmes Wasser zum Verbrauchen bis hin zu ausgeklügelten Warmwasserheizungen möglich macht.
  • Ein Holzofen ist eine kleine Wunderwaffe im Kampf gegen hohe Luftfeuchtigkeit im Wohnmobil – und die ist bekanntlich einer der größten Feinde eines rollenden Zuhauses.
  • Durch den Holzofen hast Du (modellabhängig) den Luxus einer weiteren Kochplatte. Wir verwenden diese nicht nur gerne, um mit einem zusätzlichen Topf zu hantieren. Darüber hinaus ist das Kochen auf dem Ofen auch super, um im Ausland die Gasvorräte zu schonen, die je nach Aufenthaltsland echt blöde wieder zu beschaffen sind.
  • Das knistern des Feuers macht ein einfach unglaublich gemütliches Wohngefühl. Hat der Ofen auch ein Sichtfenster auf die tanzenden Flammen zu bieten: Unbezahlbar!
  • Die vom Holzofen abgestrahlte Wärme ist sehr angenehm und fühlt sich anders an als „Heizungsluft“.

Nachteile

  • Die Lagerung des Brennmaterials nimmt sehr viel Platz in Anspruch und hat ganz schön Gewicht. Beides nicht gerade optimal im Wohnmobil.
  • Mehr Schmutz im Wohnraum durch das Brennmaterial und die entstehende Asche.
  • Die Qualität des Brennmaterials ist nie wirklich gleich, außer Du kaufst immer wieder die gleichen Hartholzbriketts. Das bedeutet unter anderem, dass man dem Heizen immer wieder viel Aufmerksamkeit schenken muss und sich auch mal ärgert, wenn eine Ladung nicht so schön verbrennt. Uns hat es beim Arbeiten immer gestört, wenn man sich alle Nase lang darum kümmern muss, dass das Feuer an bleibt.
  • Dass das Heizen Aufmerksamkeit braucht merkt man vor allem auch Nachts. Man kann nicht auf’s Knöpfchen drücken und die Heizung läuft durch. Möchte man es morgens nicht eisekalt in der rollenden Wohnung haben, ist (mehrmaliges) Aufstehen und nachschüren in der Nacht angesagt. Das kann auf Dauer wirklich etwas nerven.

LUFTFEUCHTIGKEIT VS HOLZOFEN

Einer der größten Feinde jedes Wohnmobils ist Feuchtigkeit. Sie setzt sich an den kühleren Stellen ab und kann Schimmel hervorrufen. In und an den Wänden, den Möbeln, in den Kleidungsstaufächern oder an der Matratze sind typische Stellen.

Der Holzofen schafft es, die Feuchtigkeit aus den Materialien heraus zu trocknen. Denke aber daran: Damit diese „Entfeuchtung“ funktionieren kann, ist gutes Lüften absolut unerlässlich! Die Feuchtigkeit muss irgendwo hin und damit sie sich beim nächsten Abkühlen nicht einfach wieder an den kritischen Stellen niederschlägt, muss stoßgelüftet werden. Mache immer mal wieder für einige Minuten richtig Durchzug, wenn Du alles schön aufgeheizt hast.

Freunde von uns belegen die gute Trockenwirkung durch das Heizen mit einem Holzofen durch dauernde Hygrometermessungen in ihrem Wohnmobil Tiffy. Laut Tiffys Besitzern sinkt die Luftfeuchtigkeit auf 25 – 30%, selbst wenn bei extremen Unterschieden zwischen Innen- und Außentemperatur im Wohnmobil geduscht und gekocht wird.

Wichtig dabei: Solche extremen Werte sollten vermieden werden. Sie sind zwar super für Dein Wohnmobil aber nicht für Deine Gesundheit. Wird die Luft all zu trocken (Hygrometerwerte unter 40%) sollte vermehrt gelüftet werden um einen Ausgleich zu schaffen.

Wir selbst konnten die gute Trockenleistung des Holzofens gut an einem frei liegenden Stück Aluminium der Decke sehen. Die beiden folgenden Fotos zeigen das Stück vom Dach, durch welches das Rauchrohr des Ofens nach draußen geführt wird – und zwar kurz vor und kurz nach dem Einbau. Man kann sehr gut erkennen, wie viel bereits ein Stückchen 10mm Trocellen Extremisolator bringt. Kein Vergleich aber mit dem Betrieb des Ofens. Wird er angefeuert, hat Kondenswasserbildung keine Chance.

Kondenswasser am Aluminium im Wohnmobil
Kurz vor dem Einbau des Ofens: Wo wir die Dämmung vom Dach entfernt haben, sieht man das ganze Ausmaß der Feuchtigkeit, die in einem Wohnmobil entsteht. Ein kleines Stück Extremisolator hat da schon ganz schön was gebracht.
Holzofen im Wohnmobil - Deckendurchführung
Das Problem ist mit dem Einbau des Holzofens vollständig behoben. So sieht das Alu nun auch an (zur Bauzeit) noch anderen frei liegenden Aluminiumstellen aus, die weiter vom Ofen entfernt sind!
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BETRIEBSSICHERHEIT

Sauerstoffverbrauch

Ein Feuer verbraucht beim Brennen Sauerstoff, so viel ist klar. Auch wir haben uns im Vorfeld Gedanken gemacht, ob der Betrieb eines Holzofens auf so kleinem Raum für uns gefährlich werden könnte -vor allem über Nacht, wenn man das Sinken des Sauerstoffgehalts der Luft womöglich gar nicht bemerkt.

Dieses Risiko kann man mit der Wahl des richtigen Ofens leicht umgehen. Achte beim Kauf eines Ofens für Dein Wohnmobil darauf, dass er eine externe Frischluftzufuhr besitzt. Bei dieser Variante holt sich der Ofen die Luft zur Verbrennung über einen Schlauch oder Rohr von außen. Der Sauerstoff der Raumluft wird somit nicht verbraucht.

Feuersicherer Einbau

In Absprache mit einem Schornsteinfegermeister, haben wir die angegebenen Mindestabstände zu den Wänden für den Holzofen im Wohnmobil bewusst nicht eingehalten. Der Einbau nach den Vorgaben der Datenblätter wäre auf unseren 12qm schlichtweg nicht möglich. Doch ist unser Exemplar nicht gerade das einzige, das in dieser Form seit Jahren problemlos betrieben wird.


Zu beachten ist, dass die Umgebung vor übermäßiger Hitze geschützt wird. Bewährt hat sich dafür der Einsatz von Promat*. Diese hoch effektiven Feuerschutzplatten sind die absolute Empfehlung unseres Schornsteinfegermeisters und wohl das Non Plus Ultra im Brandschutz.

Wir können hiermit auch eine Eignung für den Einsatz im Wohnmobil bestätigen. Die Platten wirken bröselig und brechen leicht, wenn Du sie geliefert bekommst. Jedoch haben wir ihnen auf unserer Reise durch Marokko viele unerbittliche Pisten zugemutet und sie haben sich absolut bewährt. Keine Brücke, keine Brösel! Beachte beim Einbau, dass Du sie möglichst flächig verklebst. Wir haben dafür Sika 221* benutzt, da dies die Eigenschaft hat flexibel zu bleiben.

GEFAHREN DURCH FALSCHES ANHEIZEN UND BILLIGÖFEN

Befeuern mit ungeeignetem Brennmaterial oder zu starkes Drosseln der Fischluftzufuhr können einen erheblichen Ausstoß an gesundheits- und umweltgefährlichen Schadstoffen verursachen. Ebenso tun dies billige Werkstattöfen, die mit einem Schnäppchenpreis zum Kauf verleiten. Setzen wir uns auf Dauer ihren Emissionen aus, kann dies ernste Folgen nach sich ziehen!

Ungeeignetes Brennmaterial

Hier ist zu feuchtes Holz an erster Stelle zu nennen. Feuchtes Holz hat einen sehr stark verminderten Heizwert, doch das ist nicht das Schlimme: Durch das Verfeuern von Holz, das nicht ausreichend abgelagert wurde, steigt der Ausstoß von Feinstaub dramatisch an. Die gesundheitliche Belastung durch diese winzig kleinen Partikelchen ist enorm und kann Auslöser ernsthafter Krankheiten sein. Hierzu zählen etwa Krebs oder Herzinfarkt, diskutiert wird sogar ihre Beteiligung an der Entstehung von Alzheimer!

Gänzlich verhindern lässt sich Feinstaub leider nicht, doch können wir eine übermäßige Emission verhindern, indem wir neben der Qualität des Brennholzes auf eine ausreichende Zufuhr von Frischluft und die Wahl des richtigen Ofens achten.

In der Sahara gesammeltes Brennholz – bereits perfekt abgelagert und durchgetrocknet.
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Holz eigentlich ein recht umweltverträglicher Brennstoff. Beachtet man einige grundlegende Dinge beim Verfeuern (qualitativer Ofen, ausreichende Frischluftzufuhr), schafft man eine relativ CO2 neutrale Verbrennung. Das heißt nur die Menge an klimaschädlichem Kohlendioxid wird abgegeben, die der wachsende Baum zuvor in Sauerstoff umgewandelt hat.

Andere umweltschädliche Bestandteile, wie Schwefel, Chlor oder Schwermetalle, wie sie etwa in Heizöl zu finden sind, fehlen. Hingegen werden beim Verfeuern von zu feuchtem Holz eine Vielzahl von extrem schädlichen Stoffen produziert. Sogar unser Ofen kann durch sie zerstört werden. Es kann zu Rost oder Rissen in Guss und Schamotte kommen. Lagert sich der entstehende Glanzruß im Rauchrohr ab, kann es sogar zu den gefürchteten Kaminbränden kommen.

Das Holz, das wir hier machen, ist noch lange nicht reif für’s Verfeuern und muss mindestens 1, besser 2 Jahre regengeschützt abgelagert werden.

Falsches Anfeuern

Ganz wichtig ist, dass der Ofen möglichst schnell auf Temperatur kommt. Deswegen beim Anfeuern alle Riegel und Schieber für die Luftzufur immer komplett öffnen! Verwende auch genug kleines Anzündholz aber bitte kein Zeitungspapier oder andere bedruckte Papiere – die Druckerschwärze ist beim Verbrennen krebserregend!

Anschließend darf die Luftzufuhr ebenfalls nicht zu stark gedrosselt werden. Anfänglich haben wir diesen Fehler selbst gemacht. In dem Glauben, wir könnten das Holz dazu bringen langsamer abzubrennen und damit seltener nachlegen zu müssen, haben wir den Flammen zu wenig Sauerstoff für eine vollständige Verbrennung gegeben. Das Ergebnis: Abgesehen von all den anderen Schadstoffen, jede Menge Teer und Ruß, die in unserem Ofenrohr schon nach kurzer Zeit keinen Zweifel ließen, dass etwas gehörig falsch läuft!

Minderwertiger Ofen

Achte beim Kauf eines Ofens darauf, dass er gewisse Grenzwerte einhält, was die Emmissionen angeht. Angaben dazu findest Du in den Datenblättern. Der Ofen sollte über eine hochwertige Nachverbrennung verfügen, da diese verhindert, dass große Mengen des hoch gesundheitsschädlichen Feinstaubes ausgestoßen werden.

Stiftung Warentest hat in Untersuchungen herausgefunden, dass kein einziger der billigen Werkstatt-, oder Kanonenöfen akzeptable Werte hervorbrachte. Auch wenn moderne Öfen mit guter Nachverbrennung der Rauchgase um einiges teurer sind, sollte unsere Gesundheit uns das wert sein.

WELCHER HOLZOFEN FÜR’S WOHNMOBIL – UNSERE EMPFEHLUNG

Unser eigener Holzofen im Wohnmobil ist das Model Pluto von Globefire. Kein anderer Ofen, den wir bei unseren Recherchen gefunden haben, hat all die Anforderungen, die wir gestellt haben, so gut erfüllt:

Was für den Pluto spricht

  • Externe Frischluftansaugung
  • Gute Emissionswerte
  • Kleine Maße zum Verbau im Wohnmobil
  • Heizleistung von 5 kw, was sich auch für kleine Räume eignet
  • Kochplatte
  • Rauchrohr platzsparend nach oben weg
  • Sichtfenster auf die Flammen

Gerne eingebaut, weil platzsparend und leichter, werden auch so genannte Schiffsöfen. Die Montage dürfte ebenfalls etwas einfacher sein. Beliebt sind hier vor allem der Dickinson Newport, der Puffin Feststoffofen und der Hamlet Hardy. Uns ist jedoch die Brennkammer bei dieser Art Öfen einfach entschieden zu klein. Das Holz muss dabei in so winzige Scheitchen zerlegt werden, dass für unsere Nutzung zu häufig nachgelegt werden muss. Mit der Brennkammer des Pluto können wir auch mal richtig dicke Stücke verfeuern, die dann auch über Nacht eine gewisse Zeit Wärme liefern. Ansonsten hören wir von den Miniöfen nur Positives.

Pizza backen im Wohnmobil
Wir lieben die Kochstelle auf unserem Holzofen im Wohnmobil vor allem zum Pizza backen. Gerade mit Freunden zu Besuch – immer wieder ein Highlight.
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HOLZOFEN IM WOHNMOBIL UND DER TÜV

In einigen Gesprächen mit Verantwortlichen des TÜV, haben wir folgendes über den Verbau eines Holzofen im Wohnmobil in Erfahrung gebracht:

Es handelt sich beim Einbau eines Holzofens generell um eine fahrzeugtechnische Veränderung, die einer Eintragung bedarf. Diese könnte je nach Prüfer allerdings recht schwierig zu bekommen sein.

Kann Dein Ofen als Ladung angesehen werden, ist eine Eintragung dagegen nicht notwendig. Was Du dafür tun musst, ist diese Ladung so zu verbauen, dass sie anständig gesichert aber dennoch wieder ausbaubar ist – also etwa verschrauben statt verschweißen.

Etwas problematisch in puncto Rückbaubarkeit ist die Durchführung des Rauchrohrs durch das Fahrzeugdach. Hierfür empfehlen wir Dir die Verwendung einer so genannten Decksdurchführung. Sie wird fest als Durchgang ins Dach Deines Wohnmobils eingebaut, das Rauchrohr wird aber nur eingesteckt und kann bei Bedarf einfach entfernt werden. Übrig bleibt lediglich die Durchführung, die als Zwangsbelüftung für den Innenraum Deines Wohnmobils gelten kann. Mit dieser Lösung bist Du auf der sicheren Seite und nicht auf einen Ermessensspielraum des Prüfers angewiesen.

Lies hier weiter:

Schreib uns doch einen Kommentar mit Deinen Erfahrungen zum Holzofen im Wohnmobil. Welches Modell nutzt Du, wie zufrieden bist Du damit und wie hast Du das mit dem TÜV gelöst? Wir freuen uns auf den Gedankenaustausch mit Dir.

46 Kommentare zu “Holzofen im Wohnmobil”

  1. Hallo,

    vor ein Paar Tagen bin ich auf eure Seite gestoßen, da wir uns auch grad in der Planungsphase für unsern Ausbau befinden und wir kräftig am recherchieren sind. Nun hab ich eine Frage die mich sehr beschäftigt.
    Woher bekommt ihr das Brennmaterial für euern Ofen?

    Viele Grüße

    Jochen

    1. Hallo Jochen!
      Also Holz für den Ofen ist für uns fast nie ein Problem. Wenn wir in trockenen Gebieten unterwegs sind, sammeln unser Brennholz oft und trocknen es entsprechend noch AUF dem Ofen, wenn wir es nicht gerade in der Wüste gefunden haben. Klaubholz und Bodenfrüchte sammeln wird sogar in Deutschland bis zu einem Wert von 100 Euro nicht verfolgt, dafür kannst Du viel Holz in Deinem Wohnmobil bunkern.Wir empfehlen Dir dann den Einsatz eines Feuchtigkeitsmessers, mit dem Du testen kannst, ob das Holz zum verfeuern geeignet ist! Wenn Du weder Sammlen noch anständiges Holz zukaufen kannst, bekommst Du auch in fast jedem Baumarkt so genannte Hartholzbriketts, die wir oft zum heizen hernehmen. Diese haben einen sehr hohen Heizwert und brennen sehr langsam und gleichmäßig ab! Bei ebay kriegst Du die als Bruchware in sehr großen Mengen zu sehr günstigen Preisen – wenn Du Dich mit Deinem Wohnmobil lange in einer bestimmten Gegend aufhälst und jemanden kennst, der in seinem Haus einen Ofen verbaut hat, könnt ihr vielleicht zusammen kaufen und Du Deine Vorräte dort aus dem Keller nachfüllen!? Von der Verwendung von Palettenholz würden wir absehen. Selbst wenn die Kennzeichnung auf der Palette ein HT (also Heat Treatment) als Mittel zur Schädlingsbekämpfung aufweist, kann es sein, dass sie anschließend chemisch imprägniert wurde, ohne dass dies gesondert zu kennzeichnen ist! Diese Stoffe möchte man weder in der Umwelt noch in der Luft seines Wohnmobils haben!
      Generell macht es schon etwas Mühe, sich immer um die Bechaffung von geeignetem Brennmaterial zu kümmern. Wir müssen sagen, dass wir irgendwie auch Spaß an dieser Art des Minimalismus haben, denn es führt uns in gewisser Weise „back to the roots“. 🙂

      wir schicken Dir die aller besten Grüße aus dem Herman,
      Sabine und Micha

  2. Hey ihr beiden, danke für eure umfangreichen Info, Videos und vieles mehr, man kann den Aufwand und Arbeit nur erahnen und daher doppeldaumen und dicken Respekt!!
    Wir planen gerade unseren Aufbau und wir überlegen auch einen Kamin mit einzubauen. Habe auch ein tolles Model von Anevay gesehen. Jetzt zur Frage; wieviel Platz braucht euer Kamin von der Grundfläche inkl Abstand zur Wand?
    Danke für die Antwort und weiterhin tolle Erlebnisse….
    Cheers Gerold

    1. Hallo Gerold!

      Erst einmal ein großes „Sorry“, dass unsere Antwort jetzt ein paar Tage gedauert hat, bei der Archivierung meiner mails ist mir da ein kleines Missgeschick passiert 🙁

      Wir freuen uns total über diese echt suuuper liebe Nachricht von Dir, hab ein riesiges DANKESCHÖN für Dein Lob und Anerkennung!!! :))

      Also wir haben grade mal nachgemessen, die Fläche, die unser Ofen einnimmt hat folgende Maße:
      Seitlich von der Wand sind es vorne 40,5cm und hinten 37cm. Das ist unterschiedlich, weil wir es schöner fanden, ihn ganz leicht schräg zum Wohnraum hin zu stellen. Der Abstand zur Wand beträgt somit nur 5 cm an der am weitesten entfernten Stelle und das reicht auch völlig aus!

      In der Gesamtlänge, nimmt der Ofen etwa 73 cm ein. Recht viel, weil wir für die Luftansaugung, die auf der Rückseite des Pluto liegt, genügend Freiraum lassen wollten. Bis zur Höhe des Ansaugrohres bei knapp 60 cm, nutzen wir den Zwischenraum zum dahinter liegenden Schrank als Regal für Schuhe usw. Der Platz für den Griff vorne wurde ebenfalls mitgemessen, nicht aber der, den man braucht, um die Tür zu öffnen, denn da kann man ja eh nicht direkt was davor bauen…

      Klar, das ist ganz schön viel Raum, der in einem Wohnmobil für so einen Ofen „draufgeht“ aber wir würden ihn keinen Tag missen wollen und freuen uns immer wieder darüber.

      Hoffe ich konnte Dir mit den Angaben ein wenig weiterhelfen und würde mich freuen von Deinem Ofeneinbau zu erfahren! 🙂

      Aller beste Grüße aus Tafraoute,
      Sabine und Micha

  3. Hallo,

    ich plane zur Zeit die Anschaffung eines winterfesten Wohnwagens/Wohnmobil.
    Hätte nicht gedacht, dass das mit dem Ofen möglich ist.

    Wie schwer ist Euer Ofen und wie ist er befestigt?
    Was passiert, wenn Ihr bei 70km/h einen Unfall habt. Der darf dann ja nicht als Geschoss durchs Wohnmobil fliegen, sprich: er muss so befestigt sein, dass er das aushält.

    Gruß

    Thilo

    1. Hallo Thilo!

      Also der Pluto wiegt mit Standfuß ca 93 kg. Nach 2000 Kilometern auf marokkanischen Pisten, wo er echt ganz schön was aushalten musste, können wir sagen: Auch bei einem Unfall würde sich der Ofen wohl nicht von seinem Platz bewegen! Natürlich muss gerade so ein gefährliches Schwergewicht aber sicher verbaut werden, alles andere wäre purer Selbstmord! Wir haben natürlich noch den Vorteil, dass wir davon im Fahrerhaus auch nicht viel mitkriegen würden, selbst WENN es den Ofen herausreißen würde, da die Kabine vom Fahrerhaus getrennt und in sich abgeschlossen ist.

      Lieben Gruß, Sabine und Micha

  4. Danke, das ihr alle euere Ideen und Umsetztungen so teilt!
    Auch euer Kanal auf YouTube ist super hilfreich, ich hab mir schon die Severin Trockentoilette und diesen Ofen aufgrund hauptsächlich euerer Informationen zugelegt und bin zumindest im ausgebauten Zustand super damit zufrieden.
    Hoffentlich passt das Zeug gut in meinen doch deutlich kleineren Unimog 😉

    Freue mich auf weitere Berichte und Videos und wünsche immer eine faszinierende Reise
    Heiko

    1. Hallo Heiko!

      Das ist ja cool! Total schön zu hören, dass unsere Berichte und Videos eine gute Inspirationsquelle sind! Gerade, weil wir während unserer Umbauphase in den nächsten Wochen sehr viel mehr zum Thema Selbstausbau machen wollen … dann erfüllt das Ganze ja seinen Sinn! 🙂

      Würden uns sehr freuen, wieder von Dir zu hören und wie sich Ofen und Toilette so im eingebauten Zustand bei Dir bewähren! Vielleicht hast Du ja Lust an unserer Video-Serie teilzunehmen, in der wir selbstausgebaute Reisemobile vorstellen!?! Würden uns freuen, wenn Du da Interesse hättest! 🙂

      Erst mal ganz, ganz liebe Grüße und vieeeel Spaß beim Einbau,
      Sabine und Micha

      1. Hallo!

        Wirklich vielen Dank dafür, dann kann ich mich ja noch mehr auf die Zukünftigen News freuen! ?

        Ich werde sicher noch ein paar Kommentare verfassen! 😉
        Das klingt nach einem unheimlich schönen Angebot! Ich bin aber gerade erst dabei die ersten Teile nach der Komplettrestauration wieder zusammenzulegen 😉 Kann also noch ein Weilchen dauern, ich wollte wirklich ALLES an dem Wagen gemacht haben.

        Die besten Grüße
        Heiko

        1. Hallo Heiko!

          Also nach dem Stöbern auf Deinen Seiten wären wir seeehr gespannt, irgendwann Deine Komplettrestauration bestaunen zu dürfen!! 🙂
          Wir freuen uns auf jeden Fall total, wenn Du weiter dabei bist – und wenn Dein Projekt Fortschritte gemacht hat, wir uns vielleicht mal kennen lernen und es vorstellen dürfen! 😉

          Die aller besten Grüße, und hab eine wundervolle Zeit
          Sabine und Micha

  5. Hallo,
    Super Bericht! Hab mal nach Decksdurchführungen gegoogelt um so ein Teil zu bestellen und bin nicht fündig geworden. Wollt ihr mir verraten, wo ihr das gekauft habt bzw. wo man sowas bestellen kann.
    Liebe Grüsse
    Andi

    1. Hallo Andi!
      Du findest Decksdurchführungen zum Beispiel bei toplicht.de unter -> Ofen, Herd und Kocher -> Abgasführung und Zubehör und dann unter den verschiedenen Marken 🙂

      Schön, dass Dir unser Bericht gefällt und hab viel Spaß beim Ofenbau,
      Sabine und Micha

  6. Hi Ihr Zwei!
    Wie immer auch dies ein tolles Video – bin auf den neuen Ausbau sehr gespannt… 😉

    So ein Ofen ist echt ne coole Sache. Denken da auch schon lange drüber nach. Ist halt ein echtes Gewichts-& Platzthema… Kann man zum Gewichtsparen den unteren Teil/ das Holzlager weglassen oder müsste man den abflexen? Was würde man dadurch einsparen?
    Gutes Gelingen und viele Grüße, Flo

    1. Hallo Flo!

      Standfuß und Ofen sind von vorne herein zwei getrennte Teile. Du könntest den Fuß weglassen, das spart aber nicht viel ein – ist dem Ofen gegenüber ein Fliegengewicht. Wie viel das Unterteil jetzt GENAU wiegt, kann ich leider auch nicht mehr sagen. Ist schon so, dass der Ofen viel Platz und Gewichtsreserven verbraucht aber der Einbau lohnt einfach, in zigfacher Hinsicht, wie wir finden. Also wir würden es auf jeden Fall wieder tun! 🙂

      Dir auch gutes Gelingen und viel Spaß,
      Sabine und Micha

  7. Sehr Interessant 🙂

    Ich bin auf der Suche nach jemanden, der einen Holzofen in ein „fertiges“ WoMo eingebaut hat (N+B / Concorde oder was auch immer).
    Wisst Ihr da zufällig was?

    Gruß, Bollzeck

    1. Hallo Bollzeck!

      Wir würden Dir empfehlen, mal bei Andre von amumot.de vorbeizuschauen, der hat einen Ofen in einem fertigen Womo nachgerüstet und auch Beiträge und Videos zu gemacht!

      Aller beste Grüße aus dem Herman,
      Sabine und Micha

  8. Hallo vielen dank für den blogbeitrag.
    Wie weit muss wohl der Abstand zur Gasflasche und Gasleitungen sein?
    Habt ihr da den extreme isolator einfach ausprobiert?
    Was sind das für dicke matten mit denen ihr euren kasten gedämmt habt?
    Liebe Grüsse zorry

    1. Hallo Zorry!
      Das Wichtigste ist, dass Deine Gasleitungen DICHT sind, dann brauchst Du keinen großen Abstand zum Ofen! Achte da bitte mit und ohne Ofen immer gut drauf!
      Meinst Du mit dem exteme-Isolator die feuerfesten Promatplatten, direkt am Ofen? Unser Koffer ist nämlich mit dem gedämmt, was tatsächlich X-Trem Isolator heißt (http://amzn.to/2unCnsx), in insgesamt 5 cm Stärke. Das Gute an dem Zeug ist, dass es WIRKLICH X-treme Dämmeigenschaften hat – wir würden es echt immer wieder verbauen! UND es kann kein Wasser aufnehmen, hast alo niemals Probleme mit feuchtem, schimmelndem Dämmmaterial in den Wänden!
      Die Promatplatten (http://amzn.to/2uwO00E), die wir an der Seite vom Ofen haben, werden im Baugewerbe benutzt um feuerfeste Räume zu bauen! Mit denen wird keine Hitze in die Wand des Aufbaus geleitet – wurde uns vom Schornsteinfegermeister empfohlen und hat sich jetzt auch im Wohnmobil bewährt! 😀
      Wenn Du noch Fragen hast, meld Dich gerne.
      Liebe Grüße, Sabine

      Die

  9. Achso, ja ich meinte wegen dem einen Bild wo ihr das Kondenswasser zeigt. Also ihr habt doch da auch noch diese dünnen Platten und dickere Platten, ist das alles xtreme isolator?
    Habe gelesen das Armaflex und kaiflex etc günstigere Alternativen sind zu xtreme isolator..
    In meinem kann ichs nicht mehr ändern, hab ihn so übernommen mit Styropor und es wäre zu aufwändig das zu wechseln.
    Auf jeden Fall beim nächsten!

    Zurück zurück zum Ofen:
    Merci für die Auskunft. Wie kann ich denn das prüfen?
    Und wie oft prüft ihr das?
    Ich habe gesehen, man sollte das sowieso von einem Fachmann prüfen lassen auch den Herd.
    Da muss ich aber zuerst nen Fachmann finden, weiss ich jetzt grad nicht wer das macht.
    Liebe Grüsse
    Zorry

    1. Ja, das ist alles x-trem Isolator! Wir haben das Stahlgerüst, das 4cm stark ist, mit 4cm Isolator „aufgefüllt“ und dann nochmal 1cm komplett über alles drüber, damit es keine Kältebrücken gibt.

      Du kannst mit Deinen Gasleitungen einen Druckverlusttest machen (lassen). Das ist der Test, der bei der Gasprüfung für die Womos gemacht wird. Dafür kannst Du einfach zum TÜV fahren!
      Als super simpel Methode kannst Du die ganzen Anschlüsse aber auch mal mit Seifenwasser ansprühen und die Leitungen aufdrehen. Wirft das Seifenwasser irgendwo Blasen, hast Du ein Gasleck, das Du schnellstens reparieren solltest!

      Aller beste Grüße aus dem Herman,
      Sabine und Micha

  10. Hallo Ihr beiden,

    erstmal meinen ganz ganz großen Resprekt für Eure Projekte und die wunderschöne Webseite. Danke für’s Teilen so vieler Infos und so schöner Videos.

    Ich habe eine Frage zu Eurem Ofenrohr. Ich habe ausgesprochen schlechte und somit feuchte Erfahrungen mit Dachdurchführungen gemacht. Früher oder später hat das Ofensilikon risse bekommen und es ist Wasser in die Sandwish-Decke gelaufen, das ist total ekelig.
    Ihr beschreibt ja die Dachdurchführung mit einer „Decksdurchführung“, ich vermute aus dem Bootsbau, oder!? Wie hat das mit dem Rohrdurchmesser Eures Ofen gepasst? Wie schließt das Ganze außen auf dem Dach ab?
    Mich würden Fotos von dieser Dachdurchführung brennend interessieren. Evtl. noch auf diese Seite oder sehr gerne per Email.

    Diesen Winter geht’s an nen neuen Koffer, der soll voll wintertauglich für Skandinavien werden.

    Euch nochmals 1000 Dank für diese inspiration hier. Daumen hoch!!!

    LG Sven

    1. Hallo Sven!

      Erst mal ein gaaanz dickes DANKESCHÖN, für Dein tolles Lob an unseren Blog, das freut uns echt total! :))

      Ja genau, mit der Dachdurchführung meinen wir die Decksdurchführungen aus dem Bootsbau. Das ist unsere absolute Empfehlung, wenn man das Problem hat, das Ganze vom TÜV abnehmen lassen zu müssen. Mit dem Durchmesser unseres eigenen Ofenrohres hätte das eher nicht gepasst, da wir einen Abzug aus dem Hausbau verwendet haben – da unser kompletter Wohnaufbau als Ladung gilt, konnten wir das problemlos machen, auch wenn der Ofen dann nicht so einfach ausbaubar ist, wie mit einer Decksdurchführung. Bei uns ragt das Rauchrohr einfach ein kleines Stück aus dem Dach heraus. Ganz ohne weitere Bauteile und abgedichtet wie gesagt nur mit Ofensilikon. Das hält bei uns jetzt schon bald zwei Jahre unter schwersten Bedingungen. Sollte es irgendwann undicht werden, kommt die Wunderwaffe gegen Undichtigkeiten zum Einsatz: Dieses Klebeband von 3M ( http://amzn.to/2wjgOaD ) – leider teuer aber JEDEN Cent wert!!!

      Bei Bedarf könnten wir noch einen weiteren Meter Ofenrohr für besseren Zug aufstecken, das haben wir aber noch nieee gebraucht. Abgeschlossen wird unser Rauchrohr von einem Regenschutz. Hierfür hat IKEA das optimale Produkt im Angebot – eine Edelstahl Salatschüssel in verschiedenen Größen ( https://goo.gl/u5s6DM ) Viele Wohnmobile fahren diese Salatschüssel auf dem Dach spazieren und sind damit sehr zufrieden.

      Das ist schon alles. Bilder müssten wir davon erst noch anfertigen, man erkennt darauf aber über diese Beschreibung hinaus fürchte ich auch nix besonderes – nur eine Salatschüssel, die mit Abstandhaltern am Ofenrohr befestigt ist und eine Wurst aus Ofensilikon um das Rohr. Wenn Du die Bilder dennoch dringend brauchst, sag Bescheid, dann klettere ich mal noch mit dem Foto aufs Dach. 🙂

      Ganz liebe Grüße erst mal aus dem Herman und ein wunderschönes Wochenende,
      Sabine und Micha

  11. Hey Sabine,
    mein Setra S80B ist seit Jahren eine wahre Baustelle und lebe darin aber so langsam geht es weiter. Momentan Motor (Überholung) und Getriebe (Tausch) draussen und dauert noch ein wenig bis alle Ersatzteile da sind. Denke mal ist bei eurem Gefährt nicht viel anders……. 😀
    Thema Ofen…..
    Bin jetzt seit gut einem Jahr in der Planungsphase (immer wieder unterbrochen von irgendwelchen Wehwehchen meines Busses) aber so langsam kristallisiert sich heraus das der Pluto recht gut dafür geeignet ist.
    Da ich Kältetechnisch immer nen Plan B habe (weil ich mal ganz übel frieren musste weil ich nur auf ein System gesetzt habe und mich auf den Kundendienst verlassen habe) verbaue ich den Pluto in Kombination mit meiner Alde WW Heizung. Was jedoch nicht nicht klar ist ob ich einen Wärmetauscher in den Plutobrennraum integrieren kann. Ansonsten muss ich mir um das Kaminrohr ne Wicklung (für die Warmwasser aufheizung) machen welches jedoch nicht so effektiv wäre wie der Wärmetauscher im Brennraum.
    Habbt ihr da schon mal was von gehört oder selber mal geplant?
    Vermute mal das ihr sowas nicht habt.
    Offroad ist nun mal nicht so komfortgesteuert mit Warmwasserheizung…… 😀

    Ganz lieben Gruß
    und weiter so.
    Joerg

    1. Hallo Joerg!

      Der Pluto ist echt gut geeignet, denn Du kannst ihn super mit einer Warmwasserheizung kombinieren. Wir selbst kennen uns da nicht sooo gut aus, da hast Du Recht, eine WW Heizung war für uns nie ein Thema :D. Aber unser lieber Freund Joachim macht das mit dem Pluto in seinem Wohnmobil Tiffy so. Er hat da eine unheimlich gute und professionelle Lösung verbaut! Du findest seinen Blog unter https://tiffy-on-tour.de, vielleicht wendest Du Dich mal an ihn!?

      Ganz liebe Grüße aus dem Herman,
      Sabine und Micha

  12. Hallo Ihr,

    Danke erstmal für die guten Tipps zwecks Holzofen. Ich plane gerade einen solchen, Hamlet Hardy, in meinen Düdo zu verbauen. Welche Stärke habt ihr für eure Pomat Platten gewählt?

    Grüße Olli

    1. Hallo Olli!

      Den Hamlet Hardy finden wir auch echt süß! Wir haben Promat mit einer Stärke von 20 mm verbaut.
      Ganz, ganz viel Spaß beim Ofeneinbau und Feuer machen!!! 🙂

      Liebe Grüße aus dem Herman, Sabine und Micha

  13. Ganz Klasse Euer bericht. Was ist das für ein verchromtes Rohr über eurem schwarzen Ofenrohr? Eine zusätzliche Isolierung? Liebe Grüße Daniel
    PS: Und viel Spaß beim Küchenumbau…

    1. Hi Daniel! Ja genau, das Ofenrohr ist isoliert – wenn man auf dem engen Raum dann doch mal mit dem Ellenbogen am Rauchrohr vorbeischrabbt, bleibt nicht direkt die Haut dran kleben 😀
      Danke für Dein Lob an den Bericht, das ist super schön zu lesen! :))
      Aller beste Grüße aus dem Umbauchaos,
      Sabine und Micha

  14. Hallo Ihr Beiden,

    toller Blog und super Videos. Da kann man viel Lernen und gute Tipps bekommen.
    Wir planen gerade einen Ausbau eines Robur Schmetterlingskoffers und haben ein absolutes Gewichtsproblem.
    Habt ihr einen Tipp für uns, was die bezahlbare Bezugsquelle von Bambus-, Carbon- und sonstige Leichbauplatten angeht? Das war zwar nie ein Thema bei euch, aber ihr seid ja schon länger in der Szene unterwegs. Vielleicht habt ihr ja von anderen was erfahren.
    Mit welchem Programm hat Micha die Küche und Elektrik geplant? Ist das frei verfügbar oder ein Spezialprogramm?

    1. Hallo Marohri,
      also eine günstige Bezugsquelle für Leichtbauplatten haben wir aktuell leider nicht auf Lager.
      Das Programm mit dem Micha die Planung gemacht hat, ist eigentlich ein Tool zum Arbeiten für professionelle Gestalter, davon gibt es leider keine frei verfügbare Variante.
      Sorry, dass wir Dir hier nicht weiterhelfen konnten und wir wünschen Euch natürlich viel Erfolg und Spaß beim Ausbau Eures Koffers,
      Sabine und Micha

  15. Hallo zusammen!
    Erstmal danke für Eure hilfreichen Tipps und Erklärungen! Bei mir bleibt allerdings noch eine Frage zum Einbau offen:
    Ich plane derzeit den Einbau eines 6 KW Ofens auf einem Hausboot. Ich habe zu dem Ofen ein 1 Meter langes Rohr dazubekommen. Das Rohr wird auch oben am Ofen montiert und kann steil nach oben direkt durch die Schiffsdecke geführt werden. Mein Frage bezieht sich nun vor allem auf die richtige Abdeckung des Rohrs. Es gibt da extreme Preisunterschiede und soweit ich weiß, sind die Abdeckungen nicht nur als Regenschutz, sondern auch dafür gedacht, dass der Wind nicht von oben „hereindrücken“ kann. Da verbirgt sich scheinbar eine Gefahrenquelle, die ich nicht unterschätzen möchte. Habt ihr damit Erfahrungen?
    Beste Grüße,
    Adriana

    1. Hallo liebe Adriana,

      also in Wohnmobilkreisen hat sich eine ganz Abdeckung für die Ofenrohre seit Jahren bewährt und durchgesetzt. Es ist die Blanda Blank Servierschüssel von IKEA (die hier: http://bit.ly/2yz5nQU). Diese ganz einfache Form der Abdeckung als reiner Regenschutz funktioniert bei uns und allen Bekannten mit Holzofen im Wohnmobil einwandfrei. Selbstverständlich wäre eine richtige Decksdurchführung auch hier die elegantere Variante.
      Womit wir natürlich keine Erfahrung haben, sind die Windverhältnisse auf See. Diese werden im Vergleich zum Land ja doch etwas anders sein. Ich könnte mir vorstellen, dass diese für den Betrieb eines Ofens ein weitaus größeres „Problem“ darstellen und man da wirklich die geeignete Abdeckung finden muss, um das in den Griff zu bekommen. Doch wie gesagt, mit dem Ofen auf See haben wir leider Null Erfahrung.
      Wir wünschen Dir viel Erfolg beim Einbau und auf Anhieb die beste Abdeckung,
      aller beste Grüße zurück, Sabine und Micha

  16. Hallo,
    ich habe mir ebenfalls, -nach langem Suchen- angeregt durch Eure tolle Beschreibung nun den Pluto von Globefire für mein kleines 10qm Tinyhouse (sehr hoch mit Dachfenster) gekauft. Ein Rauchrohr ist alles schon vorbereitet und installiert. nun ist meine Frage ob ich den Stutzen für die externe Luftzufuhr erstmal einfach Luft aus dem gelüfteten Innenraum ziehen lasse oder ob ich direkt einen Wandloch sägen soll, was aber mehr Kälte jetzt im Winter im Wagen bedeuten würde und auch den Ofen auskühlt. Kann er auch ohne die externe Nutzung benutzt werden?
    Liebe Grüße
    Johanne

    1. Hallo Johanne!
      Je kleiner der Raum, desto mehr muss man natürlich auf gute Belüftung achten, wenn man so einen Ofen betreibt. Bei 10qm Wohnfläche und wenn Du gut schließende, dichte Türen und Fenster verbaut hast, solltest Du Dich natürlich bitte nicht etwa bei laufendem Ofen schlafen legen, ohne ein Fenster offen zu haben. Wie wäre es denn, wenn Du den Stutzen für die Frischluft über ein Flexrohr (wie es ja auch gedacht ist) mit dem Loch in der Außenwand verbindest und alles gut isolierst. Dann öffnet man der Kälte auch nicht „Tür und Tor. Hätten wir nicht den „suuuper“ Tipp bekommen, das Loch ganz oben, an der Decke zu schneiden, dann hätten wir das auch gemacht und um die ganze Geschichte einen kleinen Schuhschrank oder so gebaut. Auf der anderen Seite kann ich Dir aus zwei Jahren Erfahrung mit dem Pluto auf 12qm Wohnfläche eigentlich nur sagen: Ein Loch in der Wand, durch das ein bisschen kühle Luft reinkommt, muss nix schlechtes sein! ;)) 😀
      Ganz liebe Grüße aus dem Herman in’s Tinyhouse,
      Sabine und Micha

  17. Hey. Habt Dank für den schönen Bericht!
    Ich werde auch den Pluto in meinen Kurzhauber- Einheitskoffer verbauen und hätte kurz eine Frage zu den Hitzeplatten. Du schriebst von 20mm Stärke. Habt Ihr die Hitzeplatte denn auf die Xtrem-Isolatorschicht gesetzt oder an der Stelle keinen Isolator sondern nur die Platten aufs Blech?
    Welche Promat-Platten habt Ihr verbaut? gibt da ja offenbar verschiedene Sorten… Und wo habt Ihr diese bestellt? Habt Ihr auf die Platten dann noch das Edelstahlblech montiert oder waren das bereits Sandwich-Platten mit Edelstahl-Beschichtung?

    Hat eventuell jemand Erfahrungen mit den Silikon-Manschetten als Dachdurchführungen? Muss bei mir auf jeden Fall durch das Runddach und brauche etwas flexibles… (https://www.ofen.de/rohrmanschette-silikon-75-bis-195-mm-rohrdurchfuehrung-dachdurchfuehrung.html?gclid=EAIaIQobChMIg7G42dG72QIVpbvtCh27HwfxEAQYASABEgItfPD_BwE)

    Liebe Grüße,
    Alex

    1. Hallo Alex.

      Wir haben diese Promatplatten hier verwendet, die sind sehr günstig zu haben und die empfohlene Qualität unseres Schornsteinfeger Meisters: http://amzn.to/2HTeA7y

      Wir haben die Platten auf den Extemisolator drauf geklebt und dafür dieses Sikaflex benutzt: http://amzn.to/2EZQfv6
      Hält bombenfest, nichts ist gebrochen oder sonstige Schäden. Würden wir wieder so machen.

      Wir haben Promatplatten noch nie irgendwo als Sandwich gesehen, wäre mal cool zu wissen, wenn Du welche finden solltest. Wir haben das Blech zusätzlich davor montiert aber das war echt überflüssiges Gewicht. Wir haben es inzwischen rausgeworfen, die Platten reichen VÖLLIG!

      Liebe Grüße aus dem Herman und viel Spaß beim Ofeneinbau,
      Sabine und Micha

  18. Hey ihr lieben. Vielen dank fùr eure inspirationen und arbeit.:) Mich wùrde interessieren, wie ihr den ofen verschraubt habt, was fùr eine bodenplatte habt ihr verwendet und wie habt ihr das mit dem extra loch fùr die zuluft gelòst? Habt ihr ein zusàtzliches loch in die wand geschnitten?
    Liebste grùße max

    1. Hi Max!
      Danke für Dein Lob, das freut uns! 🙂
      Meinst Du die Brandschutzplatte, die unter einen Ofen am Boden kommt? Also die Bodenplatte der Wohnkabine besteht aus Siebdruck, unter dem Ofen direkt haben wir als Brandschutz eine ganz dünne Aluplatte gelegt.
      Ja, für die Zuluft haben wir ein extra Loch in die Außenwand geschnitten. Das Loch kannst Du direkt mit der Frischluftansaugung des Ofens verbinden, da merkst Du hinterher eigentlich nix mehr von aber der Ofen kann Dir halt nie zu viel Sauerstoff aus der Raumluft entziehen, das ist super! 🙂
      Beste Grüße und viel Spaß beim Bauen,
      Sabine

  19. Hallo Sabine,

    auch von mir erstmal ein großes DANKESCHÖN für eure Tips und Tricks und Infos.

    Ihr habt dadurch auch mir schon einiges geholfen. Auch nicht zuletzt wegen eurer Berichte habe ich mir ebenfalls einen Pluto zugelegt und bin gerade dabei herauszufnden mit welcher Dachdurchführung ich es am besten anstelle. Bezw. wie habt ihr das gelöst???

    Vielleicht hättest du auch noch ein Bild um das ganze zu veranschaulichen. Das wäre super lieb.

    Ausserdem überlege ich die Externe Luftzufur mit einem Schlauch durch den Boden zu bringen. Was denkt ihr über diese Möglichkeit?
    Jeder Schnitt in die Aussenhaut birgt ja immer das Risiko von Wassereintritt. Durch die Bodenplatte ist es auch wohl einfacher als durch die Blechwand.

    Vielen Dank für eure Hilfe und immer viel Grip unter euren Rädern wünscht euch

    Steve
    wanderwolf.on.tour

    1. Hi Steve!

      Vielen, lieben Dank für Dein Lob, das freut uns echt! 🙂

      Das mit der Luftzufuhr durch den Boden ist bestimmt eine gute Idee. Wir haben das mal im Wohnmobil von Abseitsreisen gesehen und als Thomas den Schieber aufgemacht hat, wurde der Miniofen zur Turbine. Hier hat die Ansaugung von unten auf jeden Fall sehr gut funktioniert. Wir würden das im Nachhinein auch so machen.

      Im Moment sind wir mit einem anderen Fahrzeug auf Sardinien und ich kann Dir leider kein Foto von unserer Dachdurchführung machen. Die ist aber auch denkbar einfach: Wir haben nämlich einfach nur ein Loch für das Ofenrohr (isoliert in unserem Fall) ins Dach geschnitten, die Isolierung drum herum von der Decke entfernt und das Ganze mit hitzebeständigem Ofensilikon abgedichtet. Obendrauf eine Regenabdeckung – fertig.
      Ich hätte selbst nicht geglaubt, dass das auf Dauer dicht hält aber trotz dem Gerüttel hunderter Pisten, die wir dem Ofen und den Teilen drum herum schon zugemutet haben, hat sich dieser einfache Aufbau bewährt. Wir hatten da noch nie was zu beanstanden dran. Der Pluto ist ne gute Wahl, da wirst Du viel Freude mit haben! 🙂

      Viel Spaß und Erfolg beim Einbau und aller beste Grüße aus Sardinien,
      Sabine

  20. Hallo ihr Lieben,
    vielen dank für die tollen Vidios und Tips
    meine Frage :wo kann ich die zubehörteile für den Holz ofen pluto bekommen ,
    die doppelwandige Rohr ist doch 11,5 oder für einen Tip wär ich sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen Karim aus Marokko

    1. Hallo Karim,
      entschuldige bitte, dass wir jetzt erst zum Antworten kommen. Wir haben alle Zubehörteile von unserem örtlichen Schornsteinfegermeister, mit dem wir den Einbau des Ofens bei uns besprochen hatten. Deswegen kann ich Dir da jetzt aus dem Stehgreif leider keine konkrete Bezugsquelle nennen.
      Liebe Grüße, Sabine

  21. Hallo ihr beiden. Vielen Dank für die tollen Informationen und vielen Tips. Ich bin gerade dabei einen Ausbau von einem alten Mercedes Bremer mit Kabinenaufbau durchzuführen und möchte auch gerne einen Kaminofen einbauen. Meine Frage an euch, der Pluto hat ja auch 120mm Rohrdurchmesser. Welche Dachdurchführung habt ohr verwendet die diesen Maß entspricht? Die einschlägigen von Dickinson und Co sind ja alle kleiner. Vielen Dank im voraus und weiterhin eine schöne Reise durch euer Leben. Julio

    1. Hallo Julio,
      wir haben keine extra Dachdurchführung verwendet. Das isolierte Ofenrohr führt einfach durch eine entsprechend groß ausgeschnittene Öffnung in unserem Aluminiumdach nach außen. Das Ganze wurde mit hoch hitzefestem Ofensilikon abgedichtet und natürlich das Dämmmaterial des Daches rund um das Ofenrohr entfernt. Bewährt sich seit 3,5 Jahren, würden wir immer wieder so machen.
      Liebe Grüße und sorry, dass wir so spät zum Antworten gekommen sind,
      Sabine

  22. Hallo ihr Beiden, tolle Seite habt ihr da aufgebaut und die Infos sind super. Vielen Dank!
    Ich habe vor einem Monat einen (in Spanien) umgebauten alten Laster übernommen und richte ihn mir grad ein und kämpfe mich durch den Behördenkram. Ich habe auch einen Holzofen und jeder, der ihn sieht, rauft sigh die Haare und meint, es würde auf legalem Weg nie gehen, den zu betreiben. Ich meine aber doch! Nur wo findet man einen Tüv, der da nicht mit überfordert ist? Habt ihr Tipps oder Werkstätten, die da Erfahrung mit haben?

    Liebe Grüße aus dem Süden

    Sophia

    1. Hallo Sophia, vielen lieben Dank für Dein Lob an die Seite :))
      Also die Richtlinien für den TÜV-gerechten Einbau eines Holzofens die wir hier beschrieben haben, gelten bei JEDEM TÜV. Wenn Du diese einhältst, sollte es keine großen Schwierigkeiten geben. Wir kennen viele, die das jetzt schon so gemacht haben und jeder hat bei sich in der Nähe einen TÜVer gefunden, der damit einverstanden ist.
      Probier’s einfach mal aus 😉
      Beste Grüße,
      Sabine

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