Dune du Pilat – Spaß im Puderzuckersand

MichaelFrankreich, Reisen, VLOG0 Comments

Die Dune von Pilat

Zur Dune du Pilat zieht es jedes Jahr Scharen von Touristen. Je nachdem, ob man die Naturschönheit oder eine Partyzone sucht, sollte man den Zeitraum seines Besuches wählen.


Wir besuchten die größte Wanderdüne Europas zum ersten mal vor gut vier Jahren auf unserem Hochzeitsreise-Roadtrip. Damals war es Mai und obwohl wir wegen extrem schlechtem Wetter nur wenige Stunden über Nacht dort verbrachten, war unschwer zu erkennen, was hier geboten ist: Bespaßung vom Feinsten! Hier tummeln sich Gleitschirm- und Drachenflieger, Sandboarder, Wassersportenthusiasten und Familen zum Campingurlaub. Die Dune du Pilat ist ein perfekter Sommerspot um Spaß zu haben.Wenn man Ruhe und Erholung sucht sollte man den Hochsommer an diesem riesigen Sandspielplatz deshalb lieber meiden.

Gehen mit den langen Sommertagen die vielen Vergnügungssüchtigen, strahlt die Düne dann wieder in ihrer eigenen, goldgelben Schönheit.

Unser diesjähriger Besuch Mitte Oktober hielt Sonnenschein und milde Temperaturen für uns bereit. Trotz des schönen Wetters hatten alle drei Campingplätze, die direkt an die Düne grenzen, bereits geschlossen. Einzig auf dem großzügen, baumbestandenen Stellplatz „Pitit-Nice“ sind noch drei, vier vereinzelte Wohnmobile, deren Besitzer an der Meerseite der Düne an ihren Drachen durch die Lüfte gleiten.





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Bei einem ersten Aufstieg von der flachen Ausläuferseite her, können wir kaum glauben, dass wir die Düne fast ganz für uns alleine haben und selbstverstänlich zückte Micha vor lauter Begeisterung erst einmal die Kamera. Wir verbrachten den Tag bis weit nach Sonnenuntergang auf dem über huntert Meter hohen Sandberg – es war traumhaft!


Träume sind zum Erfüllen da

Am nächsten Morgen ging es an die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches: Im LKW-Reifen das bis zu 40° steile Gefälle an der Ostseite herunterrasen! Seit Micha vor 4 Jahren den Sandhaufen zum ersten mal erblickte ist sein Spieltrieb geweckt.

Einen alten Schlauch haben wir mit, die Druckluftunterstützung von Hermans Bremse ist wie geschaffen zum Aufpumpen von Strandspielzeugen … es konnte los gehen!

Das Bezwingen des steilen Anstiegs mit dem tiefen, feinen Sand an der Ostseite ist echt super anstrengend und wir kamen ganz schon ins Schnaufen auf dem Weg nach oben. Die Vorfreude auf die wilde Fahrt im Herman-Schlauch steigerte das aber nur noch mehr. Und dann konnte es endlich los gehen: Mich warf sich todesmutig auf das Gefährt und sah dem Rausch der Geschwindigkeit bereits beim Absprung ins Auge. Die Fahrt begann …. mit ungefähr 0,05 km/h und ca drei Meter weit. Wer hätte es gedacht, dass so ein Schlauch auf dem Sand überhaupt gar nicht rutschen würde!?!

Unserem Spaß tat das keinen all zu großen Abbruch, führte aber zu dem Schluss, dass wir der Düne einen weiteren Besuch abstatten müsen – mit einem Sandboard im Gepäck!

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Video-Link: https://youtube.com/watch?v=8Of5JaK4yE0




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