5 Punkte Glücksstrategie

SabineMotivation

In der Outdoor Badewanne

Führst Du Dein glücklichstes Leben?
Wir selbst taten das früher nicht und haben daraus gelernt. Nach und nach krempelten wir unser Leben um und sind heute, wo wir diesen Artikel schreiben, seit genau einem Jahr „frei“! Wir haben uns selbstständig gemacht und sind Vollzeit in unser selbst gebautes Wohnmobil gezogen. Arbeiten dort, wo es uns gerade gefällt. Mit welcher inneren Strategie wir es geschafft haben, uns aus den Klauen des normalen Alltags zu lösen, darüber möchten wir an dieser Stelle sprechen.


Blickt man so zurück, dann kommen einem manchmal weit zurückliegende Dinge vor, als wären sie erst gestern gewesen. Wenn wir an das Bewohnen einer festen Wohnung denken, geht es uns genau umgekehrt. In unseren Köpfen liegen die Steinwände so weit in der Vergangenheit – fast wie ein schlechtes Erlebnis, an das man am liebsten gar nicht mehr denken mag. Es war einfach richtig für unser Leben dem Herzen zu folgen und das zu tun, von dem man das Gefühl hat, dass es einen glücklich macht – auch wenn es nicht gerade das ist, was andere oder die Gesellschaft von Dir erwarten!

Unsere Glücks-Strategie

Durch diese Erfahrung, ein völlig solides Leben mit gutem Einkommen gegen eines zu tauschen, dass wider jede Vernunft ist und uns nichts weiter an Luxus einbringt außer Glück, sind wir zu einigen Strategien gekommen von denen wir denken, dass sie uns generell dabei helfen, ein glückliches Leben zu führen. Wir überprüfen unsere aktuelle Situation anhand folgenden Fragen und Merkmale.

1. Ist das hier (noch) das Leben, das Du führen möchtest?

Fällt die Antwort, komplett oder zumindest in mehreren Punkten mit NEIN aus, dann weiß Du, es ist Zeit, etwas zu tun!

Ertappt man sich mit dieser inneren Frage bei der Erkenntnis, nur auf Autopilot dem hinterher zu rennen, was im Allgemeinen eben so von einem erwartet wird und will aber eigentlich etwas ganz anderes, dann müssen wir uns nicht lange fragen, warum wir nicht glücklich sind. So war es letztlich auch bei uns und nichts anderes konnte dieses Glück herbeiführen – vor allem keine Selbstbelohnung in Form von Konsum.

Keines der gekauften Dinge, die wir uns durch unseren Job leisten konnten,
konnte uns die Lebenszeit wieder bringen, die wir dafür opfern mussten, um es kaufen zu können.

Wenn Du genau so fühlst: Mache nicht den Fehler, dem augenblicklichen Belohnungsfaktor all zu viel Bedeutung zu schenken – er hat nur eine sehr kurze Halbwertszeit und durch noch mehr Anschaffungen wirst Du dann bestimmt nicht langanhaltend ein glücklicher Mensch!

Essen Am Lac De Saint Croix
Abendessen. Noch vor einem Jahr gab es Abends etwas schnell Zubereitetes, wenn man kaputt von der Arbeit kam. Heute sind wir Selbstständig und arbeiten aus unserem Wohnmobil heraus. Abendessen gibt’s auf der Dachterrasse mit Blick auf den See.

2. Was ist für Dich im Leben wichtig?

Keiner kann Deine Ziele erreichen, außer Du selbst!

Das blöde an Zielen ist, dass ihr Erreichen oft mit Anstrengung, Entbehrung oder unangenehmen Aufgaben zu tun. Egal ob Bikinifigur, beruflicher oder sportlicher Erfolg oder ein Leben auf Reisen. Nichts davon kommt zu uns, ohne dass wir etwas dafür tun und fangen wir nicht an, entschlossen darauf zu zugehen, dann werden wir dieses Ziel nicht erreichen.

Wenn wir uns ein Ziel setzen, los gehen und wirklich dran bleiben, dann erreichen wir auch was wir wollen! Ja, das erfordert Disziplin und Durchhaltevermögen. Aber keine Disziplin schmerzt so schlimm, wie einen Traum den Du einmal hattest, nicht gelebt zu haben wenn es zu spät ist!

Derjenige, der mit Entschlossenheit drei Stunden pro Tag vorangeht, wird in sieben Jahren eine Strecke so groß wie den Erdumfang hinter sich bringen.
– Samuel Johnson

3. Vermiese es Dir nicht selbst

Da spreche ich persönlich leider aus viel Erfahrung. Ich bin echt gut darin zu sehen, was ich alles nicht kann und was daraus resultierend auch nicht funktionieren wird.

Aber so zu denken ist ein großer Fehler, denn durch unsere Gedanken und Worte erschaffen wir uns unsere eigenen Stärken und Schwächen. Unsere Gedanken schaffen unsere Realität, das zeigt ganz nüchtern schon die Medizin. Mittlerweile hat man herausgefunden, dass etwa 80% aller Krankheiten ihren Ursprung in der Psyche haben! Umgekehrt zeigt der Placebo-Effekt, wie erstaunlich wirkungsvoll es ist, an eine positive Wirkung zu glauben.

Eine von vorneherein negative Erwartungshaltung wird für unsere Pläne also ganz bestimmt nichts Gutes nach sich ziehen. Auch sämtliche „schlimmen Dinge“, die passieren könnten, sind noch nicht passiert. Sie existieren nur in unseren Köpfen und machen uns das Leben schwer. Wir sollten also am besten aufhören, uns so viel Schlechtes vorzustellen, sondern unseren Gedanken erlauben, uns zu motivieren.

Um aus meinem „Ich kann das gar nicht und was machen wir wenn…“ Denken heraus zu kommen, habe ich mit Micha einen tollen Menschen an meiner Seite. Er wird nicht müde, mich mit seiner positiven Grundhaltung mitzureißen.

Genau deswegen ist der nächste Punkt sehr wichtig:

Micha im LKW
Micha im LKW

4. Umgebe Dich mit positiven Menschen

Keiner zwingt Dich, Dich mit „Freunden“ zu treffen, die Dich kleiner machen, als Du bist. Die Deine Ideen als Quatsch abstempeln oder Dich auf den Preis Deines Outfits reduzieren.

So etwas zieht einen nur herunter und wir fangen an, uns selber in Frage zu stellen. Suchen wir lieber aktiv nach Gleichgesinnten zum Gedankenaustausch, zum gemeinsamen Vorankommen oder einfach nur motivieren. Das Internet und die sozialen Netzwerke machen die Welt zu einem Dorf – nutzen wir sie positiv!

5. Freue Dich nicht erst, wenn Du ein großes Ziel geschafft hast

Das ist wohl der wichtigste Punkt, wenn wir uns ein Ziel setzen, denn oft genug ist das Ziel an sich ja schon ein schwer definierbarer Punkt. Wenn wir sofort alles wollen, enden wir frustriert und mit der bitterbösen Erkenntnis: „Ich wusste doch gleich, dass ich das nicht schaffe“

Auch bei uns waren tausende kleine Schritte notwendig, um ein ortsunabhängiges, selbstbestimmtes Leben führen zu können – und mittlerweile wissen wir, dass diese Schritte niemals enden werden.

Das was man Alltag nennt in einer Form zu halten, mit der man dauerhaft glücklich ist, heißt beständig Entscheidungen für die weitere Richtung treffen und entschieden den Weg dahin einschlagen. Und es heißt, sich darüber zu freuen, seine Richtung gefunden zu haben, sich nicht beirren zu lassen und jeden kleinen Schritt zu schätzen!

Gehen wir so unseren Weg, treffen uns mit Gleichgesinnten, erfreuen uns an den alltäglichen Dingen, an dem, was gut an unserem Leben ist, an dem kleinen Tagesziel, dass wir erreicht haben und dem hübschen Käfer, der gerade über unsere Autoscheibe krabbelt … dann kommt das, was wir uns wünschen eigentlich von ganz alleine zu uns.

Warum diese einfach Formel dennoch so schwierig umzusetzen ist? Es liegt nicht an den Dingen, die sich um Dich herum erst einmal ändern müssten. In Dir selbst schlummern die Hindernisse, die Dich davon abhalten, Dein glücklichstes Leben zu führen!

Update:

Fünf Jahre sind inzwischen seit dem Auszug aus unserer letzten, festen Wohnung vergangen. Wie wir in dieser Zeit durch Hoch’s und Tiefs gegangen sind und wie wir „zwischendurch“ einen neuen LKW zum Reisen gebaut haben, darüber berichten wir inzwischen regelmäßig auf unserem Youtube Kanal.

Wie es überhaupt dazu gekommen ist, mobil leben zu wollen und wie wir das finanziell angestellt haben, darum geht es in diesem Video mit einem Blick zurück.

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Letzte Aktualisierung am 22.09.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API