Mut zu den nächsten Schritten

SabineAllgemein, Motivation8 Comments

Wir sitzen vor dem LKW

WOW! Jetzt sind wir also tatsächlich endlich unterwegs! Nach 1,5 Jahren Bauzeit und dem ersten großen Motorschaden fühlt sich das an wie ein Traum. Freiheit, wir kommen! … Aber sind durch die schlechten Erfahrungen, schon vor dem eigentlichen Start, Zweifel oder Ängste zurück geblieben?

„Druckbetankung“
mit neuer Zuversicht




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und Mut

Die Tour durch Bayern, von Brauerei zu Brauerei, war für uns eine sehr gute Idee um einfach mal runter zu kommen, den Psychostress der letzten Zeit sacken zu lassen und neues Vertrauen zu Herman zu gewinnen. So schön die Zeit bei Marco, unserem Schraubergott auch war und wie wundervoll, dass wir dadurch so viele tolle Menschen erst so richtig kennen lernen durften – wir würden lügen, wenn wir behaupten würden, dass es an unserer Zuversicht und unserem Mut uns ins Abenteuer zu stürzen, spurlos vorbei gegangen wäre.
Gestaltet sich die Beschaffung von Ersatzteilen hier schon so schwierig, wie soll das erst werden, wenn wir vor solchen Problemen irgendwo in Iran oder der Mongolei stehen? Hätten wir uns vielleicht doch besser für einen Mercedes entschieden, für den man (angeblich) überall alles relativ problemlos bekommt? Wie gut wir darin geworden sind, komische Geräusche zu hören … oder uns vielleicht auch einzubilden!?!

Aber eine schlechte Erfahrung hin oder her: Herman läuft gerade wie ein Neuwagen und es macht einfach nur Spaß, mit ihm zu fahren. Und auch noch in anderer Weise wird uns gerade wieder neuer Mut eingeflöst. Von allen Seiten bekommen wir so viel Zuspruch für unser Vorhaben – auch von Menschen, die wirklich wissen müssen, was einen unterwegs alles so erwarten kann. Zum Beispiel haben wir Verena und Patrick kennen gelernt, die mit ihrem Hanomag jahrelang in Afrika „runterwegs“ waren.

Auch ihre ersten Kilometer waren durch eine Reparatur am Motor geprägt und sie fahren heute noch immer das gleiche Fahrzeug!





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Einen rieeesen Schubs in die richtige Richtung erhielten wir auch von Sabine und Thomas von „abseitsreisen“. Mit Ihrer 911er-Dame Paula haben die beiden 6 Jahre lang den kompletten Planeten bereist. Auch ihre Testfahrt war eine technische Katastrophe, was die beiden in keinster Weise davon abgehalten hat, ihren Traum zu verwirklichen. Wahnsinnig herzlich aufgenommen haben uns die beiden und uns vor Augen geführt: Eine Testfahrt ist eigentlich das Unnötigste überhaupt … Sachen am LKW gehen unterwegs einfach IMMER kaputt, aber daran ändert eine Testfahrt herzlich wenig! Das einzige was man unterwegs wirklich braucht, ist der Wille das durch zu ziehen, was man da tut und sich mit den Herausforderungen die kommen, so lange auseinander zu setzen, bis das Problem gelöst ist! Super motivierende zwei Tage waren das bei den beiden mit so viel Herzlichkeit! Vielen Dank dafür, liebe Sabine und Thomas!





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8 Kommentare zu “Mut zu den nächsten Schritten”

  1. Die Crew der Aubergine wünscht euch viel Freude und Erfolg bei eurem Vorhaben. Bei uns wirds leider noch etwas dauern, bis wir in den Bus ziehen. In Andechs gabs irgendwie gar keine Gelegenheit für einen kleinen Plausch, obwohl ihr direkt hinter uns geparkt hattet.

    1. Hey Christian, das ist ja schön, dass wir uns hier jetzt hören, total klasse, dass Du schreibst! 🙂
      Wie man an Herman vielleicht sieht, finden wir Fahrzeuge mit kräftigen, lebensfrohen Farben super und haben uns die ganze Zeit über Euren wunderschönen Bus vor uns gefreut! Ihr habt uns übrigens inspiriert, zu einem alten Gedanken zurück zu kehren und noch zwei Bullaugen einzubauen. 😉
      Wir werden Euch jetzt ein wenig mitverfolgen und hoffen, ihr könnt bald komplett in Euer rollendes Zuhause einziehen! 🙂
      Wir schicken ganz, ganz liebe Grüße und würden uns freuen, wenn man sich bei Gelegenheit mal wieder liest!!!
      Sabine und Micha

  2. Hey, alles wird gut. Nein, alles ist gut. Mit der richtigen Einstellung lassen sich alle Probleme im Leben meistern. Erstmal runterkommen und entspannt an die Sache rangehen, dann findet man immer eine Lösung. Und die besten Lagerfeuergeschichten sind doch immer die, in denen irgendwas echt schwierig war und man es gemeistert hat. Also nicht abschrecken lassen, sondern voll ins Abenteuer stürzen. Alles Liebe, nik

    1. Danke, liebe Nik!!! 🙂
      Ja, da hast Du echt recht – am liebsten erzählt man die Geschichten von irgendwelchen Pleiten, Pech und Pannen und lacht anschließend meißt herzlich darüber, wenn man es geschafft hat … einfach losfahren OHNE Motorschaden, wäre doch ebenso weit weniger spannend gewesen! 😀
      Danke für Dein Mut zusprechen – wir werden Deinen Ratschlag befolgen, die Abenteuer jetzt einfach nehmen, wie sie kommen und mit offenen Armen empfangen! 😀
      Ganz herzliche Grüße vom Tazelwurmwasserfall, wo wir gerade stehen,
      Sabine und Micha :*

      1. ….ach , das geht schon!
        Findet sich immer wieder eine Lösung. ..auch für den steyr….
        Hatte nach meinem Kupplung schaden am 12m18 in marroco 2 bayern mit einem 680 getroffen, die hatten fliegen geübt in der Wüste. … vorderachse schrott…
        Ich hatte mich erinnert, dass im steyr forum einer Schweizer achsen zu verkaufen hatte…. der adac hat sie hergeflogen und nach eingem hin und her fahren die beiden wieder….total überladen aber glücklich !
        Also :weitermachen !
        Gruß markus

        1. Hi Marcus!
          Wir erinnern uns gut an Deinen Kupplungsschaden, von dem Du uns ja berichtet hattest!
          Was wir noch nicht wussten: Der weitere Ablauf Deiner Geschichte hört sich so an, als ob Du mit Claas unterwegs gewesen bist!?! Wäre unser Motorschaden nicht dazwischen gekommen, hätten wir uns dann wohl kennen gelernt und wären ein Stück zusammen gefahren. 😀
          Von dem 680er hatten wir von Claas schon gehört. Er hat uns mit der Geschichte ganz schön runter geholt von unserer guten Laune weil der Motor nach der Reparatur so gut läuft … schön von Dir jetzt auch die Hintergründe der Story zwischen den Zeilen zu hören. Wenn Du sagst „fliegen geübt“ und „total überladen“, wird es wohl einen anderen Grund gehabt haben, dass die Vorderachse zu Bruch gegangen ist, als dass die von Steyr „einfach Schrott sind“! 😀
          Unser Fazit: Wir machen weiter – sogar ohne überladen zu sein! 😀
          Aller liebste Grüße,
          Sabine und Micha

  3. Immer einen (Schritt) vor den anderen. Nur so kommt man ans Ziel. Wann und wo auch immer. Wir hatten auch das Problem. Nicht mit dem Motor aber mit dem Aufbau. Holz und Stahl ist nichts fürs Alter. Aber nun sind wir gerüstet, auch für Minusgrade in der ehemaligen SU. In ca. 6 Wochen gehts erst einmal zur zweiten Übung nach Albanien. Das erste Mal mit Open End. Vom Schäfer und Lehrerin zum/r RentnerIn.

    1. Ja, mit Fahrzeugen wird’s nie langweilig, oder!?! Entweder Karre oder Aufbau lassen sich immer irgend etwas einfallen … manchmal auch beide auf einmal…
      Wir wünschen Euch, dass bei Eurer ersten Tour mit Open End alles gut geht und Euch keins der Teile über die Maßen ärgert! Aber auch wenn da Sachen kommen – wir könnten sie verfluchen, wenn es passiert, aber irgendwie sind sie ja auch das Salz in unserer Suppe … „normal und alles easy“ kann jeder, oder!?! 😉
      Alles, alles Liebe, Ihr Beiden und ganz viel Spaß auf der Reise!!!!!
      Sabine und Micha

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