Mut zu den nächsten Schritten

SabineMotivation

Wow! Jetzt sind wir also endlich tatsächlich unterwegs! Nach 1,5 Jahren Bauzeit und dem ersten, großen Motorschaden fühlt sich das an wie ein Traum. Freiheit, wir kommen! … Aber durch die schlechten Erfahrungen, die wir bereits vor dem Start in unsere dauerhafte Reise machen mussten, sitzen Zweifel und ein paar Ängste wie ein Klos in unserer Kehle.


Druckbetankung mit Zuversicht und Mut

Die Tour durch Bayern war für uns eine sehr gute Idee, um einfach mal runter zu kommen, den Psychostress der letzten Zeit sacken zu lassen und neues Vertrauen zu Herman zu gewinnen.

So schön die Zeit bei Marco, unserem Schraubergott auch war und wie wundervoll, dass wir dadurch so viele tolle Menschen kennen lernen durften – wir würden lügen, wenn wir behaupten, dass es an unserer Zuversicht und unserem Mut, uns ins Abenteuer zu stürzen, spurlos vorbei gegangen wäre.

Gestaltet sich die Beschaffung von Ersatzteilen hier schon so schwierig, wie soll das erst werden, wenn wir vor solchen Problemen irgendwo in Iran oder der Mongolei stehen? Hätten wir uns vielleicht doch besser für einen Mercedes entschieden, für den man (angeblich) überall alles relativ problemlos bekommt? Wie gut wir darin geworden sind, komische Geräusche zu hören … oder uns vielleicht auch einzubilden!?!

Aber eine schlechte Erfahrung hin oder her: Herman läuft gerade wie ein Neuwagen und es macht einfach nur Spaß, mit ihm zu fahren.

Und auch in anderer Weise wird uns gerade wieder neuer Mut eingeflößt. Von allen Seiten bekommen wir so viel Zuspruch für unser Vorhaben – auch von Menschen, die wirklich wissen müssen, was einen unterwegs alles so erwarten kann. Zum Beispiel haben wir Verena und Patrick kennen gelernt, die mit ihrem Hanomag jahrelang in Afrika „runterwegs“ waren.

Auch ihre ersten Kilometer waren durch eine Reparatur am Motor geprägt und sie fahren heute noch immer das gleiche Fahrzeug!

Einen rieeesen Schubs in die richtige Richtung erhielten wir auch von Sabine und Thomas von „Abseitsreisen“. Mit Ihrer 911er-Dame Paula haben die beiden 6 Jahre lang den kompletten Planeten bereist. Auch ihre Testfahrt war eine technische Katastrophe, was die beiden in keinster Weise davon abgehalten hat, ihren Traum zu verwirklichen. Wahnsinnig herzlich aufgenommen haben uns die beiden und uns vor Augen geführt: Eine Testfahrt ist eigentlich das Unnötigste überhaupt … Sachen am LKW gehen unterwegs einfach IMMER kaputt, aber daran ändert eine Testfahrt herzlich wenig! Das einzige was man unterwegs wirklich braucht, ist der Wille das durch zu ziehen. Super motivierende zwei Tage waren das bei den beiden mit so viel Herzlichkeit! Vielen Dank dafür, liebe Sabine und Thomas!

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