Nationalpark De Meinweg

SabineKurztrip, Reisen4 Comments

 

Der Nationalpark De Meinweg ist genau das richtige Ausflugsziel, wenn ihr den Stress der Arbeitswoche hinter Euch lassen wollt. Natur genießen, heiße Waffeln mit Eis verputzen … so tankt man wieder Kraft für neue Herausforderungen.

Er liegt nur etwa 10 km vor den Toren der historischen Stadt Roermond und ist, für die Niederlande, geologisch einzigartig. Der Nationalpark De Meinweg besteht aus einer Terassenlandschaft mit drei Ebenen und steilen Überhängen, die im Laufe von zehntausenden Jahren entstanden sind.

Viele selten gewordene Reptilien und Amphibien finden hier noch einen Lebensraum zwischen hunderten kleinen Gewässern, Heide, Wäldern und Moor. Wie zum Beispiel die Kreuzotter, die sogar das Logo des Nationalparks ziert.

Belebte Heidelandschaft

Die Heidelandschaft wird dabei durch die Beweidung von Islandponys und Schottischen Hochlandrindern vor der ansonsten schnell voranschreitenden Verwaldung geschützt. Die süßen Rasenmäher liefern so einen sehr sanften Beitrag dazu, den Charakter der Landschaft und den Lebensraum der Tiere die darauf angewiesen sind, zu erhalten.


Zutrauliche Wildniss

Sanft geht es hier wirklich zu, denn auf 18 Hektar kommt nur ein einziges Pony oder Rind, die sich auf insgesamt 300 Hektar frei bewegen können. Die einzelnen Weideflächen sind nämlich einfach über die Wanderwege hinweg miteinander verbunden. So teilt man sich im Nationalpark De Meinweg als Wanderer gewisse Knotenpunkte mit den Fellknäulen. Eigentlich ist die Absicht hinter der Vernetzung der Weideflächen, die Tiere, die auch zum Schutzprogramm für die Kreuzotter gehören, möglichst wild im Meinweg leben zu lassen. Nur wenn im Winter die Futterbedingungen all zu schlecht sind, werden die Ponys aus der Heide genommen, aber wirklich zahm sollen sie nicht werden. Unserer eigenen Erfahrung nach, geht diese Rechnung allerdings nicht so ganz auf.


Wo teilweise nur Bodengitter Ponys und Rinder am ausbüchsen hindern, treffen sich Wanderer und Radfahrer mit den Vierbeinern an den gemeinsamen Durchgängen und wie wir feststellen konnten, haben zumindest die Pferdchen auch reges Interesse an diesen Begegnungen. Scheu konnte man die kleinen Zottelmähnen nun wirklich nicht nennen!



Das Besucherzentrum bietet einen optimalen Ausgangspunkt für Wanderungen, Rad- und Reitwege im Nationalpark De Meinweg. Auch an geführten Touren kann man von hier aus teilnehmen, um wissenswertes über Flora und Fauna zu erfahren.

Sucht Euch doch hier einfach schon mal eine schöne Route aus, die ihr erwandern möchtet: Hier gibt’s Tourenvorschläge und Wanderwege

Belgische Waffeln im Nationalpark de Meinweg

An vielen anderen Stationen lässt sich so ein Tag in der Natur allerdings eben so gut beginnen und auch abschließen. Wir haben das zum Beispiel an der Dahlheimer Mühle getan. Unsere besondere Empfehlung: Die Belgischen Waffeln, die mit einer riesen Portion Vanilleeis plus heißen Kirschen und Sahne, überstreut mit Puderzucker daherkommen und wahnsinnig lecker sind, genau wie der hausgemachte Kuchen!

Hier findet Ihr eine kleine Auswahl von Stell- und Campingplätzen für Euer Wohnmobil vor den Toren des Nationalpark De Meinweg:

Wohnmobilstellplatz in Wassenberg
Wohnmobilstellplatz in Wegberg
Campingplatz Graskamp
Campingplatz am Effelder See


4 Kommentare zu “Nationalpark De Meinweg”

    1. Hallo Ferdi 🙂
      Danke für die liebe Rückmeldung! Das freut uns, wenn Dir der Bericht gefällt! 🙂
      Ganz liebe Grüße von der Herman-Besatzung! 😀

  1. Hallo Ihr beiden, Hab mir gerade mal euren Bericht zum Nationalpark „DE Meinweg“ durchgelesen. Das sieht total schön aus. Was ich mich gefragt habe, wart ihr mit Fenja dort ?
    Wir haben 2 Bernersennenhunde und würden nur ungern auf die beiden verzichten bei einem Besuch ?
    Ich hoffe ansonsten euch geht es gut !

    Gruß Florian

    1. Hi Florian! 🙂
      Also Deine zwei Fellnasen sind im Meinweg überhaupt kein Problem! Wir gehen auch nirgends hin, wo wir Fenja nicht mitnehmen können.
      Man befindet sich zum Wandern schon außerhalb der Tierweiden, es handelt sich nur um Kreuzungen, wo man durch die Flächen der Ponys und Rinder geht. Der Meinweg ist wirklich wunderschön und zu empfehlen, auch mit Hundis! 🙂
      Einen Knuddler an die beiden und Euch lasst mal hören, ob es Euch am Meinweg gefallen hat! 🙂 Ganz liebe Grüße aus dem Fort Bou Jerif – hier ist alles im grünen Bereich, wir hoffen, bei Euch auch! 🙂
      Lasst es Euch gut gehen, Sabine und Micha

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