Meldeadresse bei Umzug ins Wohnmobil

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Die Meldeadresse bei Umzug ins Wohnmobil ist oft ein großes Problem. Welche Möglichkeiten es gibt und wie das mit der Post funktioniert erfährst Du hier!

Wenn Du in Deutschland umziehst, hast Du die Pflicht, Dich innerhalb von 14 Tagen an Deinem neuen Wohnort anzumelden. Dies regelt das Bundesmeldegesetz (BMG). Auch wenn Du Dich entschließt in einem Wohnmobil zu leben, musst Du Deiner Meldepflicht nachkommen, sonst hast Du mit einer Geldbuße von bis zu 1000 Euro zu rechnen.


Bei Umzug gilt also:
  • Anmeldung an neuer Adresse in Deutschland innerhalb 14 Tagen
  • Abmeldung aus Deutschland innerhalb von 14 Tagen
  • Meldung unter dem Term „ohne festen Wohnsitz“

MELDUNG
„OHNE FESTEN WOHNSITZ“


Theoretisch wäre „ohne festen Wohnsitz“ die richtige Anmeldeform für Menschen in einem Zuhause auf Rädern und man bekommt dies auch ohne weiteres im Adressfeld des Personalausweises eingetragen. Die Meldung „ohne festen Wohnsitz“ bringt allerdings einiges an Problemen mit sich.

Ein echtes K.O.-Kriterium: Ohne festen Wohnsitz kannst Du das Wohnmobil, das Du fahren möchtest, gar nicht in Deutschalnd zulassen, bekommst keine Versicherung, keinen TÜV …

Ein Gewerbe anzumelden, um von unterwegs Geld zu verdienen, wird fast unmöglich. Mit ganz viel Spitzfindigkeit kann man versuchen zu gründen, wie jemand, der dies mit Wohnsitz im Ausland tun würde. Dafür brauchst Du einen Geschäftsbevollmächtigten mit Adresse in Deutschland. Unheimlich komplizierte Nummer.

Doch dies sind nicht alle Hürden, die Du damit zu nehmen hättest, denn Du manovrierst Du Dich mit der Meldung „ohne festen Wohnsitz“ in den Bereich einer stark ausgegrenzten Randgesellschaft. Somit stellt dies keine wirklich empfehlenswerte Option dar.



MELDEADRESSE
BEI FAMILIE
ODER FREUNDEN


Bis zum in Kraft treten des neuen Bundesmeldegesetzes Ende 2015, ist es eine recht einfache Sache gewesen, sich bei Familie oder Freunden anzumelden.

Seit der Änderung ist der Wohnungsgeber nun jedoch verpflichtet, dem Meldeamt den Einzug der Person zu bestätigen.

Wohnungsgeber können dabei der Vermieter, aber auch der Hauptmieter einer Wohnung sein, wenn Du bei ihm zur Untermiete einziehst. In diesem Fall muss der Mieter natürlich mit dem Vermieter abklären, ob er überhaupt jemanden bei sich wohnen lassen darf. Bei einem Lebenspartner darf der Vermieter die Zustimmung unter normalen Umständen nicht verweigern, doch die Gründung einer WG setzt seine Erlaubnis voraus. Falls er zustimmt, sollte man auch bedenken, dass dies natürlich höhere Nebenkosten usw. nach sich zieht.


WICHTIG ZU WISSEN!

Wer jemandem eine so genannte Wohnungsgeberbescheinigung erteilt und ihm somit eine Meldeadresse gibt, ohne dass derjenige tatsächlich einzieht oder einziehen will, muss mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro rechnen!


Natürlich kann nicht von Dir verlangt werden, dass Du Dich ständig an Deiner Meldeadresse aufhälst – aber wenn Du und vor allem Dein Wohnungsgeber sich ein absichern wollen, sollten zumindest ein Schlafsofa und einige persönliche Dinge von Dir in der Wohnung, sowie ein Untermietsvertrag vorhanden sein.


MELDEADRESSE
AUF EINEM CAMPINGPLATZ


Die Bestimmungen, die mit dem Bundesmeldegesetz in Kraft getreten sind, machen es also wesentlich schwieriger, jemanden zu finden, bei dem man sich „mal so eben“ anmelden und dann auf Tour gehen kann.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, Dich auf einem Campingplatz anzumelden. Wichtig ist, dass der betreffende Campingplatz eine Anmeldung als Hauptwohnsitz zulässt, bzw zulassen darf! Er muss dafür nämlich ganz bestimmte und strenge Voraussetzungen erfüllen. Tut er dies nicht, bekommst Du folglich natürlich wieder keine Wohnungsgeberbescheinigung.

Leider sehen die Länder Campingplätze mit Anmeldung als Hauptwohnsitz gar nicht gerne, vor allem NRW macht dagegen mobil. Einen geeigneten Platz zu finden, wird also in Zukunft leider ebenfalls eher schwieriger werden.


ABMELDUNG AUS DEUTSCHLAND


Wartet irgendwo Wohnraum auf Dich (z.B. in der Wohnung der Eltern), könntest Du argumentieren, dass Du vorhast, diesen bald wieder zu nutzen und dort gemeldet bleiben, selbst wenn dieser vielleicht sogar untervermietet ist. Es muss jedoch kenntlich sein (durch persönliche Gegenstände, Möbel usw…), dass dies DEIN Wohnraum ist.

Ansonsten musst Du Dich spätestens 14 Tage nach dem Auszug aus einer Wohnung bei der Meldebehörde abmelden, wenn Du Dich nicht unter einer neuen Adresse im Inland anmeldest!

Kein Hauptwohnsitz in Deutschland“ wird in diesem Fall in Deinem Pass eingetragen.

Der große Unterschied zu der Eintragung „ohne festen Wohnsitz“, liegt darin, dass Du als „Obdachloser“ wenigstens noch Anspruch auf gewisse soziale Leistungen geltend machen kannst, sofern Du wenigstens noch eine Postadresse (stellen z.B. Streetworkprojekte, Drogenberatungsstellen oder Obdachlosenhilfen zur Verfügung) vorweisen kannst.

Sobald Du Dich abmeldest, bist Du vom Deutschen Sozialsystem ausgeschlossen. Einzig Dein Anspruch auf bereits erwirtschaftete Rente bleibt bestehen.

Die Abmeldung macht Dich also durch wegfallende Pflichten auf der einen Seite freier, auf der anderen Seite gibst Du auch viele, wertvolle Rechte und soziale Absicherung auf.


POST EMPFANGEN


Egal, wo Du Dich meldest, Du solltest dafür sorgen, dass wichtige Post Dich erreicht! Hast Du eine Meldeadresse, wird genau davon nämlich ausgegangen und behördliche Zustellungen, Rechnungen oder der Gleichen, gelten bei Zustellung an die Adresse als ausgehändigt – wenn Du nicht da bist, um darauf zu reagieren, hast Du unter Umständen bald ein sehr großes Problem.

Die beste Lösung ist, wenn sich Deine Meldeadresse bei Umzug ins Wohnmobil bei einer Vertrauensperson befindet, die sich um Deine Post kümmert. Dir muss natürlich klar sein, dass diese Person all Deine vertraulichen Dokumente zu sehen bekommt und dass es sich um einen echten Verlassmenschen handeln muss, der Dich zeitnah über wichtige Fristen o.ä. informiert, die Dich per Post erreichen.

Für die betreffende Person bedeutet dies natürlich einen gewissen Aufwand und auch Verantwortung. Erklärt sich niemand dafür bereit, gibt es Dienstleister wie Dropscan, die Dir das Leben erleichtern. Deine Briefe gehen hierbei per Nachsendeauftrag an ein Postfach in Berlin. Dort werden sie eingescannt und Du kannst Du die Sendungen dann jederzeit online abrufen und entscheiden, wie der Dienstleister weiter damit umgehen soll.


ACHTUNG EINSCHRÄNKUNGEN!

Dienste wie Dropscan sind super praktisch, haben aber auch ihre Grenzen: Behördliche Zustellungen wie zum Beispiel von einem Gericht oder dem Finanzamt gehen NUR an eine Meldeadresse und können von Amts wegen auch gar nicht nachgesendet (also an Dropscan geleitet) werden!


Hast Du eine Meldeadresse in Deutschland, solltest Du dort dringend auch einen Briefkasten mit Deinem Namen haben, um sicherzustellen, dass Dich wichtige Dinge erreichen können. Tun sie es das nicht, kann das böse Konsequenzen haben.

Dazu kommt, dass man sich auf Nachsendeaufträge nicht zu 100% verlassen sollte … eigene Erfahrung.


KEINE RECHTSBERATUNG


Natürlich kann dieser Artikel nur eine grobe Orientierung bieten, die auf unseren persönlichen Erfahrungen und Recherchen beruhen. Wir sind keine Juristen und das Thema Meldeadresse bei Umzug ins Wohnmobil kann je nach persönlicher Ausgangssituation extrem vielschichtig sein. Zuweilen sogar Auslegungssache der jeweiligen Sachbearbeiter und zuständigen Ämter.

Wir freuen uns, wenn Du den Arikel mit wissenswerten Informationen ergänzen möchtest und versuchen Dir bei Fragen zu dem Thema gerne weiter zu helfen. Schreib uns dazu doch einfach in die Kommentare, wir freuen uns!

32 Kommentare zu “Meldeadresse bei Umzug ins Wohnmobil”

  1. Hallo Ihr Zwei,
    das ist eine tolle Zusammenfassung und ich erkenne viele Quellen die ich auch durchforstet habe. Leider habe ich – vermutlich wie ihr auch – keine Lösung gefunden auf einen legalen Weg meine „Freiheit“ zu genießen und als „digitaler Nomade“ zu leben. Man sollte meinen damit es möglich sein sollte hier in Deutschland Steuern zu zahlen, ein Geschäft zu führen, ein Fahrzeug zu melden, Verträge zu schließen, Bankgeschäfte zu tätigen und für seinen Unterhalt selbst zu sorgen und das Heimatland mit Sozialabgaben zu unterstützen. Aber leider ist dem nicht so. Ich benötige zum Arbeiten und Leben nicht viel ein Laptop, Strom über die Solaranlage, Internet und mein Womo reichen aus. Das BMG ist leider nicht zeitgemäß und man sollte eine Petition diesbezüglich verfassen. Bei meinen nächtelangen Recherchen habe ich gelesen, dass jährlich 100.000 Deutsche sich in ihrer Heimat abmelden um im Ausland als Nomaden zu leben. Die Dunkelziffer wird viel höher eingeschätzt. Aber was ist mit den Bürgern die ihre Heimat weiter unterstützen möchten, die weiter Steuern bezahlen wollen, die weiter Krankenversicherungen mit ihren Beiträgen finanzieren möchten. Für diese Menschen gibt es keine legale Möglichkeit und die werden in eine Grauzone und Illegalität gedrängt. Das kann es doch nicht sein hat man nur die Mauer vor unseren Augen verschleiert? Wo ist unsere Freiheit die im Grundgesetz Art. 2 verankert ist?
    Ich werde nächstes Jahr 50 Jahre alt und mein größter Wunsch ist es die Welt zu sehen andere Kulturen kennen zu lernen mit fremden Menschen zu leben und Grenzen zu überwinden. Dies kann ich mit meiner Arbeit gut finanzieren aber leider ist es nicht möglich ein deutsche Steuer- und Beitragszahler zu sein wenn man länger als ein Jahr im Ausland lebt.
    Ich denke Ihr versteht genau was ich meine und vielleicht können wir zusammen etwas bewegen und mit dem Gesetzgeber diskutieren und nach einer Lösung für die neue Generation der Bürger finden. Ich denke nämlich damit dieser Planet keine Grenzen braucht.
    Vielleicht wollen wir mal die Möglichkeit einer Petition diskutieren. Ich würde mich sofort dafür stark machen – und ihr?

    LG

    Andi

    1. Hallo Andreas!

      Mit Deinen Aussagen hast Du völlig Recht. Aber wahrscheinlich wird da eine Petition nicht die Welt aus Deutschlands Gesetzesangeln heben. So eine Veränderung braucht Zeit. Weg von Kontrolle, hin zu Vertrauen, so wie Du es bereits im Zusammenhang mit Unternehmen in der Unterhaltung auf Facebook angesprochen hast – vielleicht ist der Zeitpunkt nach dieser Forderung auch einfach gerade nicht günstig gewählt, wo gerade viele schlimme Dinge passieren, die man versucht unter Kontrolle zu kriegen …“Keiner braucht anzugeben, an welcher Adresse man ihn eventuell finden könnte“, ist wohl leider grade nicht so die angestrebteste Gesetzesneuerung.
      Wir finden auch, dass der Planet kleine Grenzen braucht. Aber diesen Zustand werden wir so schnell und mit einer Petition wohl nicht erreichen 🙁

      1. So schwer müssen sie es nicht machen. Es würde reichen wenn es ein Ausnahme für leute die in ein WoMo leben gibt. Das die sich bei Familie anmelden durften.

    2. Wer sich in DE nicht melden und identifizieren will, kann doch nur Terrorist sein. Andere Länder in der EU kennen weder einen (biometrischen) Personalausweis, noch eine Meldepflicht. Am liebsten würde ich meine deutsche Staatsbürgerschaft aufgeben, mir ist es nämlich langsam echt peinlich diesem Volk anzugehören. In anderen Ländern (Frankreich) brennen die Straßen, der deutsche Michel aber säuft den Kakao in den man ihn tunkt… Es könnte ja noch schlimmer kommen.

  2. Hallo Sabine und Micha, sehr gut und informativ geschrieben; auch wir haben lange überlegt, wie wir das mit der Meldeadresse anstellen. Mein Mann hat sich ordnungsgemäß abgemeldet (ofW) und ich habe mich bei meiner Tochter angemeldet, weil ich auch Versicherungsnehmerin des Fahrzeugs bin. Da ich die nächsten 17 Monate noch Arbeitsentgelt bekomme, dachte ich, ich ändere die Steuerklasse, doch das geht nicht, weil mein Mann für daß Amt (Finanzamt) nicht mehr existiert. So etwas gäbe es nicht, war die Auskunft. …. so habe ich nun die Steuerklasse 1 ;-(

    1. Hallo ihr Beiden!

      Danke, dass Ihr Eure Erfahrungen in der Hinsicht mit uns teilt! Es ist wirklich erstaunlich was passiert, wenn man in Deutschland ohne festen Wohnsitz ist. Dass ihr sogar ganz normale Rechte vor den Behörden als Ehepaar verliert ist ein krasses Beispiel. Kann sich Dein Mann nicht einfach auch bei der Tochter anmelden – wenn Du da wohnst ist das ja mehr als plausibel!?!
      Ihr bestätigt uns auf jeden Fall darin, von der Meldung ofW abzuraten! 😉
      Vielen Dank und die besten Wünsche für Euch und Euer weiteres Vorgehen!

      Beste Grüße, Sabine und Micha

  3. Hallo ihr Drei,

    wieder mal ein sehr schöner Artikel. Wenn ihr so weitermacht wird eure Homepage das Standardwerk für alle Kurz – Langzeit – und Immerreisenden. Meine Anmerkung zum Thema Meldeadresse: auch, wenn mein Tipp genau dafür steht, wovon der immer im Wohnmobil lebende sich frei machen will: kauft euch einen Resthof. Ab dem Gegenwert von vier 300Ah Lithium Batterien bekommt man bei uns (RLP/Hunsrück-Region) schon Höfe mit Scheune (für den LKW) und ein Haus mit mindestens 6 Zimmern. Wer mit ca 5 – 10 Jahren Vorlauf plant hat in dieser Zeit für das gesamte Anwesen incl. Renovierung sehr viel weniger investiert als er in der Stadt an Miete für eine Zwei-Zimmer Wohnung im dritten Stock (ohne LKW Parkplatz!!!!) bezahlt hätte. – Entspanntes Schrauben direkt vor der Haustür inclusive.

    Wenn man die Wohnsituation auf dem Hof so organisiert, dass es eine kleine Einliegerwohnung gib, kann der Rest des Hauses bei Abwesenheit vermietet werden.

    Das ist sicherlich die „Feigling-Variante“ – aber was soll`s. Ich finde das Gefühl – trotz aller Freiheit und Reiserei – ein Zuhause zu haben extrem beruhigend. Einen Ort, an dem man jederzeit zurückkehren kann, ohne sich vorher anmelden zu müssen, ohne vom Goodwill lieber Freunde etc. abhängig zu sein.

    … und dann hat sich auch die Frage mit der Meldeadresse erledigt.

    Walk on!
    Herzliche Grüße
    Michael

    1. Hallo Michael!

      Also als „Feigling-Variante“ würden wir das nicht sehen. Für uns wäre es die tollste Variante überhaupt, einen kleinen Hof mit Scheune und Grundstück zu haben, an den man jederzeit zurückkehren kann … soll auch irgendwann kommen, da der Langzeitplan (also vielleicht in 15 Jahren, oder so) einen kleinen Selbstversorgerhof vorsieht – wir wissen bloß noch nicht, wo auf der Erde sich dieser befinden soll und deswegen reisen wir jetzt erst mal rum. Die Möglichkeit etwas für so einen günstigen Preis in meiner (Sabines) alten Heimat erstehen zu können, reizt mich aber zugegebener maßen schon! 😀

      Du hast völlig Recht: Die Möglichkeit irgendwo einen Ort zu haben, an den man immer und ohne zu fragen zurück kommen kann, ist vieeeel wert!

      Wir schicken Dir die aller liebsten und besten Grüße auf Deinen Hof und wo immer Du gerade bist,
      Sabine und Micha

    2. Man darf die Nebenkosten jedoch nicht ganz aus den Augen verlieren. Ich wollte meine Restmülltonne abmelden, weil ich keinen Restmüllmehr produziere (Nur noch Biotonne & Papier). Das ging nicht. Ich musste die kleinste Restmülltone buchen. 180€ im Jahr. Dann muss ich die Grundgebühren des Wasser- und Stromzähler zahlen. Stilllegung geht nicht; nur Rückbau (ca. 3500€). Grund: In leerer Leitung können sich Salmonellen ansiedeln, deshalb muss ein ungenutzter Wasserstrang vom Netz getrennt werden. Ich zahle auch je nach Grundstücksgröße Abwassergebühren für Regenwasser. Grundsteuer. Usw. Und wenn die Straße vor dem Grundstück neu Gepflastert wird, zahlt jeder Hausbesitzer schnell mal 15.000€, wenn die Kosten auf die Eigentümer umgelegt werden. Ich will die sehr gute Hofidee nicht abwerten, wollte nur auf unberücksichtigte Kosten aufmerksam machen.
      Noch eine Gefahr: Ich lies einen Obdachlosen in meiner ausgebauten Scheune wohnen. Mit der Vereinbarung, dass er sich im Sommer eine andere Bleibe sucht. Nach einem Jahr hat er automatisch nach deutschem Recht „wohnrecht“, dass er nun mit einem Anwalt für Mietrecht eingeklagt hat. Allein das er sich an den Nebenkosten beteiligt hat, gilt als Mietzins! Ich muss ihn nun regulär mit „Eigenbedarf“ kündigen. Ob die Sache damit abgeschlossen ist, müssen wir noch sehen…. Alles Sachen, auf die man als „nicht frecher“ Mensch einfach nicht im Traum berücksichtigt…

      1. Ach Mensch, sowas tut immer weh zu hören, wenn jemand ein gutes Herz zeigt wie Du, und dann so dafür „belohnt“ wird. 🙁 Es fällt bestimmt schwer, das nach so schlechten Erfahrungen aufrecht zu erhalten, aber solche Menschen braucht die Welt, die jemandem zum Beispiel einfach ein Obdach geben. Leider gibt es A….r, die das nur ausnutzen, statt zu schätzen wissen. Doch die Welt wäre ein großes Stück ärmer, wenn all die lieben Menschen deswegen auch „auf Egoist schalten“ würden, wie es schon viel zu viele tun. Wir drücken die Daumen, dass wenigstens die Kündigung des Mietverhältnisses ohne Probleme über die Bühne geht und bleib bitte so, wie Du bist!

        Danke auch natürlich aber für Deinen Haupt-Hinweis mit den Nebenkosten und was für ein „Rattenschwanz“ an Kosten an einer Immobilie hängt! Reicht das Geld pro Monat gerade eben zum Reisen, ist der Traum von einem Hof zur stetigen Wiederkehr bestimmt noch in weiter Ferne, da hast Du wohl Recht!

        Wir schicken die aller besten Grüße aus dem Herman – leider noch lange ohne feste Anlaufstation,
        Sabine und Micha

  4. Hallo Ihr beiden,

    Danke für diesen Artikel. Das sind doch mal Informationen über die man bei solchen Reise Gedanken nicht mal eben nachdenkt. Und ich denke einige Jung Aussteiger oder solche die es werden wollen, sind froh über jede solcher Infos.

    Für mich persönlich kommt das mit dem Ab und Ummelden wahrscheinlich nie in Frage, da ich eher die Methode von „Michael Sommer“ aus den Kommentaren hier unterstütze. Ich arbeite nun schon seit 8 Jahren an meinem Eigenheim, auch mit Scheune, Wohnhaus, Stellplatz um bald dann sagen zu können, so jetzt bin ich finanziell etwas gebundener hab aber immer einen Ort an den ich zurück kehren kann.

    Ich wünsche euch natürlich das Ihr auf euren Reisen den passenden Platz für euren Traum vom Selbstversorgerhof findet.

    Gruß Florian

  5. Euere Hinweise sind wieder perfekt recherchiert! Auch wir mussten uns als Dauerreisende letztendlich in D abmelden, da die Behörden damit nicht klar kamen. Wir hatten unsere Immobilie vermietet, für Posteingang wurde dort für uns gesorgt…trotzdem bekamen wir Ärger, weil wir fast nie da waren…Stichwort Scheinadresse!
    Also konsequent alles verkauft und abgemeldet! Jetzt absolut sind wir frei! Haben nur noch Postadresse bei Mutter, darauf unser Segelboot zugelassen. Unser Camper und Auto sind auf unserem Heimathafen hier in Frankreich (steuerfrei) zugelassen.
    Postadresse ist unbedingt ratsam für Banken und Versicherung.
    Bin gespannt auf euern Umbau!

    1. Wow, das Euch dabei eine Scheinadresse unterstellt wurde ist wirklich hart! :O
      Danke, dass Ihr Eure Erfahrungen hier mit uns, und anderen, die so eine Entscheidung vielleicht überlegen, teilt!!!

      Wir schicken Euch die aller liebsten Grüße aus dem Herman und schön, dass Ihr wieder mit dabei seid,
      Sabine und Micha

  6. Hallo ihr beiden,

    ich habe zwar nicht als Weltreisender, aber als Ingenieur schon äußerst schlechte Erfahrungen mit meiner deutschen Heimat gemacht. Wer elektrische Anlagen in den VAE und Nachbarstaaten installiert, ist eben auch mal länger Weg. Was man unbedingt unterscheiden muss, ist Verwaltungsrecht und Zivilrecht. Leider ist es so dass das deutsche System, wirklich ein System ist. Nur wenn du schön brav und Systemkonform eine Arbeit und einen festen Wohnsitz hast, wissen Behörden und Unternehmen mit dir umzugehen. Ansonsten: Arschkarte!

    Zunächst einmal zum Verwaltungsrecht: Der Personalausweis ist ein Dokument auf das man verzichten kann, der große Reisepass reicht. Dazu der EU-Führerschein. Doch bevor man den beantragt, sollte man sich OFW melden, dann steht auch keine Adresse im maschinenlesbaren Teil eures Passes (RFID). Das kann einiges einfacher machen. Danach sollte man auch zusehen dass man umgehend nicht mehr postalisch erreichbar ist. Den Briefkasten mit einem beliebigen Namen zu beschriften reicht aus, denn Briefträger dürfen keine „Verdachtszustellung“ vornehmen.

    Allerdings gilt ab dem Moment für euch als (ggf. noch in DE) arbeitende Bevölkerung Lohnsteuerklasse 6! Arbeiten kann man aber natürlich trotzdem, auch sämtliche Sozialversicherungen laufen ebenfalls problemlos weiter. Rentenbezieher jeder Art verlieren jedoch ohne postalische Erreichbarkeit den Anspruch auf Auszahlung, denn sie haben eine Pflicht ihre Einkünfte zu erklären. Die Postadresse darf allerdings auch im Ausland sein, oder bei einem Anwalt. Für den Rest gilt: Es gibt keine Pflicht postalisch erreichbar zu sein – und man sollte auch nicht!

    Denn, nun zum Zivilrecht: In Deutschland gibt es Säumnisurteile! Wer nicht erreichbar ist kann im Zweifel per Niederlegung am zuständigen Amtsgericht oder per Anzeige in der Zeitung vor Gericht geladen werden und bekommt dann ein Urteil gemäß Antrag der klagenden Partei reingedrückt. Klagen kann dabei natürlich jeder: Von der Krankenversicherung über ehemalige Arbeitgeber bis hin zum Finanzamt.

    Apropos Finanzamt… Auch dort gibt es Stolpersteine. Beschränkte und unbeschränkte Steuerpflichten, z. B. Wer also im Ausland lebt und ggf Arbeitet (YouTube ist auch arbeit), sollte auch dort steuern zahlen und sich versichern.

    Wie umgeht man aber das Mittelalter in deutschen Amtsstuben? Entweder man lebt und arbeitet wie ich direkt im Ausland, oder als reisender Nomade: Mit einer E-Residence in Estland! Dort geht alles elektronisch! ALLES! Bankkonto eröffnen, Fahrzeug anmelden, etc. Sogar die Steuererklärung hat nur zwischen zwei und fünf Seiten, die Steuern können auf 0,00 Euro gedrückt werden und die Krankenversicherung gilt mindestens europaweit (Generell bei allen EU-Staaten, dreht mal eure Versichertenkarte um!) bei niedrigen kosten. Und man muss dafür nie in Estland gewesen sein oder estnisch können, Englisch ist dort Amtssprache. Zwar gibt es auch dort eine Meldepflicht, aber keinerlei Möglichkeiten dies durchzusetzen. Nicht einmal Bußgelder. Wenn euch in Estland jemand verklagen will und ihr seid nicht zu finden, wird das Verfahren eingestellt. Aber das wichtigste an der Sache ist: Man hat Nachweise ggü. den deutschen Behörden dass man nicht steuer- und sozialversicherungspflichtig in DE war. [e-resident . gov . ee]

    Auch TÜV und so kann man vergessen. Nicht einmal angemeldet muss die Karre sein. [reise-forum . weltreiseforum . de/viewtopic.php?t=20754]

    1. Hallo Bartholomäus Simplersohn!

      Wow, danke für Deine ausführlichen Infos und Erfahrungen!

      „Mittelalterlich“ trifft es wohl wirklich sehr gut. Es würde Zeit, dass sich in hier mal Einiges an die moderne Zeit anpasst – so wie bei der E-Residence in Estland. Damit wollten wir uns demnächst einmal sehr ausführlich beschäftigen und Du gibst uns dazu nochmal einen sehr starken Ansporn!

      Viel liebe Grüße aus dem Herman,
      Sabine und Micha

  7. Nach unseren Erfahrungen ist es für Vielreisende besser und sicherer sich in D abzumelden ! Eine zuverlässige Postadresse reicht immer aus und wird von allen Dienstleistern, wie Banken etc. akzeptiert. Wichtige Abschlüsse sollte man aber möglichst vor dem Abmelden machen. Denke, eine Bank könnte blöd kommen, bei Vorlage des Persos mit ‚kein Hauptwohnsitz in Deutschland‘ (wie bei uns eingetragen)
    Postalisch lässt sich heute so gut wie alles über Email regeln, egal wo du bist.
    Ausserdem empfehle ich unbedingt, bei einem Rechtsanwalt in D eine unterzeichnete Blanko- Vollmacht zu hinterlegen, damit sich die Kanzlei in der Heimat ohne Aufwand ggf um auftretene Unannehmlichkeiten kümmern kann.
    Unterhälst du in D eine Meldeadresse, kann dir jederzeit z.B eine Ladung, Mahnbescheid oder schlimmeres zugestellt werden. Bis du abgemeldet besteht dieses Risiko mangels amtlicher Zustellungsmöglichkeit nicht. Finden wir sehr beruhigend !
    Trotzdem natürlich alles korrekt erledigen, sonst gibts irgendwann später Ärger. Verstecken kann man sich nicht in Europa.
    Wir leben legal nomadisch, dh. in keinem Land so richtig. In unserem Fall profitieren wie zur Zeit unbedingt von Europa, da du überall bis zu 3 Monaten bleiben darfst, ohne behördlichen Marathon.
    Im Übrigen gibt es in vielen Ländern keine Meldepflicht. Auch in D brauchen wir uns bei Heimatbesuchen natürlich nicht melden.
    Für Kfz Zulassung muss allerdings andere Lösung gefunden werden. Eltern, Verwandte oder Freunde oder anderes. Boote können übrigens in D auf Postadresse zugelassen werden.

    Zusammenfassend kann ich nur sagen : Nicht bangemachen lassen, lebt wie ihr möchtet! Wir haben REISEFREIHEIT !

  8. Hallo zusammen,

    Danke für die Informationen. Bin auch geplagt vom BMG. Mich nerven die hinzugekommenenWohnungsgeberbescheinigungen, Busgelder bei Verspätung und generell der Aufwand für die Meldung. Ziehe oft um und verbringe auch teilweise längere Lebensabschnitte im Ausland. Heute war ich wieder auf dem Amt und selbst die Mitarbeitet dort finden, dass das BMG nicht praxistauglich ist. So einen richtigen Rat, was ich in meiner Situation machen kann hatte die gute Dame nicht, nur den Hinweis, dass ich mit gewissen Äußerungen aufpassen muss, da sie sonst hellhörig werden (müssen). Da es anscheinend noch keine Petition gibt habe ich mal eine gestartet. Man könnte sie bestimmt besser formulieren, aber ich hoffe ich habe die wichtigsten Punkte aufgegriffen.

    https://www.openpetition.de/petition/online/lockerung-des-bundesmeldegesetzes

    Viele Grüße
    Florian

  9. Wers nicht weis ein bereits angemeldetes Fahrzeug kannst du nach § 46 Abs. 2 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung – FZV weiterhin führen: “Besteht im Inland kein Wohnsitz, kein Sitz, keine Niederlassung oder keine Dienststelle, so ist die Behörde des Wohnorts oder des Aufenthaltsorts eines Empfangsberechtigten zuständig .” es braucht also eine Vertrauensperson mit deutschem Wohnsitz, die Post entgegennehmen kann. Der Halter des Fahrzeugs bleibst weiterhin du, so dass die Vertrauensperson keinerlei Verantwortung hat, außer die Post zu empfangen. Entsprechende Formulare gibt es je nach Zulassungsstelle sogar online.

    1. Da hast Du allerdings Recht, Busch – das WEITERfürhen eines bereits angemeldeten Fahrzeugs ist möglich. Ich hätte halt ein bisschen Schiss davor, was passieren würde, wenn wir plötzlich einen Totalschaden hätten oder sowas. Keine Möglichkeit zu haben mal ein anderes Fahrzeug zuzulassen fände ich sehr schwierig aber es stimmt, die Option es so zu machen besteht natürlich und sollte auch Erwähnung finden!

      Danke Dir ganz herzlich für den Hinweis und liebe Grüße aus dem Herman,
      Sabine und Micha

  10. Wow, erschreckend das alles. Ich bin vor paar Jahren von D. nach Österreich gezogen (mit festem Wohnsitz) und habe dabei schon Unglaubliches erlebt, wobei ich vorher dachte, innerhalb der EU geht alles easy. Aber fast nichts wird anerkannt oder „ist nicht vorgesehen“. Z.B. bei Versicherungen, und die Banken haben auch rum gezickt und die behördlichen Sachen waren teils auch kompliziert. Möchte aber wieder weg aus Österreich, nur wird es mir ganz schlecht bei dem Gedanken an diese Komplikationen. Wollte neulich bei einer Freundin in England mit deren Auto fahren: ließ ihre Autoversicherung unter keinen Umständen zu, auch kein Extra-Paket war zubuchbar, da mein Hauptwohnsitz nicht in England ist. Musste einen teuren Mietwagen nehmen. Verrückte Welt.

  11. Hallo Ihr Lieben!

    Erstmal möchte ich meinen Respekt für alle aussprechen, die es schaffen dem (deutschen) System und den damit verbundenen Annehmlichkeiten den Rücken zu kehren! Natürlich hat es nicht nur positive Seiten hier in D zu leben, aber das würde jetzt zu weit führen.
    Danke für all die Informationen, die hier gepostet wurden und noch werden! Sehr interessant und informativ.
    Ich selbst (38) bin ein (ganz braver) deutscher Bürger ;), der aber den Traum vom freien Leben, soweit das eben möglich ist, schon lange im Blut hat.
    Seiten wie diese machen mir Mut und lassen meinen Traum weiter wachsen.
    Macht weiter so!

    Liebe Grüße

    Michel

    1. Hallo Michael!

      Wow, Danke für diese tolle Nachricht von Dir! Das ist wirklich das Schönste, was unsere Seite bewirken kann – anderen Mut zu machen, ihre eigenen Träume in die Tat umzusetzen!

      Wir freuen uns total, wenn du weiter mit uns hier unterwegs bist und wenn wir vielleicht irgendwann von Dir hören, dass Du die ersten Schritte in Richtung freies Leben, wie Du Dir das vorstellst, eingeschlagen hast!

      Ganz viele liebe Grüße und viel Erfolg beim Planen und umsetzen – wenn Du Fragen hast: Meld Dich! 🙂

      Sabine und Micha

  12. Hallo. Lebe das zweite Jahr im Wohnmobil. Habe ein altes, unbewohnbares Haus mit einem Briefkasten. Dort wohne ich offiziell nicht, es dient allein der vom Gesetzgeber geforderten “ Ladungsfähigen Meldeadresse“.
    Mann kann aber auch kurzzeitig eine Anmeldung vornehmen, Fahrzeug zulassen, Steuer und Versicherung bezahlen und abreisen….Muss nur zum TÜV zurück sein und Steuern und Versicherung bezahlen.
    War schon mehrmals früher knapp ein Jahr unterwegs und habe es eben so gemacht.
    Eventuelle Zahlungen werden natürlich eingestellt, wenn Schreiben von Ämtern nicht mehr zugestellt werden können, oder Termine nicht wahrgenommen werden.
    Aber wenn man finanziell unabhängig ist, hat man das Problem ja nicht.

    1. Hallo Lutz!
      Das stimmt, man kann ein Fahrzeug WEITER führen, wenn man es als gemeldeter Bürger zugelassen und bezahlt hat. Der TüV ist im Ausland kein Problem, keine ausländische Behörde belangt Dich, wenn Du die in Deutschland vorgeschriebene Plakette nicht hast. Und so lange die Zahlungen für das Fahrzeug laufen und sonst nichts passiert ist alles in Ordnung. Bei allem darüber hinaus ist eben mit teils erheblichem Aufwand und vielleicht auch finanziellen Einbußen zu rechnen.
      Liebe Grüße und danke für Deine Erfahrungen!
      Sabine und Micha

  13. Möchte hier noch eines anmerken: Einige sollten bei all der Freiheit im Wohnmobil, nicht vergessen, das es auch den Winter gibt.
    Das man nicht geringe Nebenkosten besonders von Okt. bis März in Form von Gasflaschen hat. Wenn das Gas aus geht, macht es noch mehr Freude bei z.B. -12 Grad in die gefrorene Hose zu steigen….Oder die Haare morgens an der Außenwand angefroren sind. Vorräte müssen immer reichlich vorhanden sein….Auch Wasser! Was ist wenn es nachts schneit? Da ist Schluss mit einkaufen fahren….Wenn es hart kommt und das Fahrzeug für den Campingsommer gebaut wurde.
    Wer in der Natur leben will, braucht unbedingt Allrad und möglichst voll Geländetauglich.
    Wer diesen Winter einen Test Wagen möchte, den lade ich gern zu mir ein. Ein Waldgrundstück abseits einer Stadt im Harz. Mit Luxus….Wasser und Strom. Hier verbringe ich diesen Winter.
    Wer Interesse hat mit oder ohne Erfahrung, kann sich gern melden. Bitte nur mit Wohnmobile.
    WhatsApp 015202505179
    Man muss es eben mögen so zu Leben. Aber dafür gehört natürlich ein Versuch.
    Alles Träumern sage ich aus Erfahrung…..Einfach machen.
    Ich hatte Haus, Jaguar, TransAm…Den ganzen Kram…Aber wohl fühle ich mich erst jetzt.
    Mit, Kraft und immer genug Gas in der Pulle, wünscht Euch Lutz

    1. Lutz, da hast Du zum großen Teil Recht, auch wenn wir persönlich zum Beispiel nicht mit Gas heizen, sondern mit Holz und die meisten Wohnmobile so gut isoliert sind, dass auch ohne Heizen die Haare zum Glück nicht an die Wand gefrieren. 😀
      Aber wie gesagt, Du hast Recht: Man muss diese Art zu leben schon mögen, das ist bei weitem nicht für jeden das Richtige und man braucht sich schon gar nicht einzubilden, dass man durch diese Art zu leben einen Haufen Geld spart. Laufende Kosten gibt es da auch genug und Reparaturen und Instandhaltung am Fahrzeug fressen den Rest dessen auf, was für andere eben die Miete ist – und das alles für ganz, ganz wenig Wohnfläche und ganz, gaaaaanz wenig Komfort.
      Wir wünschen Dir einen nicht so kalten Winter und immer genug Gas in der Pulle, lieber Lutz!
      Unsere aller besten Grüße,
      Sabine und Micha

  14. Hallo Ihr Beiden,

    ich möchte mich mal ganz herzlich für all Eure Artikel, Berichte und Videos bedanken. Ich weiß wie viel Arbeit darin steckt und wie mühsam so manche Recherche ist. Für uns ist es ein Segen, denn so können wir uns schon vorab umfassend informieren 😉
    In ca. 3 Jahren ist es bei uns auch soweit. Die Kinder sind aus dem Haus und wir werden auf ein paar Jahre herumziehen. Dazu werden wir uns noch ein Womo selber bauen. Das jetzige ist leider nicht für kalte Jahreszeiten geeignet. Außerdem müssen wir noch viel von Euch lernen, also immer mal weiter so 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Manu & Tina

    1. Hallo ihr Beiden!
      Das ist ja ein sehr guter Vorsatz, ein paar Jahre herumzuziehen! :))
      Wir wären gespannt zu erfahren, was ihr so baut und wo es dann für Euch hin geht. Vielleicht habt Ihr ja Lust, Euren Selbstbau mal in einer unserer Fahrzeugvorstellungen zu zeigen! 😉 Und es ist super, dass Ihr das so schön von langer Hand plant und auch schon Womo-Erfahrung habt – oft soll es nach der Idee ja direkt los gehen und dann geht alles ganz schnell und die Enttäuschung bleibt leider auch in manchem Fall nicht aus. Davon seid Ihr wohl Welten entfernt! 🙂
      Wenn wir Euch irgendwelche Fragen beim Bau beantworten können oder so – meldet Euch gerne!
      Erst einmal schicken wir Euch unsere aller liebsten Grüße aus der derzeitigen Baustelle im Herman,
      Sabine und Micha

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