Spot Gen3 – Der Satelliten Notfallsender

SabineAllgemein, ausruestung0 Comments

Bei Abenteurn außerhalb von Mobilfunkreichweite, ist der Satelliten Nofallsender SPOT Gen3 sprichwörtlich eine Lebensversicherung. Hier erfährst Du, was er kann und wie er funktioniert.

 

Bei der Fahrzeugvorstellung des VW T3 Syncro von Rene Feitag, der als Fotograf in der Welt unterwegs ist, haben wir etwas Interessantes an dessen Rückspiegel entdeckt. Ein Gerät im Taschenformat, das einem das Leben retten kann. Von der Funktion des kleinen Helfers „SPOT Gen3*“ waren wir sofort begeistert, so dass wir ihn Dir hier vorstellen möchten.


WORUM GEHT ES BEI DEM
SPOT GEN3?


Das kleine Gerät ist dafür da Dir Hilfe zu schicken, wenn sonst keine zu bekommen ist. In abgelegenen Gebieten und lebensbedrohlichen Situationen, zum Beispiel wenn Du verletzt bist und nicht weiter kannst, kannst Du über mit einem einzigen Knopfdruck weltweit einen Rettungsdienst zu Dir rufen.

Wenn Du wegen fehlendem Mobilfunknetz seit Tagen kein Lebenszeichen von Dir geben konntest, ist es über den SPOT Gen3 aber auch möglich, Freunde und Familie wissen zu lassen, dass es Dir gut geht. Der SPOT Gen3 sendet Deine Koordinaten und Nachrichten oder Hilferufe per Satellitenübertragung.

Hier erzählt Rene am Lagerfeuer bei den berühmten Blauen Felsen in Tafraoute, warum er den SPOT Gen3 dabei hat:

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Video-Link: https://youtube.com/watch?v=YdZpT0k2E6A

FUNKTIONEN


Lebensgefahr – SOS Funktion

Rene zum Beispiel reist an sehr abgelegene Orte und das die meiste Zeit auch noch allein. Sollte er sich bei einer seiner Wanderungen den Knöchel brechen, wird ihn tagelang niemand vermissen. So kann aus einer kleinen Unfallsituation schnell eine echte Lebensgefahr werden.

Die SOS Funktion des SPOT Gen3 sendet in so einem Fall die genauen Koordinaten Deines Standortes an die GEOS Notufzentrale mit Sitz in Frankreich. Diese benachrichtigt dann umgehend die zuständigen Such- und Rettungseinheiten, Polizei, Küstenwache, Botschaft oder Konsulat. Dein angegebener Notfallkontakt wird ebenfalls darüber benachrichtigt, dass Du ein Notrufsignal abgesetzt hast.

Genauso kann man aber auch zu zweit in eine lebensbedrohliche Situation kommen. Zum Beispiel wenn man so naiv ist und in einem Wadi campt, wie wir das bei unserer ersten Reise durch Marokko getan haben.

CAMPEN IM WADI?

Ja, so naiv waren wir tatsächlich mal.
Wir hatten Glück aber
wären die Regenfälle noch heftiger gewesen, hätte das blöd für uns enden können. Hier zeigen wir also, wie man es NICHT machen sollte.

HIER ZU GESCHICHTE + VIDEO!
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Oder stell Dir vor, Du bis offroad in den Anden unterwegs. Gibt Dein Auto den Geist auf, sind es vielleicht Hundert Kilometer bis zur nächsten Hauptpiste, auf der Du Hilfe erwarten kannst! Der Versuch sich zu Fuß dort hin durchzuschlagen kann schnell in einer sehr gefährlichen Lage enden und da bringt es auch nicht viel sich zu zweit darin zu befinden!

Hilfe

Auch ohne sich sofort in Lebensgefahr zu befinden, kann es sehr gut sein, Hilfe herbei holen zu können. Mit der Hilfetaste des SPOT Gen3 kannst Du Freunde oder Famile wissen lassen, dass Du Unterstützung benötigst. Deine vorab gespeicherten Kontakte erhalten eine sms oder eine email mit Deinen genauen Koordinaten oder einen Link zu google maps, der Deine Position anzeigt.

Wir persönlich denken hier zum Beispiel an Situationen wie diese Wanderung, die Micha hier unternommen hat. Da unsere Hundedame inzwischen zu alt für solche Unternehmungen geworden ist, kann immer nur einer von uns los … Wäre Micha in diesem Gelände abgerutscht und verletzt, könnte er mich auch ohne Handyempfang sofort wissen lassen, dass er Hilfe braucht und ich wüsste auch wo!

Seil als Abstiegshilfe bei Wanderung in der Verdonschlucht

Micha beim Wandern am Steilhang. Da willst Du auch hin? Hier geht’s zum Bericht über die Gegegend um die
Gorges du Verdon in Frankreich!


Zusätzlich kann die Option SPOT Assist gebucht werden. Diese Funktion verständigt professionelle Pannendienste an Land oder auf dem Wasser, die in nicht lebensbedrohlichen Situationen zu Hilfe kommen.

CHECK IN FUNKTION

Wenn man ohne Zeitdruck in der Natur unterwegs ist, kann es aber natürlich auch sein, dass es in einer Gegend ohne Handyempfang einfach zu schön ist, um schnell weiter zu fahren. Oder (was bei uns öfter vorkommt) man muss noch den passenden Abend, ohne blöde Wolken vor der Milchstraße, für die gelungene Zeitraffer-Aufnahme abwarten. Wir selbst finden das wundervoll – die Familie wird allerdings nicht so recht Ruhe kriegen, wenn noch nach Tagen kein Lebenszeichen kommt.

Dafür gibt es beim SPOT Gen3 die Check in Funktion. Bis zu 10 Kontakte erhalten hierüber eine voreingestellte sms, dass es Dir gut geht und die Koordinaten, wo Du Dich aufhälst.

INDIVIDUELL NACHRICHT

Mit einer individuellen Nachricht kannst Du Familie und Freunde wissen lassen, dass es Dir gut geht. Quasi eine persönlichere „Check In“ Funktion. Aber auch ein persönlicher Hilferuf ist schnell auf den Weg gebracht.

TRACKING

Aktivierst Du bei Deinem SPOT Gen3 das Tracking, sendet der kleine Helfer alle 10 Minuten (im Basistarif) Deine GPS Koordinaten. So kannst Du jederzeit Deine genaue Reiseroute und aktuelle Position mit Freunden und Famiele teilen. Lege einfach einen Weblink an uns schütze ihn auf Wunsch noch mit einem Passwort.

Dein Spot kann auch mit SPOT Adventure verbunden werden. Dabei kannst Du Dir ein Profil sowie einen Nachrichtenblog anlegen. Die Live-Karte ist streambar. Dazu kannst Du die Karte auf Deiner Homepage einbinden, wenn Du zum Beispiel einen Blog betreibst.


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SPOT Gen3 – Die Kosten

Ganz billig ist der SPOT Gen3* leider nicht. Neben den Kosten für die Anschaffung des Gerätes, muss der Service der GEOS Rettungsgesellschaft bezahlt werden – wie bei einer Versicherung.

Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von einem Jahr und kostet derzeit 163,50 im Basisvertrag.

IM BASISVERTRAG ENTHALTEN:

  • SOS Nachrichten an GEOS
  • Hilfe Nachrichten
  • Individuelle Nachrichten
  • Unbegrenzter email-Versand
  • 200 SMS
  • Tracking im 10 Minuten Intervall

UNSER FAZIT

Wäre es mit den reinen Anschaffungskosten für das Gerät getan, würde man sich wohl eher nicht die Frage stellen, ob es sinnvoll ist oder nicht, es anzuschaffen. Ins Grübeln bringt einen da schon eher der nicht unerhebliche Jahresbeitrag für den Rettungsdienst.

Demgegenüber sollte man sich allerdings einmal vor Augen halten, wie viele Versicherungen wir oft zahlen, die oft völlig unnötig sind und etwa unseren Hausrat abdecken. Hier sollten wir vielleicht eher darüber nachdenken, diese zu kündigen und dafür lieber unser Leben absichern zu lassen.

Wir persönlich haben beschlossen, dass der kleine Helfer uns auf zukünftigen Reisen in richtig abgelegene Gebiete begleiten wird.

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