Reisen und Arbeiten – in der Gastronomie durch die Welt

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Reisen und arbeiten passt super zusammen und in der Gastronomie geht das besonders gut. Immer wieder an neuen, spannenden Orten sein und dort auch noch gutes Geld verdienen – kein Problem!


In dieser Folge unserer Artikelreihe „Geld verdienen auf Reisen und mobil arbeiten“, haben wir Roberta zu Gast. Sie lebt und reist mit ihrem Mann in einem 911er Mercedes Wohnmobil und schreibt darüber in ihrem Reiseblog Campofant.com Die beiden haben Haus und Hof verkauft und bauen sich nun eine neue, mobile Selbstständigkeit auf.

Doch Roberta war schon immer gerne unterwegs und hat, damals noch ohne Wohnmobil, Reisen und Arbeiten miteinander verbunden. Wie, das erzählt sie uns selbst, in diesem Video:

REISEN UND ARBEITEN
IN DER GASTRONOMIE


„Das ist kein Job für Leute, die nicht gerne Arbeiten!“ bestätigt Roberta unsere Vermutung, dass man in der Gastro ganz schön die Hüften schwingen muss.

Ein hohes Arbeitspensum, „Küchenton“ (dieses Wort gibt es wohl nicht umsonst) und müde gelaufene Beine. Das erwartet einen, wenn man, wie Roberta, zum Beispiel da arbeitet, wo andere ihre Apres-Ski Parties feiern. „Dafür haben die Menschen dort aber gute Laune und sind äußerst spendabel, was das Trinkgeld betrifft!“

Vielleicht magst Du aber auch lieber den Sommer? Kellnern in einer Strandbar oder, in einem Surf und Kiter-Städtchen wie Tarifa, in einem der zahlreichen Pubs – eine großartige Möglichkeit seine Zeit an den tollsten Spots zu verbringen und dabei noch Geld zu verdienen!

Das Beste: Nach Robertas Erfahrung bekommst Du mit Deinem Job auch immer gleichzeitig Unterkunft und Verpflegung frei! Das heißt, Du musst Dir echt um nix Gedanken machen, verdienst gut Geld und brauchst nichts auszugeben!
So kannst Du Dir Deinen perfekten Rhythmus aus Reisen und arbeiten an tollen Orten ermöglichen.

Bewirbst Du Dich um einen Job im Ausland, steht zudem meist eine deutsche Agentur dahinter, bei der Du Dich bewerben kannst.


KLINKEN PUTZEN GEHEN?


Roberta erklärt uns, dass es viel einfacher und bequemer geht, an Jobs zu kommen, als im Reisegebiet Lebensläufe in jede Bar zu tragen.

Du findest Gastro-Jobangebote auf diversen Plattformen im Netz. Weltweit und für jedes Einsatzgebiet von Spülhilfe bis zum Serviceleiter von Hütte, Hotels oder Bar, wenn es für Dich gerne ein bisschen anspruchsvoller sein darf. Schau doch einfach mal zum Beispiel bei diesen Adressen rein.


Natürlich funktioniert aber auch noch die alte Methode:

Mit einer Bewerbungsmappe oder zumindest einem Lebenslauf, vor Ort die Cafes, Bars, Kneipen und Pubs abklappern und fragen, ob jemand gebraucht wird. Achte auch auf Aushänge an Bäckereien, da wird oft für die Frühstückszeit jemand gebraucht, der Brötchen vorbereitet oder den Kunden Kaffee an die Aussentische bringt. Dieses Engagement und ein netter, persönlicher, erster Eindruck machen doch ganz anders ‚was her‘, als die hundertste email-Bewerbung!

ANDERE LÄNDER –
ANDERE SITTEN


Grundsätzlich ist es überhaupt kein Problem, innerhalb der EU reisen und arbeiten zu verbinden. Der Ort der Arbeit ist frei wählbar und Du brauchst innerhalb dieser Grenzen keine Arbeitserlaubnis (Achtung, es gibt Ausnahmen für Kroatische Staatsbürger)

Für Länder außerhalb der EU, musst Du Dich natürlich um die entsprechenden Formulare bemühen, um dort legal arbeiten zu dürfen.

RSA Zertifikat

Wenn Du zum Beispiel in Australien kellnern möchtest, brauchst Du ein so genanntes RSA Zertifikat, wenn Du als Kellner oder Barceeper arbeiten willst. Der Kurs soll Dir einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol vermitteln. Nur mit diesem Zertifikat darfst Du alkoholische Getränke ausschenken. Natürlich ist es möglich, den RSA Kurs (Responsible Service of Alcohol) vor Ort zu belegen, Du kannst ihn aber auch vor Abreise schon einfach online von Deutschland aus absolvieren.

Roberta von Campofant.com - Reisen und Arbeiten

Roberta vor ihrem Zuhause, dem Campofant – liebevoll „Fanti“ genannt


REISEN – NICHT HASTEN!

Natürlich bist Du mit einem festen Job auch erst einmal an den jeweiligen Ort fest gebunden. Anders als zum Beispiel Silke von Minimalisch.de oder wir selbst, kannst Du nicht die ganze Zeit auf Achse sein und hast auch einen vorgegebenen Arbeitsort. Doch Du kannst uns glauben, das ist nicht nur ein Nachteil! Im Artikel über unsere eigene Art von Reisen und Arbeiten, kannst Du etwas über die Stolperfallen des ständigen on Tour seins erfahren, mit denen wir und andere „Digitale Nomaden“ konfrontiert sind.


GASTROERFAHRUNG?

Wie immer freuen wir uns auf alle Erfahrungsberichte, die wir nur kriegen können. Du kannst dadurch helfen für Neulinge auf diesem Gebiet ein klareres Bild dessen zu schaffen, was einen mit einem solchen Job erwartet.

Natürlich sind aber auch all Deine anderen Gedanken zum Thema eine echte Bereicherung – schreib uns, wir freuen uns!

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