Strom sparen im Wohnmobil, 6 +1 Tipps

SabineAllgemein, Selbstausbau, Strom12 Comments

Strom sparen im Wohnmobil - die besten Tipps

Aufgrund geringerer Kapazitäten, die uns zur Verfügung stehen, versteht sich Strom sparen im Wohnmobil eigentlich von selbst. Hier kommen unsere 6 Tipps um sofort weniger zu verbrauchen!


Wie wir Dir in unserem Artikel Strom im Wohnmobil erzählt haben, greifen wir in unserem mobilen Zuhause einzig auf die Energie der Sonne als Stromquelle zurück. Mit LiFePo4-Batterie und Solaranlage kann man sehr gut autark sein. Selbst wenn man, so wie wir, im Wohnmobil arbeiten muss und über viele Stunden pro Tag ein Büro mit etlichen Verbrauchern betreibt.


Damit das so gut funktioniert, sollte man allerdings auf ein paar wichtige Punkte achten, die darüber entscheiden können, ob wir mit dem, was unsere Batterien gespeichert haben, auszukommen oder nicht. Das heisst für auch ganz klar Strom sparen im Wohnmobil.


HIER KOMMEN
UNSERE 6 +1 BESTEN
STROMSPARTIPPS!


TIPP 1: 12V LADEGERÄTE

Strom sparen im Wohnmobil heißt nicht immer keinen Strom zu verbrauchen, sonder manchmal nur, ihn sinnvoll in die Geräte zu bringen, die man nutzt.

Lädst Du etwa Deinen Laptop, alle möglichen Akkus, einen elektrischen Rasierapparat oder was auch immer über das herkömmliche Netzteil, wird im Wechselrichter, jede Menge Strom verbraucht, der gar nicht in Deinem Gerät landet! Die 12 Volt, die von der Innenraumbatterie bereitgestellt werden, müssen vom Wechselrichter aufwendig auf 220 Volt hochgeschraubt werden, damit der Trafo des Netzteils dann wieder herunter regelt! Der Wechselrichter selbst und die zweimalige Anpassung der Spannung verbrauchen selbst mehr Energie als das Laden so manchen kleinen Gerätes.

Wir haben für alle Verbraucher 12 Volt Ladegeräte angeschafft und das funktioniert wunderbar. Selbst die Haarschneidemaschine wird via USB geladen und verbraucht alle paar Nutzungen nur eine unmerkliche Menge Energie.

Immer wieder werden wir gefragt, welches 12V Ladegerät an den Laptop passt: Wir selbst benutzen dieses Hama Universal Notebook KFZ-Netzteil*. Es kommt mit 10 Adaptern, die auf die meisten Laptops passen. Es ist bei uns seit Jahren im Einsatz und hat noch nie Probleme gemacht! Wir können es echt empfehlen!


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TIPP 2: NICHT IMMER VON 0 AUF 100!

Benutzt Du Geräte wie Deinen Laptop da, wo Du auch den Anschluss an das 12 Volt Ladegerät verlegt hast, dann lass den Rechner am Strom! Es kostet Deine Innenraumbatterie sehr viel mehr Energie den leer gezogenen Akku neu aufzuladen, als den Rechner bei 100% zu halten!

Beachte aber: Bei Akkus von solchen Geräten handelt es sich in der Regel um Lithium-Ionen Akkus. Diese sind am langlebigsten, wenn sie eine Ladung von gut 70% und nicht dauerhaft voll geladen halten dürfen. Bei uns ergibt sich das in der Praxis ein wenig von selbst und auch bei Dir wird es so sein, wenn Du mit Deinem Wohnmobil an schönen Orten bist. Wenn man den Rechner schon braucht, setzt man sich damit ja schon lieber nach draußen, oder!?

Echt tolle Tipps um die Li-Ionen Akkus unserer mobilen Geräte lange am Leben zu erhalten, hat übrigens die Elektronik Praxis hier veröffentlicht!


TIPP 3: ALLES LED ODER WAS!?!

Nimm die Leuchtmittel Deines Wohnmobils unter die Lupe. Strom sparen im Wohnmobil heißt vor allem: Raus mit alten Halogen- oder gar noch stromfressenderen Beleuchtungen!
Auch in unserem Kastenwagen, den wir vor Herman besaßen, waren noch standardmäßig keine LED’s sondern Halogenlampen verbaut und selbst Glühlampen haben wir bei der Restauration eines Wohnmobils als Innenraumbeleuchtung schon bestaunen dürfen!

Der Umbau der Leuchtmittel lohnt sich: Bei gleicher Helligkeit verbraucht eine LED 80 – 85% weniger Strom im Vergleich zu einer Halogenlampe!!!


TIPP 4: STROMLOS GLÜCKLICH

In vielen Fällen lassen sich Stromverbraucher auch ganz einfach durch clevere Alternativen ersetzen.

Total genial ist zum Beispiel dieses Set* für die Küche, was wir auch schon ausprobieren durften und jetzt auf unserer Wunschliste ganz weit oben steht! Weder ein Mixer noch ein Pürierer brauchen unbedingt Strom! Dazu ist das Set auch noch platzsparend und alles zusammen günstiger, als ein einzelnes dieser Geräte mit Strom!



Ist man in sonnigen Gefilden unterwegs, kann der stromfressende Boiler für eine heiße Dusche ebenfalls aus bleiben. Wir lieben unsere Solardusche* … zumal wir im Herman sonst kalt duschen!

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Schreib uns doch in die Kommentare,
was Dein liebster cleverer Helfer ist, der in der „Standardversion“ Strom brauchen würde!
Über solche Tipps freuen wir uns doch alle hier!



TIPP 5: MUSIK

Klar: Musik ist mit Sorround-Sound am Schönsten. Ein fest verbautes Autoradio mit Abspielmöglichkeiten für verschiedene Speichermedien tut hier hervorragende Dienste. Auch ein guter Film klingt besser, wenn wir ihn über fest im Wohnmobil installierte Boxen laufen lassen.

Doch man sollte die Soundqualität von kleinen Bluetooth-Lautsprechern nicht unterschätzen! Die auf dem Laptop, Tablet oder Handy gespeicherte Musik wird teilweise in einer Qualität wiedergeben, bei der uns schon staunend der Mund offen stand. So sind wir zum Beispiel auf Parties gewesen, die einzig mit einer solchen Bose SoundLink* beschallt wurden! Unsere eigene Wunschliste ist seit dem um ein Teil reicher und irgendwann wird sie die Nachfolge unseres kleinen SOUND2GO* antreten Noch funktioniert dieser allerdings viel zu gut funktioniert um ausgemustert zu werden.

Wir haben außerdem sehr häufig einen kleinen Weltempfänger im Einsatz. Die drei normalen AA-Akkus halten eine gefühlte Ewigkeit, lassen sich schnell wieder über ein 12 Volt Ladegerät fit machen und das Radio empfängt eben auch aktuelle Musik des Landes in dem wir uns gerade befinden … und solche, die wir nicht schon tausend mal gehört haben!

Aber auch hier haben wir einen neuen Favoriten: Wie Du in unserem Reisevideo-Tagebuch vom Weihnachtsabend* sehen kannst, haben wir unser Weltempfängerradio weiterverschenkt, um und dieses geniale Teil von SANGEAN* anzuschaffen. Es ist durch Dynamo und Solar seine eigene Stromquelle, liefert guten Sound, funktioniert auch noch als Beleuchtung und im Notfall sogar als Ladestation für’s Handy!



TIPP 6: KÜHLSCHRANK AUS!

Für einen energieeffizienten Kompressorkühlschrank oder eine entsprechende Box ist es ein Leichtes, die Kühlung über einige Stunden zu halten – vor allem, wenn in dieser Zeit nicht dauernd die Tür geöffnet wird. Den Kühlschrank über Nacht einfach auszuschalten, ist deswegen überhaupt kein Problem.

Wir haben es ausprobiert: Auch wenn der Kühlschrank in dieser Zeit kein einziges mal angelaufen ist, braucht er am nächsten Morgen kaum zusätzliche Energie um wieder auf das normale Level zu kommen. Die bei normaler Umgebungstemperatur gehaltene Kühlung reicht völlig aus, um Deine Lebensmittel nicht vorschnell verderben zu lassen.

Das Ganze hat sogar noch einen weiteren, wie wir finden sehr positiven Effekt: Absolute Ruhe über Nacht!


STROM SPAREN IM WOHNMOBIL – DAS BESTE ZUM SCHLUSS

Unseren liebsten und wertvollsten Tipp zum Strom sparen im Wohnmobil gibt es nun noch, so zu sagen „außer Konkurrenz“ dazu. Dieser lautet schlicht und einfach: Besinnen wir uns darauf, warum wir mit unserem Wohnmobil unterwegs sind!

Ein Abend an einem wundervollen Ort, den wir mit unserem rollenden Zuhause erreicht haben, der braucht kein Fernsehen, dass uns erzählt, dass wir nicht schön, schlank oder erfolgreich genug sind. Genießen wir den Abend bei einem Essen mit Kerzenschein und einem Gespräch mit Partner oder Freunden, verbrauchen wir überhaupt keinen Strom und haben unsere eigenen Batterien randvoll mit Lebensfreude angefüllt!


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NOCH MEHR
STROMINFOS GEFÄLLIG?

Wie Du ganz einfach ausrechnest, welchen Tagesstrombedarf Du in Deinem Wohnmobil hast und wie groß Deine Batterien sein müssen, damit Du autark sein kannst, das erfährst Du in diesem Beitrag! Außerdem erklären wir hier, mit welcher Batterietechnik wir es schaffen, trotz unseren mobilen Büros ohne Landstrom auszukommen!


HABEN WIR
WAS VERGESSEN?

Du hast gute Stromspartipps für’s Wohnmobil, die wir hier nicht aufgezeigt haben? Dann wär‘ es total toll, wenn Du sie uns in die Kommentare schreibst und andere Camper und Reisende, die hier mitlesen, daran Teil haben lässt!

12 Kommentare zu “Strom sparen im Wohnmobil, 6 +1 Tipps”

    1. Hi Florian! Da wir ein paar Tage kein Internet hatten, kann ich leider heute erst auf Deinen netten Kommentar reagieren … und sage ebenfalls: DANKE!!! 🙂 Bei so einem eigentlich „trockenen“ Thema ist es natürlich total schön zu hören, dass der Bericht trotzdem gefällt!!!
      Die aller liebsten Grüße aus Marokko,
      Sabine 🙂

  1. Hallo zusammen,
    Wieder mal ein guter Bericht, der zu Nachdenken und Nachmachen anregt. Danke !!!
    Ein TV halte ich für ebenso überflüssig wie eine Soundanlage, wenn ich in der Natur stehe, was mein Ziel ist.
    Den Vorschlag mit dem Kühlschrank werde ich mal mit einem Thermometer ausprobieren – die Höhe des nächtlichen Temperaturanstiegs hängt sicher einerseits mit den Außentemperaturen zusammen (in der Wüste und auch im Gebirge wirds nachts bei klarem Himmel ja ganz schön kühl, wenn man dann seine Heizung nicht an hat, wird der Kühlschrank langsamer warm) aber auch mit dem Inhalt: Flüssigkeiten halten länger ihre Temperatur).
    Einen Wechselrichter habe ich für meinen Kastenwagen bislang noch nicht angeschafft, da noch kein Bedarf besteht: ein TV wollen wir nicht, einen Fön brauchen wir ebenso nicht wie einen Mixer, Kaffeemaschine (die gute Bodum ist praktisch und der Kaffee schmeckt besser) oder sonstige Küchengeräte.
    Für meinen Laptop habe ich einen für 12V passenden Ladeadapter angeschafft und alle anderen Stromverbraucher müssen mit USB auskommen (Handy, Tablet, Olight-Taschenlampe).
    Ich habe noch keinen Überblick, wie lange unsere beiden Solarpanel (200 WP) und die beiden Aufbaubatterien durchhalten, vielleicht brauche ich noch einen Ladebooster, um bei einer Weiterfahrt effizient nachzuladen, wenn die Sonne mal weniger Energie bringt.
    Den Tipp „stromlos glücklich“ finde ich besonders gut: es erinnert mich an meine Kindheit, vor allem wenn ich bei meinen Großeltern auf dem Bauernhof war, wo vieles ohne Strom funktionierte.
    Was bei Euch ja auch Strom spart, ist die Toilette (keine Wasserpumpe) und die Holzheizung (kein Ventilator). Das wird bei uns leider nicht einzusetzen sein …
    Alles Gute und liebe Grüße nach Marokko
    Ciao
    Martin

    1. Hallo Martin!
      So, wie Du es beschreibst, wirst Du vom Strom her bestimmt lange autark stehen können, oder!?! Kein Fernseher und keine Soundanlage, kein einziges Gerät, dass über einen Wechselrichter läuft und dabei Aufladung durch Solar … da geht Euch doch bestimmt nicht so schnell der „Saft aus“! 🙂
      klar, wenn man die Innenraumtemperatur auf saunaverdächtige Werte schraubt, wird’s auch im Kühlschrank schneller warm. Wenn wir den Holzofen so richtig anfeuern, bleibt dieser auch an! 😀
      Insgesamt finde ich es eine tolle Sache, sich mal bewusst machen zu müssen, was man so alles verbraucht – genau wie bei Wasser oder sonstigen Gütern. Kommt ja normal alles aus dem Hahn oder der Steckdose… Mich hat das Leben im Wohnmobil eine völlig neue Wertschätzung dieser Dinge gelehrt und kritisches Hinterfragen der Folgen von zu viel unüberlegtem und unnützen Verbrauch! Auch wenn es manchmal drüber nachdenken und vielleicht sogar ein bisschen rechnen bedeutet: Ich würde es nicht mehr anders haben wollen!
      Danke für Deine Erfahrungen, die Du mit uns teilst und viele wundervolle Stunden beim Umsetzen von „stromlos glücklich“.
      Mit lieben Grüßen aus Marokko,
      Sabine und Micha

  2. Hallo,

    sehr schöner Bericht, der mich inspirierte auch bei uns mal im WOMO nach dem Strom zu schauen.
    Im letzten Urlaub standen wir auch 4 Tage ohne Stromanschluß und hatten mit unserer Aufbaubatterie kein Problem. Obwohl wir noch Hallogenlampen haben und auch die Toilettenspülung und sonstige Wasserversorgung über 12 Volt betrieben wird.
    Auf Fernseher und Radio können wir verzichten, da wir auch bei schlechterem Wetter und niederen Temperaturen oft die einzigen sind die noch draußen sitzen bis spät in den Abend.

    LED-Leuchten habe ich mir schon ausgesucht und werde ich auch bestellen. Anders ist es mit den 12 Volt Ladegeräten für Handy, Tablett, Laptop und Kamera, gibt es die für alle Geräte und wenn wo? Oder wäre es sinnvoller eine USB-Ladebuchse zu installieren, da alle diese Geräte über USB geladen werden könnten? Die einzige Ausnahme ist der Laptop.

    Schöne Zeit noch und viel Spaß auf euren Reisen.

    Gruß Ralph

    1. Hallo Ralph!

      Danke für Deinen lieben Kommentar!

      Mit 4 Tagen seid ihr doch echt schon mal gar nicht so schlecht unterwegs! Umrüsten auf LED Beleuchtung und Laden über USB und 12V kann halt nochmal ganz schön was einsparen und man läuft nicht so schnell Gefahr, die Batterie zu tief zu entladen.
      Also wir laden auch alle Kleingeräte über USB. Für den Laptop gibt es ein 12V Universalnetzteil von Hama, das mit den verschiedenen Adaptern an super vielen Laptops passt, wir benutzen das auch für unser Lenovo ThinkPad. Du kriegst das hier bei Amazon: http://amzn.to/2siuJKK

      Schön, dass wir Dich ein bisschen inspirieren konnten und schicken Dir die aller besten Grüße aus dem Herman,
      Sabine und Micha

      1. Hallo Sabine,

        vielen Dank für Deine Antwort und den Link, das werde ich mir anschaffen. Ich habe mir auch schon einen Toaster für den Gaskocher besorgt, was mir jetzt noch fehlt ist eine stromlose Kaffeemaschine, dann ist nach dem Umrüsten auf LED alles gut.

        Schönen Gruß Ralph

        1. Hallo Ralph!

          Das freut mich total, wenn das für Dich passt und wir Dir da ein bisschen weiterhelfen konnten. Das ist echt das Schöne, wenn an so nen Blog betreibt! :))

          *LACH* Ne Kaffeemaschine ist genau das, was auch auf einer Wunschliste steht! Ich trinke bisher immer diesen schlimmen Instandkaffe. Das Zeug schmeckt total sauer und dagegen dann fünf Süßstofftabletten reinmachen ist wohl auch nicht der Königsweg! 😀 Kennst Du dieses Teil hier??? http://amzn.to/2tZ5iAa Ich find das soooo genial, seit ich das bei Mi und Christian gesehen habe, mit denen wir einige Zeit in Marokko unterwegs gewesen sind. Der Kaffee aus ganzen, frisch gemahlenen Bohnen war einfach der Hammer und die Kaffeebereitung komplett in diesem kleinen, praktischen Teil machen zu können ist super … ich weiß auf jeden Fall, was ich mir zum Geburtstag wünsche! 😀

          Super schön, dass Du Dich nochmal gemeldet hast und zu hören, dass der Tipp für Dich der richtige war! :)) Ich würd‘ mich natürlich auch total freuen, wenn Du den Netzstecker über unseren Link bestellen würdest – für Dich wird das keinen Cent teurer und wir dürfen uns über eine kleine Provision freuen 🙂

          Hoffe, wir hören uns mal wieder und schicke Dir die aller liebsten Grüße aus dem Herman,
          Sabine 🙂

  3. Noch 3 Ergänzungen zum Kühlschrank:
    Ein moderner Kühlschrank verbraucht am meisten Energie beim Tür öffnen. Die ganze kalte Luft fällt innerhalb von Sekunden aus dem Kühlschrank heraus und wird durch warme, wenn man Pech hat auch noch feuchte, Luft ersetzt. Die muss dann wieder runter gekühlt werden und die Feuchtigkeit kondensiert, was viel Energie braucht. Es wäre also geschickt wenn möglichst wenig Luftaustausch satt findet: Möglichkeit 1 eine Kühlbox, da die die kühle Luft bleibt auch beim öffnen in der Box liegen.
    Möglichkeit 2 den Kühlschrank mit passenden Boxen, am besten mit Deckel füllen, so das möglichst wenig Luft bleibt. So kann man die Zeit wo die Tür offen ist und minimieren, weil man zB nur die Butter- und die Wurstbox fürs Abendessen heraus nehmen muss, was sehr schnell geht und die anderen Boxen halten die Luft im Innenraum. Man kann auch nicht genutzte Boxen mit Wasser füllen so halt man mehr Wärmekapazität um die Nacht ohne Strom zu überbrücken.
    Zusätzlich muss man den Kühlschrank deutlich seltener sauber machen, weil eventuelle Sauereien in den Boxen bleiben.
    Möglichkeit 3 widerspricht sich ein bisschen mit den Wasser in den Boxen, aber das soll ja auch länger darin bleiben. Der Tipp 3 ist nämlich Getränke nur kühlen wenn es nötig ist. Am meisten Energie braucht es Wasser herunter zu kühlen. Je weniger Liter Wasser den Kühlschrank pro Tag durchlaufen desto weniger Energie wird verbraucht, Ich kühle zB nur Bier und Cola, da ich im Alltag aber zu 90% Wasser trinke und ich finde das man das Warm genau so trinken kann, verlassen nur selten Flaschen meinen Kühlschrank und müssen durch warme ersetzt werden. Auch kann man das nachfüllen vielleicht auch um einen Tag verschieben wenn wieder mehr Strom zur Verfügung steht (fahren oder Sonne auf der PV-Anlage).

    1. Hallo Thomas!

      Danke für Deine wirklich tollen, zusätzlichen Tipps!
      Du hast Recht, gerade bei so energieintensiven Sachen wie Kühlen, ist noch extrem viel Einsparpotenzial gegeben. Daraus machen wir vielleicht mal einen extra Artikel 🙂

      Super, dass Du den Bericht ergänzt hast, das freut uns echt und wir wünschen Dir erst mal noch ein ganz wundervolles, neues Jahr,
      lass es Dir gut gehen,

      Sabine und Micha

  4. Hallo, liebe Hermanleute!!
    Heute habe ich eure Seite entdeckt: sehr schöne Berichte (ich habe längst noch nicht alles gelesen!).
    Bravo und danke für alle Ideen, Ratschläge usw…Und euer Herman ist wunderschön !!!
    Wir sind schon alte Camper (unser erstes Wohnmobil hat unser letztes Zelt vor über 25 Jahren ersetzt) und sind seitdem auf Kastenwagen (leider kein 4×4) umgestiegen, wir verbringen ca (nur) 6 Monate im Jahr als Nomaden durch ganz Europa.
    Wir sind natürlich immer scharf auf neue Ideen, und teilen unsere gerne mit!
    Zum Beispiel, Kompressorkühlschrank…
    Eine Idee ist: kleine Akkus (kleine Wasserflaschen oder blaue Akkus, egal) im Eisfach einfrieren lassen, und die in den nachts ausgeschalteten Kühlschrank umbetten zur Übernachtung.
    Für den Kaffee haben wir eine einfache Bodumkanne (mit gutem normalem Kaffee statt instant) im Einsatz, und als Backhofen habe ich gerade nach langem überlegen ein Omniabackofen gekauft. Darüber kann ich aber noch nichts berichten.
    Wir haben kein Fernsehen aber dafür als Leseratten eine Bibliothek dabei (keine Kiste Bücher mehr wie damals sondern ein e-reader, der wiederum manchmal Aufladungen braucht aber… soooo selten, dass es kein Problem ist).
    Was Stellplätze betrifft, gibt es in Frankreich „France-Passion“, funktionniert wie „Landvergnügen“, und in Grossbritanien haben wir im letzten Sommer „Britstops“ benutzt.
    So, liebe Leute, ich werde bei euch weiter lesen und vielleicht ab und zu mein Senf (de Dijon) dazu tun (entschuldige die Fehler… Deutsch ist nicht meine Muttersprache).
    Beste Grüsse aus Burgund!
    Edith

    1. Liebe Edith,

      super, dass Du hier Eure guten Tipps weitergibst, so dass alle Gleichgesinnten und Mit-Camper davon profitieren können! :))
      Echt toll so liebe Leser zu haben, die den Blog auf die Art sehr bereichern!

      Aller liebste Grüße an Dich aus Lagos, Portugal
      Sabine und Micha

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