Feuer frei – Der Holzofen im Wohnmobil – Teil 1

SabineAusbau, Schrauberhalle9 Comments

Wir lassen es uns ja kaum anmerken aber wir LIEEEBEN unseren Holzofen, hatten wir das schon einmal gesagt??? Ok, ok … aber wir sind noch weit unter dem 10 000sten mal – glaub ich!

Oft werden wir auf unseren Holzofen im Auto angesprochen. Ist das nicht gefährlich? Wie macht ihr das mit dem ganzen Holz oder: wie baut man sowas ein? Deswegen wollen wir Euch heute einfach mal alles erzählen, was rund um den Betrieb eines Holzofens auf 12 rollenden Quadratmetern (aber nicht nur da!) so wichtig ist!

Warum sollte man einen Holzofen eigentlich im mobilen Zuhause haben wollen?

Na wegen dem schönen, knisternden Feuerchen natürlich!

Nein, es gibt natürlich neben diesem einen, sehr, sehr guten Grund, noch so einige andere, warum wir einen Holzofen im Wohnmobil haben!

Was ist zum Beispiel der größte Feind in einem Wohnmobil? Genau: Wasser! Ich tendiere immer dazu zu sagen: Wasser ist ein A….loch! Ok, Wasser hat auch seine guten Seiten, aber im Wohnmobil macht es zu gerne einfach alles kaputt. An und in den Wänden oder Schränken zum Beispiel setzt es sich als Kondensat ab und sorgt dort ungehemmt und oft sogar erstmal unbemerkt, für Löcher, Rost oder Schimmel! Zu verhindern ist diese Feuchtigkeit an sich nicht, denn selbst wenn man auf Kochen oder Duschen verzichten würde, geben wir „selbstpersönlich“ zwischen 1 und 2 Liter Flüssigkeit pro Tag allein durch transpirieren und atmen ab.

Die Devise lautet: Heizen und Lüften! … und heizen am Besten, mit einem Holzofen!

Keine andere Art die Bude warm zu kriegen, kann die Luftfeuchtigkeit so stark herunterschrauben.

Das Wohnmobil „Tiffy“ belegt die tolle „Trockenwirkung“ zum Beispiel durch Hygrometermessungen, die an strategisch wichtigen Stellen bei Tiffy dauerhaft vorgenommen werden. Tiffys Besitzer Joachim antwortet auf die Frage nach Kondenswasser an Kältebrücken:

”Nach zwei Jahren mit dem Ofen kann ich sagen, dass die Luft in unserer Wohnschachtel ,wenn das Ding angeheizt wird, auf 25-30% Luftfeuchtigkeit sinkt. Wir hatten noch nie Probleme mit Feuchtigkeit …auch nicht bei 15 Grad minus….und 30 Grad plus in der Wohnschachtel“

Von Joachim werden wir noch hören, denn er stellt uns die heiztechnische Profilösung fürs Wohnmobil vor! Seid gespannt!!!

Wir selbst stellen auf etwas primitivere aber auch effektive Weise fest, wie viel weniger Kondenswasser sich im Herman bildet, wenn wir den Ofen anhaben: Im Herman gibt es ein paar immer noch unisolierte Stellen an Decke und zum Beispiel Türrahmen. Wir zeigen Euch hier mal, wie es aussieht, wenn wir mit Ofen heizen …

… und wenn wir den Ofen ausnahmsweise mal nicht anfeuern können, weil, wie in letzter Zeit geschehen, unser Ofenrohr etwas exakt auf Höhe des Balkons der Nachbarn unserer Eltern endet. ? Hier wurde mit einem Heizlüfter, der ja auch „trockene Wärme“ abgibt, geheizt und ebenfalls immer gut stoßgelüftet.

 

Ich denke, es wird deutlich, was wir sagen wollen! ? Beheizt man eine normale Wohnung oder ein Haus mit Holzofen, wird immer geraten, einen Topf verdunstendes Wasser darauf zu stellen, weil der Ofen die Luftfeuchtigkeit sonst sogar zu stark absenkt, was nicht gut für die Schleimhäute und auch nicht für das Raumklima ist – auf grade mal so 12 Quadratmetern Wohnraum wird das vermutlich eher nicht notwendig sein, da wir durch duschen, aufhängen von feuchten Handtüchern … sowiso immer mehr als genug „Nachschub“ an Feuchtigkeit haben. Bei gutem Lüften (Stoßlüftung), gleicht sich weiterhin die Luftfeuchtigkeit ohne unser weiteres Zutun aus.

Ein Holzofen kann aber auch noch mit anderen Argumenten überzeugen!

Unser Experte Joachim wird uns im weiteren Verlauf z.B noch etwas zur Warmwassergewinnung erzählen, die mit einem Holzofen ohne zusätzlichen Energieaufwand so zu sagen „nebenbei“ problemlos möglich und vielfältig nutzbar ist!

Apropos „nebenbei“: Brennt unser Feuerchen, haben wir eine ganz wundervolle Möglichkeit zu backen und zu kochen, ganz ohne dafür zusätzlich und unnötig Energie zu verbrauchen. Kochen auf dem Holzofen macht nicht nur großen Spaß, sondern macht uns also auch noch viel länger autark, spart uns Kosten und Arbeit mit Nachbeschaffung von z.B. Gasflaschen und verbessert unsere Gesamtumweltbilanz ein weiteres kleines Pünktchen.

Umweltfreundlich ist diese Art des heizens nämlich auch: Zumindest unter den Voraussetzungen, einen geeigneten, modernen Kaminofen auszuwählen, und richtig damit umzugehen!

Wie diese Voraussetzungen genau aussehen, dazu später! ?

Ein weiterer Vorteil, wenn wir unterwegs sind und mit Kaminofen unsere rollende Wohnung beheizen: Die Beschaffung von Brennstoff gestaltet sich in abgelegenen Gegenden wesentlich einfacher als zum Beispiel das Nachtanken von Gas und wir können unsere Dieselvorräte nutzen um an die nächste Tankstelle zu kommen, statt zu verbrennen um unseren Hintern warm zu halten!

Damit kommen mit einem Holzofen nicht nur 1000% Gemütlichkeit durch knisterndes Feuerchen und sehr angenehmer Wärme ins rollende Haus, sondern auch noch andere Vorteile, mit der eine andere Heizung erst einmal mithalten muss! ?

Aber wie gefährlich ist das mit den Verbrennungsgasen denn jetzt? Muss ich da nachts Angst haben nicht mehr aufzuwachen???

Stellt man einen Ofen in einer normalen Wohnung auf, reicht die umgebende Raumluft eigentlich aus, die Verbrennung in Gang zu halten. Neuer Sauerstoff wird durch Türspalte, Ritzen im Mauerwerk, Fenster usw. hereingezogen. Ihr ahnt es schon: Bei modernen Neubauten und Niedrigenergiehäusern funktioniert das nicht mehr – genau wie bei einem wirklich gut isolierten Wohn- oder Expeditionsmobil, zumal die zur Verfügung stehende Menge an Raumluft (einfach durch die Kleinheit des Raums bedingt) nicht sonderlich groß ist.

Lüften wir nicht ständig über die Fenster nach oder haben entsprechende Lüftungsklappen verbaut, kann es passieren, dass etwa über Nacht eine bedenkliche Menge Sauerstoff aus der Raumluft entzogen wird. Dies verursacht Kopfschmerzen und Müdigkeit bis in extremen Fällen hin zur Ohnmacht. Fehlt dem Feuer wiederum eine entsprechende Menge Sauerstoff, bildet sich ein Schwelbrand, der viele Schadstoffe und unter anderem Kohlenmonoxid freisetzt, das durch den schlechteren Zug wiederum in den Wohnraum dringen kann. Letztendlich würde man so eine Kohlenmonoxidvergiftung erleiden.

Die Gefahr, dass dieses Szenario zur Wirklichkeit wird, ist wirklich sehr gering. Aber da man mit Sachen, die einen das Leben kosten könnten nicht leichtfertig umgehen soll, ist die gute Nachricht: Wir können diese Bedrohung auch komplett vermeiden – mit einem Ofen, der sich seine Frischluft für die Verbrennung einfach direkt von außen zieht!

Bei diesen Ofenmodellen, wie z.B. unserem Globefire Gussofen »Pluto« wird ein Schlauch von der Rückseite des Ofens durch die Wand ins Freie geführt und der Raumluft bleibt ihr Sauerstoff komplett erhalten.

Um jedes Restrisiko auszuschließen, empfehlen wir Euch die Anbringung eines entsprechenden Kohlenmonoxid-Melder. Dieser erfüllt nicht nur seinen Zweck bei einer eventuellen Ausnahmesituation mit einem Holzofen. Es tauchen immer wieder Berichte von Campern auf, die, vor allem auf den beliebten Reiserouten in den Süden, nachts im Schlaf überfallen werden. Bei diesen Übergriffen soll ein Narkosegas (CO) ins Innere des Aufbaus geleitet und die schlafenden Urlauber betäubt werden. Wie wahrscheinlich sowas ist? Wir wissen es nicht. Aber wie beim Ofen gilt manchmal eben: Wenn man für wenig Geld sicher gehen kann, dann sollte man es vielleicht einfach tun. Und hier schlagen wir ja sogar zwei Fliegen mit einer Klappe! Klasse wäre natürlich, wenn es eine Gerätekombi geben würde, die Rauch, Flaschengas und CO in einem erkennen kann. Leider handelt es sich aber um hochspezialisierte Geräte, die höchstens Rauch und Gas kombinieren. CO ist in der Regel (bis auf ein Gerät, das wir gefunden haben, das alle Gase erkennen, aber nur über Netz betrieben werden kann) einem spezifischen Gerät vorbehalten. Wir würden Euch raten: Schafft Euch trotzdem zusätzlich einen Gas-Warner an! Wir hatten die Situation nämlich schon, dass wir den Ofen über Nacht betrieben haben und die Verbindung von Gasflache zu Druckverteiler hat sich gelockert! So viel am Rande … ?

Bleibt also als einzige weitere Gefahrenquelle nur noch: Wir selbst, durch unsachgemäßen Umgang, mit unserer Heizquelle!

Drosseln wir zu stark die Frischluftzufuhr, in dem Glauben, so eine langsamere Verbrennung zu erreichen und Holz sparen zu können oder auch, wenn wir feuchtes Holz verfeuern, verursachen wir den Ausstoß einer ungeheuren Menge an Schadstoffen! Unter vielen anderen, auch von Feinstaub, der nicht nur durch den Kamin in unsere Umwelt gepustet wird, sondern ebenso in unsere Wohnung gelangen kann. Die gesundheitlichen Folgen einer hohen Belastung mit diesen winzig kleinen Partikelchen sind enorm und können vielerlei schlimme Erkrankungen auslösen. Dazu zählen Herzinfarkt, Krebs … diskutiert wird sogar ihre Beteiligung an der Entstehung von Alzheimer!

Deshalb gilt: Baut Euch keinen billigen 08/15 Werkstattofen in Euer Auto ein, auch wenn ein moderner Kaminofen um etliches teurer in der Anschaffung ist. Stiftung Warentest hat in ihren Untersuchungen herausgefunden, dass kein einziger Billigofen gute Schadstoffwerte hervorbrachte! Bei modernen Öfen dagegen ist die Luftführung im Inneren so angepasst, dass eine effektive Nachverbrennung der Heizgase ermöglicht wird. Der Feinstaub im Abgas wird dadurch ein zweites mal verbrannt, anstatt einfach durch den Schornstein nach draußen gepustet zu werden.

Achten wir nun noch auf die richtige Bedienung unseres Ofens, können wir und unsere Umwelt das Feuerchen zu Hause ohne Bedenken genießen.

Ich will einen Ofen einbauen! Aber welchen?

Bei der Auswahl eines Ofens zum Einbau in ein rollendes Zuhause sind ein paar Punkte wichtig. Meißt spielt für uns die Größe eine entscheidende Rolle. Hier stechen vor allem die super kleinen Schiffsöfen hervor. Sie sind für den Einsatz in kleinen Räumen gemacht und deswegen auch von der Heizleistung auf diese optimiert. Ein normaler Ofen mit 7,5kw oder noch viel mehr, ist für so ein rollendes Zuhause total überdimensioniert. Mit unserem kleinen „Pluto“ mit 5 kw Nennleistung hält man es vor Hitze schon oft kaum aus! Die Erfahrungen, die uns von den kleinen Schiffsöfen berichtet werden, sind durchweg positiv.

Gebräuchlich sind hier von allem:

 

Dickinson Newport

 

 Hamlet Hardy (vorher Willow)

 

Puffin Feststoffofen

Ganz besonders praktisch: Den Hamlet Hardy 4 und den Puffin gibt es sogar direkt mit passendem Wärmetauscher zur Warmwasserbereitung.

Bei normalen Hauskaminöfen kleiner Dimension fällt uns immer wieder vor allem der bei uns verbaute Pluto von Globefire ins Auge. Mit seiner raumluftunabhängigen Verbrennung und guten Abgaswerten, sehr kleinen Aufstellmaßen, einer Kochplatte, Sichtfenster und einen Abzug nach Oben hinaus für noch mehr Platzersparnis und eine problemlose Führung nach draußen. Zudem ist die Nenn-Heizleistung mit 5 kw in einem vertretbaren Bereich.

Eine Kombination aus all diesen Eigenschaftem ist ansonsten eher schwierig zu finden, vor allem, sollte man wert auf die Kochplatte legen.Der Markt ist allerdings groß und gibt bestimmt mehr als genug Produkte her, die dennoch überzeugen können. Auch der persönliche Geschmack über die äußere Erscheinung eines Öfchens spielt hier selbstverständlich eine Rolle … und natürlich gibt es noch die unterschiedlichsten anderen Ofenarten, die man rein theoretisch einbauen könnte. Allerdings würden wir nach einigen Gesprächen und Recherchen von der Verwendung von konventionellen Zelt-, Werkstatt, Kanonen- oder sonstigen Öfen abraten. Bei den meißten handelt es sich um wahre Ruß- statt Heizanlagen und hier geht es immerhin um unsere Sicherheit und Gesundheit!

Wie man das Prachtstück nun einbaut, ins mobile Zuhause, wie man die meißte Wärme herausholt und dabei die wenigsten Schadstoffe in die Luft pustet und was der TÜV zu all dem sagt – das verraten wir Euch in der nächsten Folge von „Feuer Frei“ ! ?

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Ein ganz, ganz herzliches, liebes „DANKESCHÖN!!!“ sagen Sabine, Micha, Fenja und der dicke Herman! ?

9 Kommentare zu “Feuer frei – Der Holzofen im Wohnmobil - Teil 1”

  1. Pirate Princess

    Ich wohn zwar (noch) nicht im fahrzeug, aber in einer ehemaligen, alten Sommerhuette in Norwegen. Die Isolierung ist mieserabel (wird im Sommer nachgeholt), die Waerme haut uebers Dach ab, waehrend man immer kalte Fuesse hat (nicht isolierter Krabbelkeller). Dazu Einfachglas-Doppelfenster, die auch mal bessere Zeiten gesehen haben.
    Die Vorbesitzer hatten alte elektrische Wandheizungen. Der stromzaehler ist schneller gelaufen als man schauen konnte. Im Wohnzimmer stand ein offener alter NoName Ofen, in der Kueche ein Jøtul 440.
    Ich habe den alten Wohnzimmerofen rausgeschmissen und einen modernen, reinbrennenden (Zauberwort) Ofen verbaut.
    Trotzdem mir locker 40% der Waerme ueber Decke und Boden fløten geht, schaffe ich es den grossteil des Hauses warm zu halten. Solange ich da bin und nachfeuern kann. Spaet abends lege ich ordentlich nach, ein Kohlebrikett obendrauf und habe so morgens meistens noch Glut, die ich zum anfeuern nutzen kann.
    Die alten Paneløfen habe ich durch neue ersetzt. Derzeit schaffe ich es, dass eben diese kaum anspringen muessen. Manchmal nachts oder wenn ich lange weg bin. Ausserdem im Bad, welches der schlecht isolierteste Raum ist.
    Ich halte eine Temperatur von 18-25 Grad, je nachdem ob ich den kleinen Jøtul auch mit anschmeisse. Der ist ein Holzfresser, waermt aber schnell und gut und ich kann ihn zum kochen benutzen. Auf lange Sicht werde ich ihn aber auch gegen ein modernes Modell austauschen.
    Lueften ist das a&O, bei mir im Haus sind aber in fast jedem raum zwangslueftungen verbaut.
    Ich verbrauche derzeit ca. 1 Obstkiste voll mit Holz. Das sind so 20 Scheite mittlerer Groesse ca.
    Wenn ich wieder arbeiten gehe wird sich das wohl reduzieren, da ich dann nur abends anheizen werde und den rest des tages werden die E-Øfen die Wohnung auf 15 Grad halten.
    Und ich stimme euch zu, es ist einzigartige waerme und einfach urgemuetlich!

  2. Marcus BULLIZEI

    Hallo Sabine, hallo Micha!

    Das mit dem Schwitzwasser kenne ich aus meinem Wohnwagen. Wenn ich da nachts den Elektroheizer laufen lasse, kann ich morgens von innen alle Fenster putzen.

    Interessante Geschichte, was ihr so zu den Öfen schreibt. In meinen Wohnwagen passt zwar kein Ofen rein, aber ich bin trotzdem auf die Fortsetzung von „Feuer frei“ gespannt!

    Allzeit ne „warme Bude“! ?

    @ Pirate Princess:

    Hallo Lina!

    Schön, mal wieder ein Lebenszeichen von dir zu lesen! ?

    Ich gucke ab und zu auf deine Homepage, aber irgendwie passiert da leider nix Neues! Ich hoffe doch, es geht dir gut und du kommst mit deinem Wohn-LKW gut voran?

    BULLIZEIliche Grüße

    Marcus

    http://bullizei.de.tf

  3.  
    Richard Stein

    Hallo Leute, ich will im Sommer ins Wohnmobil ziehen und hatte dieselbe Idee aber mir wurde gesagt das Öfen in motorrisierten Fahrzeugen in Deutschland verboten sind (TüV Bawü & Werkstatt). Im Inet steht das auch, wie habt ihr das denn geregelt mit TüV und so? VG Richard…

  4. Michael

    Hallo Sabine, ich meine der La Nordica Superjunior verbrennt nicht Raumluftunabhängig. Könntest Du dies bitte noch einmal überprüfen. LG Michael

    1. Sabine

      Hallo Michael! Oh nein, danke für Deinen netten Hinweis! Ich habe tatsächlich den Superjunior mit einem anderen La Nordica Modell verwechselt, welches einen optionalen Anschlussschlauch für externe Luftzufuhr besitzt - dieser hat allerdings über 6kW, was ich für ein Wohnmobil für zu viel halte. Beim Vergleichen von Hunderten Modellen habe ich wohl irgendwann den Ofen vor lauter Abzugrohren nicht mehr gesehen ? Ich habe die Empfehlung selbstverständlich sofort aus dem Artikel genommen!
      Ich dank Dir nochmal für den Hinweis und fürs aufmerksame Mitlesen!
      Lieben Gruß,
      Sabine

      1. Michael

        Hallo Sabine, gern geschehen. Wir sind schon gespannt wie es mit Eurem 680er weitergeht. Wir (meine Frau und ich) schrauben eifrig an unserem Steyr 12M18 und wollen in ein paar Jahren auf große Fahrt rund um die Welt gehen. LG Michael.

        1. Sabine

          Hallo Michael!
          Ohhhh, das hört sich ja super an!!! Richtig gleich Gesinnte! ?
          Wenn Ihr rund um die Welt fahren wollt, habt ihr doch bestimmt auch Interesse an Willys oder anderen Globetrotter-Treffen - wir würden uns total freuen, wenn man sich bei Gelegenheit mal sieht, falls ihr auch Lust habt!?!
          Viel, viel Spaß beim Schrauben erst mal und wie gesagt: Bei Lust und Interesse, gebt uns doch gerne mal Bescheid, wo Ihr eventuell kennen zu lernen seid! ?
          Ganz liebe Grüße,
          Sabine und Micha

  5.  
    Melanie

    Hallo Sabine,
    wir sind gerade noch am Anfang unserer Träume und bei der Planung würde ich auch einen Ofen mit einplanen wollen.
    Bei Ofen in Wohnungen etc. muss ja der Kaminkehrer das Ganze abnehmen. Wie ist das im WoMo? Gibt es dazu Regelungen?
    Viele Grüße

    1. Sabine

      Hallo Melanie!
      Sorry erstmal für meine späte Antwort.
      Also es ist so, dass es zum Einbau eines Holz- oder Feststoffofens in ein Wohnmobil keine wirklichen Regelungen gibt, da diese Variante einer mobilen Heizung eigentlich nicht wirklich auf dem Schirm der „Offiziellen“ ist. Es hängt ein bisschen davon ab, was für ein Fahrzeug Du hast.
      Wir haben das große Glück, dass an unserem Wohnaufbau nichts vom TÜV abgenommen werden muss, da alles, was sich auf der Pritsche des LKW’s befindet einfach nur Ladung ist - Herman hat also keine Zulassung als Wohnmobil, sondern als LKW, so hat man in vielen Dingen einfach mehr Handlungsfreiheit. Trotzdem haben wir den Einbau zusammen mit einem befreundeten Schornsteinfegermeister geplant, damit der Betrieb so sicher wie möglich auf dem kleinen Raum erfolgen kann.
      Ich habe mit dem TÜV besprochen, was zu beachten ist, wenn man den Holzofen nun in ein normales Wohnmobil einbauen möchte. Eine solche „Bauliche Veränderung des Fahrzeugs“ muss eigentlich vom TÜV abgesegnet werden und das ist offenbar von Prüfer zu Prüfer unterschiedlich. Willst Du nicht auf die Gunst des richtigen Prüfers angewiesen sein, ist es am besten, Du verbaust den Ofen in der Art, dass er ebenfalls als Ladung gilt. Diese muss natürlich anständig gesichert sein, aber in dem Moment, wo Du den Ofen jederzeit wieder aus dem Wohnmobil entfernen kannst, kann Dir keiner etwas wollen (O-Ton TÜV). Ich empfehle Dir, als Durchtritt für das Ofenrohr eine Decksdurchführung aus dem Bootsbereich zu holen oder nachzubauen, die geht als „Zwangsentlüftung“ für Dein Womo durch und Du hast das Ofenrohr nicht fest mit dem Dach des Wohnmobils verbunden! ?

      Ich kann Euch übrigens nur beglückwünschen zu Eurem Entschluss einen Ofen einzubauen! Nach dem ersten knisternden Feuerchen bei Euch im Wohnmobil werdet Ihr ihn nie wieder missen wollen! ?

      Wenn Ihr noch weitere Fragen habt, nur zu! Wir schicken Euch erst mal ganz, ganz liebe Grüße aus dem Herman,
      Sabine und Micha

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