War’s das jetzt???

SabineAllgemein, Motivation19 Comments

 

Da war er nun! Heiß und innig herbeigesehnt und nach 16 Monaten Arbeit, Verzögerungen und strapazierten Nerven endlich erreicht – der Tag, an dem wir den Motor starten und es logehen sollte; in unsere „Testfahrt“ nach Marokko.

Montags noch flugs die von unserem „Stahlbaumeister des Vertrauens“ für Herman maßgefertigten Stauboxen angebaut …

Stauboxen_anbringen





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… Dienstags Wasservorräte, Brennholz und Werkzeuge drin verstaut und am Abend sollte der Startschuss fallen.

Vor der Abfahrt nur noch schnell zwei Routinechecks. Da Herman keine Tankanzeige hat, lieber mal peilen, was sich noch an flüssigem Gold im Tank befindet und natürlich, bei einer 44 Jahre alten Karre, mal nachhören, was der Ölstand so zu berichten hat. Endlich haben wir ja alle Undichtigkeiten am Motor behoben, Ölwechsel ist gemacht und ein richtig gutes Öl eingefüllt. Alles klar, eigentlich sollte nachschauen fast überflüssig sein. Sind seit dem ja nur an die Nordsee und zurück in die Eifel gefahren.

 

Das Grauen nimmt seinen Lauf …

Voller Vorfreude sichere ich drinnen die letzten Dinge für die Fahrt als Micha mit kreidebleichem Gesicht in der Tür auftaucht. „Kein Tropfen Öl mehr drin!“ schießt es aus ihm heraus und ich weis erst gar nicht, was ich mit der Information anstellen soll. Was er damit meint, frag ich ihn und er widerholt eindeutig, was meine Ohren nicht glauben konnten: „KEIN TROPFEN ÖL MEHR DRIN“ …

Schockzustand und völlige Ungläubigkeit vermischen sich zu einem ekelhaften Gefühl im Bauch. Wie kann das denn sein??? Sind irgendwo Schrauben aufgegengen und es ist rausgelaufen? Kann das was mit der Eiseskälte von gerade -15 Grad zu tun haben? Aber selbst -15 Grad beherrschen wohl nicht den Zaubertrick 5-6 Liter Öl einfach verschwinden zu lassen!

Da es offensichtlich nicht herausläuft, gibt es nur eine einzige Erklärung für das Phänomen, dass wir gerade noch garnicht realisieren können: Herman muss das Öl verbrannt haben und wenn dem so ist, dann ist das erst einmal das „Aus auf unbestimmte Zeit“ für unsere Reise, in die wir in dem Augenblick gerade starten wollten.

Wir können es nicht glauben. Herman sprintete vor einigen Tagen wie ein Rallyestar in unser nasses Silvestervergnügen und zurück! Keine Anzeichen für Probleme. Blauer Qualm aus dem Auspuff, mangelhafte Leistung, unstabiler Öldruck – nein, alles Bestens.

Dennoch: Bevor das nicht geklärt ist, können wir nicht eine solche Strecke in Angriff nehmen.
So langsam macht sich pure Niedergeschlagenheit breit. Micha sucht noch nach dem Fehler und zieht an allen Strängen, mich wieder aufzubauen, derweil ich schon im Aufbau vor dem Ofen sitze und resigniert hineinstarre. „Hatten wir nicht schon genug Nackenschläge in letzter Zeit? Wieso tut man sich sowas überhaupt an? Immer ist was, mit diesen alten Karren … könnte man nicht, wie wir es uns „fürs Alter“ überlegt haben, einfach in Ruhe und friedlich auf einem kleinen Selbstversorgerhof leben?“

Die Nacht geht vorbei doch die Frustration bleibt. Noch vom Bett aus teilen wir nun unseren Facebookfreunden mit, was passiert ist. Und was jetzt folgt, hätten wir wirklich für unmöglich gehalten! Innerhalb kürzester Zeit erreichen uns Kommentare, emails und Anrufe – es werden immer mehr und wir kommen kaum mit antworten hinterher. Alle möchten helfen, Hermans Problem zu lösen, stellen technische Detailfragen, bieten uns einen Platz in ihrer Halle an oder wollen uns einfach nur Mut machen durchzuhalten.
Zitat2 Es ist nur schwer vorstellbar, aber es gibt sogar Menschen, die einem für ein halbes Jahr den eigenen LKW anvertrauen würden um damit erst einmal wie geplant nach Marokko fahren zu können, bevor man sich den nächsten Problemen widmen muss – und das ohne dass man sich persönlich kennt! WOW!!! Angesichts eines solch selbstlosen Angebots überzieht es uns echt komplett mit Gänsehaut vor Rührung! Andere Freunde schalten schon Suchanfragen nach Austauschmotoren oder helfen uns bis in die späten Abenstunden per Ferndiagnose-Chat den Fehler einzugrenzen. Besonders freut uns auch, dass gute Freunde so schnell wie möglich vorbei kommen wollen: „Wir kennen uns zwar auch nicht mit Motorreparaturen aus, aber gemeinsam leidet es sich besser“! 
Zitat1Nach einem Telefonat um 19 Uhr, dürfen wir noch am gleichen Abend in einer klasse Schrauberwerkstatt vorbeikommen, in der die Jungs gerade einen Hanomag und einen LT komplett restaurieren. Sie sind total unter Zeitdruck, aber für eine Diagnose an Herman nehmen sie sich trotzdem ein Stündchen! Wir können es nur wieder sagen: WOW!!!! 





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Zitat4

Wir sind überwältigt von dem, was uns da gerade passiert und es verdrängt die Niedergeschlagenheit und den Frust komplett. Klar – ein kaputter Motor ist besch…eiden, kostet Zeit, Nerven und jede Menge Geld … aber was soll man sich schon grün und blau ärgern über vermutlich kaputte Kolbenringe, wenn man so viele tolle Freunde hat, die einem zur Seite stehen!?! Für uns fühlte sich das die vergangenen Tage an, als wenn wir ein riesiges, zusätzliches Stück „Vertrauen in die Menschheit“ geschenkt bekommen haben! Die lieben, aufmunternden Worte so vieler Menschen, aber natürlich vor allem auch die wahnsinnig liebe Unterstützung unserer Eltern (bei denen wir wieder vor der Einfahrt stehen und nerven 😉 ) haben unser Motorproblem von einer gefühlten Katastrophe zu einer neuen, spannenden Herausforderung gemacht, die es jetzt eben mit Schwung zu meistern gilt! 🙂

Ein Test für letzte Gewissheit steht noch aus, aber Herman sieht jetzt wohl einer OP am offenen Herzen entgegen. Mit der großartigen Hilfe der Schrauberwerkstatt werden wir Hermans Motor ausbauen und mit neuen Herzklappen versorgen! Die benötigten Ersatzteile bekommen wir direkt vom „Papst für die Hermans dieser Welt“ persönlich, der uns nach einer kurzen mail sofort angerufen und uns seine Hilfe angeboten hat! … wir müssen es nochmal sagen: WOW!!! 😀

So wird das aussehen, wenn wir Hermans Motor ausbauen

So wird das aussehen, wenn wir Hermans Motor ausbauen

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Ja, das wird eine spannende Episode in unserem mobilden Leben! Eine solche Verarztung seines rollenden Zuhauses nimmt man schließlich nicht alle Tage vor.

Wir werden Blut und Wasser schwitzen, Komplikationen sind vermutlich eher nicht auszuschließen. Der Moment, in dem Herman aus dem künstlichen Koma erwachen soll, wird uns vermutlich unseren ersten Herzinfarkt vor Spannung verpassen. Aber dank Eurer geballten Schraubererfahrung und Hilfsangebote sind wir sicher, das Herman in Kürze schnurren wird, wie nach einem Bad im Jungbrunnen! 🙂 Was könnte eine bessere Voraussetzung für unsere bevorstehenden Abenteuer in fernen Ländern sein!?! 🙂

Wir werden Euch „live aus dem Motor-OP Saal“ Bericht erstatten!!! Drückt uns die Däumchens!


 

19 Kommentare zu “War’s das jetzt???”

    1. Ganz dickes DANKESCHÖN, lieber Jochen!!! 🙂
      Wir müssen sagen: Ja, ist jetzt eine sehr ärgerliche Sache, hat uns aber auch mal wieder sehr anschaulich gezeigt, dass man sich nicht über „Dinge“ aufregen soll … es gibt wichtigere Sachen im Leben – wie Freundschaft zum Beispiel! 🙂

  1. Ich kann euren Unmut sehr gut nachvollziehen, hatte ich doch auch mal so einen Dinosaurier Names Iveco. Der brauchte sporadisch auch mal 10 Liter Öl und Kühlwasser und dann wieder tausende Kilometer nichts. Sowas kann einen Stressen. So kam ich mangels Ersatzteilen dann zum jetzigen fahrbaren Untersatz. Bei über 300.000 km wäre eine Generaüberholung fällig gewesen. Seid froh wenn es bei euch noch Teile gibt. Ich wünsche euch viel Erfolg, einmal richtig repariert und Herman läuft…

    1. Hi Andre! 🙂
      Uuui … 10 Liter, da sind wir ja jetzt mit unseren 5-6 noch echt sparsam! 😀
      Aber krass, wir hätten gar nicht gedacht, dass es schwierig ist, für nen Iveco Ersatzteile zu bekommen – ehrlich gesagt hätten wir, als die Kaufentscheidung anstand, fast einem Iveco den Vorzug vor Herman gegeben, weil wir dachten, beim Steyr sei es viel schwieriger! So kann man sich täuschen … NOCH haben wir die Teile nicht da; wir hoffen, dass das jetzt so glatt über die Bühne geht, wie es sich angehört hat! 😉
      Danke für Deine gedrückten Daumen … freuen uns schon aufs gemeinsame Grillen im Sommer! 🙂

  2. Hallo Sabine, Michael und Herman!

    ALLE Daumen (und ALLES, was man sonst noch so drücken kann) sind für die Herz-OP gedrückt.

    Wird schon werden! Und wenn ihr dann in Marokko die Sonne geniest (und uns alle hier im kalten Deutschland mit euren Reiseberichten neidisch macht 🙂 ), könnt ihr hoffentlich drüber schmunzeln.

    Ein altes Auto (kenn ich von meinen Bussen: ist auch immer dann was dran, wenns grad garnicht passt), ist halt irgendwie auch nur ein Mensch (der zufällig in der Garage wohnt).

    Und besser jetzt in D passiert und repariert, als sonstwo in der Welt. 😉

    BULLIZEIliche Grüße

    Marcus http://www.bullizei.de.tf

    1. 😀 Marcus, da hast Du wohl Recht! 😀 Sie können ja nichts dafür, die armen Alten und haben es nach diesen vielen Jahren mit Schwerstarbeit auch verdient, dass man sich drum kümmert und sie anständig verarztet.

      Wir schicken Dir ein dickes DANKESCHÖN für alles, was Du da so drückst 😉 und ganz liebe Grüße von unserem alten, dicken Herzpatienten! 😀

      Beste Grüße,
      Sabine und Micha

  3. Guten Morgen ihr beiden
    Kann mit euch in der jetzigen Situation gut mitfühlen, daher fasse ich mich kurz:

    Durchhalten, auf die Zähne beißen und weiter durchhalten! Vorwärts schauen und nicht rückwärts!! Alles hat mal ein Ende. Auch das Schlechte!

    Und wenn es euch (resp. eurem Gefährt) dann wieder besser geht, verrate ich euch was…
    (außer ihr mögt`s nicht warten, dann müsst ihr mal meinen Namen in google eingeben und auf Bilder klicken… Aber ihr werdet`s schon finden, was ich meine!)

    Lieben Gruss aus der Schweiz
    Daniel Kämpf

    P.S. Ja, ich bin der…. der in … war!

  4. Genau das sind die Geschichten, die das Leben schreibt. Und es ist genau das, was ich dir von meiner ersten Marokko-Reise erzählt habe, Sabine: Mitten in der scheinbar allergrößten Katastrophe, tun sich plötzlich ganz neue, Welten undDimensionen auf, und man darf positive Erfahrungen machen, die einen echt umhauen!

    LG Steffi

    PS: Und das mit dem Selbstversorgerhof könnt Ihr ja später immernoch machen 😉

    1. Hi Steffi! 🙂
      Also Du und jeder, der bereits unterwegs ist, erzählt einem begeistert davon, dass sich unterwegs immer ungeahnte Möglichkeiten auftun und man immer zur rechten Zeit die richtigen Leute triff! So von „zu Hause aus“ kann man sich noch gar nicht richtig vorstellen, dass das echt so ist und funktioniert. Man sieht die Risiken und wie schwierig es ist, alles zu regeln, wenn man erst mal im Ausland ist. Aber wir merken das jetzt schon, noch hier in D., dass es geht. Wir haben mit dem Motorproblem so viel Hilfe und Tipps bekommen wo wir uns hinwenden können – das ist echt eine suuuuper positive Erfahrung und macht echt Mut für die weite Reise! 🙂
      Ganz liebe Grüße, Sabine und Micha

  5. Hallo Ihr !
    Kopf hoch ! Einfach weiter machen , lohnt sich! Das habt ihr dann hinter euch , da gibts viel zu lernen , ihr lernt Hermann auch in den Eingeweiden besser kennen usw.
    Bin gerade mit einem 12m18 nach marrokko unterwegs , vor ein paar Tagen war plötzlich leere unterm Kupplung Pedal , trennt gar nicht mehr. Das War ein paar tage vorher schon zu ahnen , da hab ich mir die teile weiiiit in den Süden Spaniens schicken lassen in der Annahme , bis dahin komme ich schon. Gut dann im ebro delta in the Middle of Nowhere“ ging dann nix mehr ,ausgebaut , Dichtung vom Nehmerzylinder kaputt , alles sauber gemacht , neue Dichtung gebastelt , fährt!
    Ok , als dann gleichzeitig noch der reifen platt war, hatte ich kurzfristig schlechte Laune. …
    Jetzt baue ich die neuen Teile noch ein und dann hoffe ich euch in MA zu treffen.
    Gruß Markus

    1. Hey Markus! 🙂
      Ok, da hast Du ja auch grade eine nette Episode durch, mit Deinem Steyrchen! Man kann wohl alles behaupten – aber NICHT, dass es uns langweilig wird, mit unseren Karren, oder!?! 😀
      Ja, wir sehen das jetzt auch von den positiven Seiten, die das Ganze hat. Wir können die nächsten Tage wirklich sehr, sehr viel lernen und gehen mit mehr Wissen über unseren dann bestens gewarteten Motor auf die kommenden Touren – auch ein gutes Gefühl! 🙂
      Wir wünschen Dir jetzt erst mal vieeeeele, schöne Reisekilometer ohne weiteren Teilelieferbedarf durch Marokko!!!
      Aller herzlichste Grüße,
      Sabine und Micha

  6. Hallo Ihr beiden, erstmal herzlichen Glückwunsch zu eurem Steyr namens Hermann. Sieht wirklich super aus. Eure Seite ist übrigens auch top. Zu eurem Problem mit dem Ölverbrauch interessiert mich mal, welches Öl habt Ihr beim Wechsel eingefüllt, also die Spezifikation, wie viele Km seit Ihr nach dem Ölwechsel gefahren, habt Ihr die Ventile eingestellt, wenn ja, sind die Deckeldichtungen erneuert und vor allem genau und sauber eingebaut worden? An den Ventildeckeln ist die Ansaugbrücke montiert und die Frischluft die er ansaugt zieht er durch den Kanal im Deckel, durch den Zylinderkopf, Einlaßventil in den Brennraum. Dort wo die Dichtung aufliegt entsteht ein großer Sog und wenn da was mit der Dichtung nicht stimmt, nimmt er sich dort einiges an Öl was zum normalen Ölverbrauch dazu kommt. Einen 680er ohne Ölverbrauch kenne ich nicht, Ich fahre übrigens selbst einen und wir waren mehrmals in GB und am Atlantik und sind über 30000 km selbst gefahren. Motorprobleme hatte ich noch nicht, allerdings waren die Simmerringe am Verteilergetriebe und an der Hinterachsdifferenzial undicht. Die hab ich dann mal gewechselt. Das Anlasserproblem hatte ich auch, hab dann vom Ösi- Steyr einen eingebaut, aber auch da Aufpassen der Schweizer hat ein 11er Ritzel und der Ösi ein 9er Ritzel. Das passt dann nicht zum Starterkranz.
    Was ich mit den Ausführungen zum Ölverbrauch sagen will: wenn der Motor äußerlich dicht ist und die erwähnten möglichen Ursachen kontrolliert bzw. verändert wurden würde ich den Motor nicht auseinander nehmen. Was ich noch empfehlen könnte, das wäre die Kompression zu prüfen. Was das Öl noch betrifft, die Motoren sind in einer Zeit gebaut worden, da gab es noch keine Mehrbereichsöle. Da gab es Sommer- u. Winteröl, also SAE 30 und SAE 40. Das Sommeröl ist dickflüssiger als das Winteröl und da war auch der Ölverbrauch geringer. Ich wünsche Euch viel Erfolg und drücke die Daumen, dass alles gelingt , was Ihr Vorhabt. Bei Fragen meldet Euch einfach.

    Viele Grüße Ulf Ph.

    1. Hi Ulf! 🙂
      Hey, dickes DANKESCHÖN für die ganzen Infos!!! Immer super geil, Kontakt zu anderen 680er Fahrern zu haben! 🙂
      Also wir haben nach dem Ölwechsel ein mild legiertes 20W 50 eingefüllt. Hatten schon fast ein schlechtes Gewissen, dass das bei den Temperaturen zu dick ist – wollten über Winter halt auch eigentlich gar nicht hier in diesen Breitengraden sein. Wir müssen gestehen, dass wir das Ventilspiel noch nicht eingestellt haben. Da er so super gelaufen ist, wollten wir ehrlich gesagt erst einmal „losfahren“ … ja, wir hatten tatsächlich schonmal bessere Ideen! 😉
      Also es ist echt beruhigend zu hören, dass die Motoren eigentlich nicht wirklich Probleme erwarten lassen – selbst gesetzt den Fall, es ist jetzt tatsächlich was im Argen, haben wir hinterher aber wohl echt erst einmal für lange Zeit Ruhe mit Problemen in der Richtung. 🙂
      Wir haben grade eben erfahren, dass wir morgen früh um 10 Uhr in die Werkstatt kommen dürfen um den Kompressionstest zu machen! Ließt Du bei Facebook mit? Dort werden wir wie angekündigt und versprochen sofort Bescheid geben, wie es aussieht … hier aufm Blog dauerts leider immer ein bisschen länger …
      Ganz liebes Dankeschön für Dein Daumendrücken, dass können wir morgen früh direkt brauchen! 🙂
      Erst mal herzlichste Grüße … und suuuper klasse, dass wir uns bei Fragen an Dich wenden dürfen!!!! 🙂
      Sabine und Micha

  7. Hallo ihr zwei,
    ich wünsche euch gutes Gelingen bei eurer „OP“! Dass der Kleine bald wieder munter und zufrieden durch die Lande schnurrt. Und ihr vielleicht doch noch irgendwann nach Marokko kommt. Jetzt hast du, Sabine, dir ja quasi in deinem Artikel zum Silvester-Camping selbst empfohlen aus dieser Situation etwas Positives für euch herauszuholen. So brauche ich euch das ja nicht nahe legen – ihr wisst es ja bereits selbst! 😉 Zur moralischen Unterstützung in dieser Situation schicke ich euch meine Leser diese Woche im weekly reading vorbei. In der Hoffnung, dass der Spuk bei euch bald vorbei ist und ihr endlich auf die marokkanische Piste könnt!
    Das wünscht euch,
    Mario

    1. Hallo Mario! 🙂
      Dickes Dankeschön, dass Du bei uns mitfieberst und Deinen Lesern das schmökern in unserem mittleren Chaos hier empfiehlst! 😀
      Ich muss gestehen: DAS fiel sogar mir die ersten Stunden nicht gerade leicht, irgend etwas positives in der Situation zu finden! 😉 In der Zwischenzeit ist das aber wirklich schon gar nicht mehr schwierig! Leni und Ossi, die wir bei Silvester kennen gelernt haben, sind zur moralischen Unterstützung hier angereist, alle sind für uns am Daumen drücken und mithelfen, wo es bloß geht und wir verbringen hier Zeit mit unglaublich grandiosen Leuten – da braucht man nicht weit zu fahren, um glücklich zu sein!!! 🙂
      Total schön, dass Deine Daumen für Hermans baldige Genesung gedrückt sind! 🙂
      Viele liebe Grüße,
      Sabine und Micha

  8. Hallo Ihr Lieben,
    manchmal hat man einfach kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Doch wenn Ihr nicht gerade eine so holprige Strecke mit Hindernissen meistern müsstet, hättet Ihr weniger Freunde und mehr Neider. Leider komme ich aus einer Zeit, wo es für Mädchen, die Schlosser lernen wollten, keine Umkleidekabinen gab (1970 die Ausrede Nr.1) und so kann ich Euch fachlich leider nicht helfen. Bin aber mental an Eurer Seite und freue mich, dass auch Eure Eltern Euch den Rücken stärken.
    Selbst wenn ich nicht immer schreibe, hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt.

    Astrid, Kira und Jule (Azubi)
    aus der Prignitz

    1. Hallo liebe Astrid! 🙂
      😀 Die Ausrede Nr 1 aus dem Jahre 1970 gilt sogar heute noch für viele Betriebe, das hab ich mit Erschrecken feststellen müssen. Und dann bringt es auch nix, denen zu erklären, dass die vorhandene Toilette laut Vorschrift einfach nur abschließbar sein muss … dann brauchen die nämlich ganz schnell GAR keinen Azubi mehr!
      Aber egal, denn wie immer freuen wir uns einfach total, von Dir zu hören! 🙂 Echt schön, dass Du immer mit uns mitfieberst und uns die Daumen drückst!
      Ja, das mit dem Motor ist verdammt blöd, aber zum Unglück kam eigentlich wirklich das Gegenteil von Pech dazu … ich versuche die Geschichte dazu gerade in Worte zu fassen und hoffe, dass ich sie spätestens morgen früh hier auf dem Blog erzählen kann! 😉
      Wir schicken Dir und Deinen kleinen Fellnasen die aller herzlichsten Grüße,
      Sabine und Micha

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