15 TIPPS FÜR EIN EINFACHERES LEBEN

SabineAllgemein, Motivation8 Comments

Ein einfacheres Leben – das haben wir tatsächlich, seit wir unseren ganzen Besitz weg gegeben haben und nur noch das behielten, was auf 12qm Wohnraum passt!

Aber nicht nur der materielle Minimalismus tut uns unglaublich gut, sondern auch einfach, sich mehr Zeit für Sich und das Wesentliche zu nehmen. Für die Dinge, die einem selber wichtig sind, nicht für die, die einem eingeredet werden!

Auch Du kannst Dein Leben mit nur ein paar wenigen Veränderungen von unnötigem Ballast befreien, ohne gleich die Wohnung aufzugeben, das Auto zu verkaufen oder den Job zu kündigen.

Ein einfacheres Leben: 15 Tipps zum sofort loslegen!

1. Schalte ab!

… und zwar den Fernseher! Nicht nur die Werbung, sondern Formate zu jeder Sendezeit, wollen Dir ständig einreden, dass Du ohne bestimmte Produkte oder ein gewisses Aussehen „nichts wert“ bist.

Ganz ehrlich: Muss man sich das zumuten?

Zieh denen den Stecker, die Dich zum Roboter machen wollen! Du wirst sehen, schon bald vermisst Du die gewohnte, ständige Berieselung überhaupt nicht mehr. Im Gegenteil!

Wir selber leben seit Jahren ohne Fernseher und vermissen die Kiste keine Sekunde.

2. Miste Deinen Schuhschrank aus

Schmeiß die Dinger weg, die Du eh nie anzieht! Ich selbst hatte Schuhe, die haben mir nicht mal gepasst!

Alte Lieblingsschuhe, bei denen schon die Sohle abgefallen ist, aber von denen ich mich irgendwie nicht trennen konnte, Schuhe für Anlässe, die es in meinem Leben gar nicht (mehr) gibt und so weiter und so fort … wie toll das ist, sich endlich von diesen Fehlkäufen, Staubfängern und Platzfressern zu trennen!

3. Mach mit dem Kleiderschrank das Gleiche

Du willst irgendwann wieder reinpassen? Wie oft willst Du Dir noch anschauen, dass Du es immer noch nicht geschafft hast? Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist und Du Deine Wunschkleidergröße erreicht hast – belohne Dich doch dafür mit einem neuen Stück!

TIPP: Kennst Du schon den Kleiderkreisel? Hier kannst Du einfach Klamotten tauschen oder günstig gebrauchte, wunderschöne Stücke kaufen. Ich habe mit dem Kleiderkreisel tolle Erfahrungen gemacht. Das weitergeben und kaufen von Kleidung, die andere vielleicht nur ein mal getragen haben, schont Deinen Geldbeutel und unsere Umwelt!

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4. Lass Dich nicht zumüllen

Klebe einen „Keine Werbung“ Aufkleber an den Briefkasten. Das erspart Dir eine ständige Flut von lästigem Altpapier und die Stimmen, die Dir einreden wollen, dass Du ganz dingend irgendwelche Sachen brauchst!

Musst Du wirklich die neuen Billig-Flauschedecken vom Textildiscounter gesehen haben oder den neuen Küchenhelfer vom Supermarkt in den Du eh nie gehst?

5. Eins kommt – Eins geht

Sehr einfacher, effektiver Trick: Für jeden neuen Gegenstand den Du kaufst, verlässt ein anderer die Wohnung!

Aber schmeiß das Alte nicht einfach weg. So lange die Produkte nicht kaputt sind, füllt verkaufen Dein Sparkässchen und verschenken das Herz einer Person, die den Gegenstand gut brauchen kann.

6. Minimalismus im Kühlschrank

Keine Sorge, das bedeutet natürlich nicht, dass Du hungern sollst.

Aber: Horte keine Sachen, die Du nicht isst. Ich selber bin leider Spezialistin darin, diese komischen Dips aufzubewahren, die man z.B. mit Backcamembert oder Jalapenos bekommt. Ich esse immer eins davon, wenn zwei in der Packung sind, das andere wandert in den Kühlschrank und da bilden sie zusammen irgendwann eine Herde. Welche davon schon abgelaufen sind, kann keiner mehr wirklich sagen, denn das Haltbarkeitsdatum steht auf der Umverpackung. Raus mit sowas!

Wir denken selten an das, was wir haben – aber immer an das, was uns fehlt

Arthur Schopenhauer

7. Unter 2 km – Geh zu Fuß!

Laufen oder mit dem Fahrrad fahren hat gleich ganz viele Vorteile auf einmal: Figur, Gesundheit, Geldbeutel und sogar die Umwelt werden es Dir danken.

Außerdem entschleunigt es wunderbar den Alltag, wenn man sich nicht einredet, dass dies ein lästiger Mehraufwand sei!

Gewöhn Dir einfach an, „spazieren zu gehen und dabei Dinge zu erledigen“.

Hast Du auch nur eine halbe Stunde zu Fuß zur Arbeit? Prima! Nach diesem frühen Spaziergang komme ich morgens dort an und bin nicht mehr so verpennt. Nach Feierabend kann ich dagegen erst einmal super „runterkommen“ und drehe dann schon entspannt den Schlüssel im Türschloss!

8. Geh‘ Geocachen

Genieße kleine Abenteuer mit Freunden und frische Luft statt Dich durch die Fußgängerzonen schieben und Dir einreden zu lassen, dass Du unbedingt dies und das haben musst – wofür auch immer!?!

Du hast einen Hund? Auch er wird Dein neues Hobby lieben! Und wenn Du magst, kommst Du über’s Geocachen auch noch in Kontakt zu netten, neuen Leuten, die sich gerne Hals über Kopf mit ins nächste Outdoorabenteuer stürzen!

Schau doch mal hier, wenn Du Geocaching noch nicht kennst: Geocaching.com

9. Mach Dich nicht dauerverfügbar

Wie viele Facebook-Nachrichten zum Beispiel sind denn so wichtig, dass Du sie sofort erhalten muss? Und dann wird die Nachricht dem Absender auch noch als gelesen angezeigt … na dann muss man schließlich auch antworten, damit das nicht blöd aussieht.

Schalte die Benachrichtigungen auf Deinem Smartphone doch einfach mal aus!

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10. Handy aufräumen

Schalte nicht nur die Nachrichten aus. Deinstalliere alle Apps, die Du seit einem Monat nicht mehr genutzt hast.

11. Kündige unnötige Abo’s

Geh in Ruhe Zeitschriften stöbern. Kauf Dir nur die Ausgaben, von denen Dich die Artikel auch tatsächlich interessieren, statt Dir für viel Geld alles blindlings liefern zu lassen – und zu Hause in der Ecke zu stapeln, weil man seit längerem eh keine Zeit hat, die Hefte zu lesen oder einen die Artikel gar nicht (mehr) interessieren.

Ein Zeitschriftenbummel dagegen kann Dich inspirieren und Neues entdecken lassen.

12. Kaufe niemals etwas auf Pump!

„24 kleine Monatsraten von nur …. “ – vergiss das unbedingt und lass Dich nicht ködern!

Schulden haben doofe Angewohnheiten – sie vermehren sich gerne und sie sind furchtbar anhänglich. Aber das Schlimmste ist: Sie machen Dein Leben schrecklich kompliziert und binden Dich schlimmer als Fesseln!

13. Mach Dir Deinen Stress nicht selbst

Am Rechner arbeiten oder emails checken, gleichzeitig hastig ein Fertiggericht in sich hinein schaufeln und dabei noch den Fernseher dudeln haben – vielleicht fällt einem gar nicht direkt auf, wie einen das selber stresst, so lange man in diesem Trott feststeckt. Aber wenn man mal versucht eines nach dem anderen zu tun, dann merkt man, wie gut das tut!

14. Sag nicht Ja, wenn Du Nein sagen willst

Kennst Du das auch: Verabredungen oder Termine, auf die man nicht wirklich Lust, aber aus irgendwelchen Gründen trotzdem zugesagt hat? Einfach raus mit der Sprache und schieb‘ die Entscheidung nicht weiter auf die Lange Bank.

Sag auch nicht „vielleicht“ oder „wir telefonieren noch einmal“. Wenn Du nicht hingehen musst und nicht gerne dabei wärst, dann vermeide es, noch über Tage darüber nachdenken zu müssen!

Vertrau auch mal Deinem Bauchgefühl und handle konsequent danach!

15. Kauf mal nur, was Du wirklich brauchst

Setz Dir zumindest ein zeitliches Ziel, wie z.B. einen Monat, in dem Du ausschließlich kaufst, was Du tatsächlich zum Leben braucht – also Lebensmittel.

Vielleicht wirst Du am Anfang noch denken, dass Du Dich dafür „zusammenreißen“ musst. Wir wünschen Dir aber von Herzen, bald selbst zu spüren, wie entspannt es ist, wenn man an den Läden vorbei geht und sich nur denkt: Was soll ich mit dem ganzen Scheiß!

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Du bist voll motiviert Dein glücklichstes Leben zu leben?

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8 Kommentare zu “15 TIPPS FÜR EIN EINFACHERES LEBEN”

  1. Hi nochmal,

    Punkt 16: Kaufe gebraucht! Neues Zeug kosten viel mehr, verliert unheimlich an Wert, in dem Moment, wenn du die Verpackung öffnest und macht Stress. Lass zum Beispiel eine neue Spiegelreflex fallen und nun stell Dir vor es war eine Gebrauchte, eine für 80 €. Blöd ist beides, aber ob 600 € oder 80 € macht einen beträchtlichen Unterschied im Stresslevel. 600 € verursachen Schnappatmung.

    LG
    Andreas

    1. Lieber Andreas, das ist echt ein suuuper Tipp!!!

      Danke dass Du die Liste so sinnvoll erweiterst – und dann auch noch so anschaulich erklärt 😀 … wir hoffen, das Beispiel mit der Kamera ist keine Geschichte aus Deinem eigenen Erfahrungsschatz! 😉

      Lieben Gruß,
      Sabine und Micha

  2. Fast, meine Cam kostete 80 € und als wir gestern abseits durchs Gelände stromerten, habe ich mich beinahe ins Grüne gelegt und die Kamera hatte fast Bodenkontakt.

    Gruß
    Andreas

  3. Mehrfach – und jedesmal hab ich mich anschließend getrennt… ups! Gelohnt hat es sich trotzdem (oder gerade deswegen), denn nach dem Entrümpeln sieht man oft klarer was fehlt.
    LG Steffi

  4. Hallo Ihr Drei,
    danke, dass Ihr uns an Euren Erfahrungen teilhaben lasst. Ich habe schon lange vor, meine ohnehin „nur“ 30qm-Wohnung zu entrümpeln (der Keller und der Kleiderschrank sind das schlimmste), allerdings verzweifele ich oft schon bei der Frage: „Wohin mit dem ganzen Zeug?“ Ebay, spenden, verschenken??? Wie habt Ihr das gemacht? Wäre ja schon toll, wenn man wenigstens ein kleines bisschen seine Reisekasse mit dem Entrümpeln aufbessern könnte, oder ist das im Kern der falsche Ansatz?
    Vielen Dank und liebe Grüße, Sabine

    1. Hallo Sabine! Nein, das ist sogar ein super Ansatz! 🙂 Wir haben das genau so gemacht und unser ganzes Zeug verkauft. Allein mit dem Scheiß, den wir im Keller und in der Wohnung unbenutzt in irgendwelchen Kisten zum einstauben verstaut hatten, haben wir um die 3000 Euro gemacht! Vermisst haben wir von dem Zeug noch kein einziges Stück, jemand anders freut sich über ein Schnäppchen und es ist auch noch nachhaltiger, die Sachen weiter zu geben. Wir haben durchs verkaufen sogar tolle Menschen kennen gelernt – zum Beispiel, als ich meine Pumps-Sammlung aufgelöst habe! 😀 (Hier ist die kleine Geschichte dazu und zu unserer Entrümpelaktion an sich: https://herman-unterwegs.de/dem-muell-eine-abfuhr-geben/ ) Es war nicht immer einfach, die Dinge an den Mann zu bekommen, Vieles haben wir auch ganz einfach verschenkt. Aber der Aufwand hat sich echt gelohnt und war uns beim Bau von Herman eine ganz schöne Finanzspritze! Wir wünschen Dir ganz viel Erfolg und gute Erlöse!Sabine

  5. Hallo Sabine :o)
    Danke für Deine liebe Antwort und den Link! Ich bin noch neu auf Eurer Seite und muss mich erst mal zu den alten Blog-Einträgen durchgraben. Diese 15 Tipps für ein einfacheres Leben sind sehr hilfreich. Die Hälfte davon lebe ich schon, und den Rest gehe ich jetzt verstärkt an 😉 Mein Hauptziel ist erst mal, meinen Besitz so zu verringern, dass ich innerhalb eines Wochenendes in ein anderes Bundesland umziehen kann. Alles weitere wird sich zeigen.

    Euch noch eine gute Fahrt und eine tolle Zeit!
    Liebe Grüße aus Niedersachsen,
    Sabine

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