Herman schafft die Spülung ab

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Die Trockentoilette im Wohnmobil

Heute müssen wir mal über ein ernstes Thema reden. Nicht gerade beliebt um sich darüber Gedanken zu machen und auch nicht wirklich Gegenstand gepflegter Konversation, tippt es doch jedem, der mit dem Womo unterwegs ist, ständig auf die Schulter und kichert listig: „haha, ich bin auch noch da und Du wirst mich auch nicht los, nieeeeeemals werd ich verschwinden

Es geht um …

DIE MOBILE TOILETTE
UND IHRE HANDHABUNG

Alle die „on the Road“ sind kennen die bange Frage. Wo um Himmels willen ist die nächste Ver- und Entsorgungsstation? Wo kann ich dieses ekelhafte, beim Entleeren wild um sich spritzende Kassettending in eine noch viel ekligere Entsorgungsstation kippen um endlich wieder Platz für die Notdurft zu schaffen? Tatsächlich gibt es ja nichts Praktischeres, als immer das eigene Klo dabei zu haben, aber die Tücken des selben sind nicht minder unpraktisch und wir kennen nicht wenige Leute, die bis zu vier(!) Kassetten mit sich herum fahren um die „autarke Zeit“ zu verlängern!

In den letzten Wochen, seit wir Herman so richtig bewohnen, haben wir eine Alternative zu den gängigen Thedfords getestet, zu der es nach unseren bisherigen Erfahungen eigentlich anders herum keine Alternative gibt! Wir wollen aber auch noch eine dritte Variante des mobilen stillen Örtchens vorstellen und die Vor- und Nachteile der drei Varianten gegenüberstellen.

Also lasst uns noch einmal bei der Lösung anfangen, die bei 99,9% der rollenden Behausungen hier zu Lande wie selbstverständlich verbaut ist … berechtigt oder nicht.

DIE CHEMIESPÜLTOILETTE

Bekannt aus unseren gängigen Steinbehausungen kommt diese den heimischen Gemächern am nächsten und wir empfinden den Einbau einer solchen erst einmal als völlig normal. Alles andere mutet erst mal komisch an und erzeugt in uns ein Gefühl von Abstand halten wollen, das schon im Thema selber begründet zu sein scheint.

Die Spültoilette hat allerdings einige gravierende Nachteile (nicht nur in einem mobilen Zuhause)!

1. Wasserverschwändung

Ihr benötigt wertvolle Wasserreserven zum Wegspülen Eurer Hinterlassenschaften. Das bedeutet im Womo: man muss es von irgendwo her erst mal beschaffen, es ist jede Menge Gewicht, das es mit herumzufahren gilt und es macht die Entsorgung schwierig; die Kassette ist schwer, es schwabbelt und spritzt. Wollen wir auch mal nicht unerwähnt lassen, dass man mit wertvollem Trinkwasser etwas Besseres anstellen könnte, als es das Klo runter zu spülen – man frage unsere Umwelt!

2. Chemische Zusätze

Um die Geruchsentwicklung bei dieser Toilettenlösung im Zaum zu halten, gibt es diverse Mittelchen, die der Kassette und sogar bereits dem Spülwasser zugesetzt werden! Diese wollen im Womo bevorratet werden und kosten auch nicht grade wenig Geld … und fragen wir nochmal unsere Umwelt, in der wir als Camper ja so gerne unsere Zeit verbringen, sollten wir uns spätestens beim Einsatz so vieler Chemikalien unsere Gedanken machen, wenn wir es nicht schon bei der Verschwendung von Wasserreserven getan haben! Und nur um es mal vorweg zu nehmen: Wir haben die „biologisch abbaubaren“ Zusätze auch ausprobiert. Damit diese eine ähnliche Wirkung entfalteten, ertappt man sich nach den ersten Versuchen dabei, ganz unmerklich plötzlich eine viel größere Menge reinzukippen – Die Frage ob damit Umwelt oder Geldbeutel geholfen werden kann erübrigt sich wohl.

3. Die Entleerung

Ihr benötigt unablässig eins der guten alten Holliday Clean ö. Ä. Unter diesem schmucken Namen kommt sie oft daher: Die Klappe des Grauens! So versifft und herb im Duft, dass man normalerweise nicht auf 100m Entfernung freiwillig herankommen würde. Aber wir müssen ja unser Klo irgendwo entleeren. Und in so eine Kassette passt echt wenig rein, nicht wahr!?! Wir müssen ständig an ein solches Tor zur Hölle! Mit geschickten Verränkungen wird die Klappe geöffnet, inständig gehofft, dass beim Entleeren bloß nix spritzen mag und dann werfen wir Geld in den Schlitz oberhalb der 50 Billiarden verschiedener Kulturen Eschericha Coli, um ein bisschen Wasser für noch viel mehr Gespritze und das Gefühl von ein klein wenig Sauberkeit zu bekommen. Hatten wir das mit der Wasserverschwendung nicht schon mal irgendwo???

4. Das Leerungsintervall

Von Grunde auf schon nicht mit furchtbar viel Füllvolumen gesegnet, kommt alles, was wir so von uns lassen, gesammelt in die Kassette hinein, plus Chemiezusatz, plus jede Menge Spülwasser. Macht unterm Strich: Eine ständige Suche nach Holliday Clean oder einen Stapel von bis zu vier Kassetten, in denen man dann so 80kg, mit Verlaub, Sche..e, mit sich durch die Gegend fährt.

Der Preis

Die gemeine Spültoilette kommt in einigen verschiedenen Variationen daher, mit einem Preis von um die 500,- Euro muss man aber schon rechnen.

Wir dachten uns also, es muss ja wohl noch irgend etwas anderes geben! Gibt es auch.

DIE TROCKEN-
TRENNTOILETTE

Nach dem Vorbild vieler Tiny Houses in den USA, haben wir uns nach langen Vorbehalten dazu entschlossen, es mit einer Kompost-Trenntoilette zu versuchen.
Und da war es, dieses „komisch anmutende Gefühl“. Ein Kompostklo. Das fühlte sich irgendwie erst mal … „rückschrittlich(!?!)“ an. Aber mal ehrlich: Die bisherige High End Lösung unserer Wohlstandsgesellschaft, alles was anfällt mit viel Wasser wegzuspülen, kann auch nicht das Ende der Entwicklung sein!

Das System unserer Trocken-Trenntoilette funktioniert wie der Name sagt: trocken und getrennt. Aber warum muss nun Flüssiges und Festes in jeweils einen eigenen Behälter? Nun, wir hätten es vorher auch nicht geglaubt, aber entgegen der allgemeinen Annahme, geben nicht die festen Hinterlassenschaften die üblen Gerüche von sich! Erst in Verbindung mit dem Ammoniak des Urins, entsteht eine ziemlich heikle Mischung, die beim vor sich hin gären eine echte Zumutung für jede Nase ergibt. Sammelt man die festen Hinterlassenschaften aber für sich alleine und deckt diese zudem noch mit bindenden Spänen aus Holz ab, bleibt die Geruchsentwicklung weit hinter der einer Spültoilette zurück!

SIEBEN FAKTEN ÜBER DIE
TROCKENTOILETTE


1. KEIN Wasser

Die festen Bestandteile werden nicht weggespült, sondern bleiben erst mal, wo sie sind. Bei unserem Modell, der Separett Villa 9010 verdeckt ein Sichtschutz den darunter befindlichen Eimer mit Beutel. Dieser öffnet sich erst, wenn der Toilettensitz mit Gewicht belastet wird und schließt, wenn man das werte Gesäß wieder erhebt. Man bekommt seine Hinterlassenschaften also eigentlich überhaupt nicht zu Gesicht.


2. KEINE chemischen Zusätze.

Was in den Beutel kommt ist kompostier- und völlig biologisch abbaubar. Wenn Ihr ein gutes halbes Jahr Zeit vergehen lasst, könnt ihr es als Ökodünger im Garten ausbringen. Gleiches gilt für den Kanister, in dem der Urin gesammelt wird. 1:8 mit Wasser verdünnt, gibt es sogar fertige Versprüher zu kaufen, die gedacht sind, das flüssige Düngemittel an die Pflanze zu bringen. Den Erfolg dieser Düngemethode können wir nun nicht beurteilen, aber zumindest schütten wir schonmal kein Gift in unsere Umwelt! Von so Kleinigkeiten wie Plastikmüllbergen mal abgesehen.


3. Die Leerungsintervalle.

Mit unserer Kassettentoilette mussten wir spätestens jeden dritten Tag eine Entsorgungsstation aufsuchen. Das macht direkt mal keinen Spaß und von einer Benutzung als ausschlißliche Toilette wollen wir erst lieber gar nicht reden! Nach unseren neuesten Erfahrungen, beträgt das Leerungsintervall unserer Trockentoilette nun so ca. drei bis vier Wochen!


4. Die Entsorgung selbst

Die Klappe des Grauens hat für uns ihre Schrecken verloren. Kein Holliday Clean, kein schwabbeln und spritzen und kein Kleingeld zum spülen horten müssen, machen unsere Trockentoilette für uns zu einer Art Erlösung von bösen Geistern! Wir bringen einfach nur den Müll nach draußen. Stehen wir in „urbanem Gebiet“, können im Sammeleimer der Toilette, normale, feste Müllsäcke verwendet werden, die mit in die Restmülltonne gegeben werden. Ja, wir haben auch zuerst die Nase gerümpft, aber was passiert denn bitte mit gebrauchten Babywindeln?
Eleganter ist natürlich die Sache mit dem Kompostieren. Hierzu gibt es Müllbeutel, die auch wir verwenden, die zusammen mit dem Inhalt rückstandslos verrotten und biologisch abgebaut werden. So lange sie in Verwendung sind, sind sie absolut stabil und reißfest, keine Sorge!


5. Die Geruchsentwicklung

Vor allem Sommerurlaube mit großer Hitze im Womo lassen eine Spültoilette manchmal zeigen, was sie so kann. Klar, kippt man das Ding bis zur Verschlussklappe voll mit dem blauen Chemiezeug, lässt sich das im Griff halten – aber muss das denn sein?
Seit wir nun in unserem Dicken wohnen, hatten wir zwar noch keinen Sommer, dafür veranstalten wir aber fast allabendlich echtes Saunafeeling mit bollerndem Holzofen auf 12 m2 Wohnfläche. Eins können wir mit Sicherheit sagen: Unsere Saunaoptik mit den Holzbrettchen an den Wänden passt wie die Faust aufs Auge!

Um schlechte Gerüche abzuführen, besitzt die Toilette nun eigentlich einen kleinen 12V Ventilator auf Dauerbetrieb mit Abzugsrohr nach draußen. Es KANN also eigentlich gar kein Gestank in den Wohnraum dringen, weil die Luft aus der Toilette ständig abgesaugt wird. Dieser Lüfter ist bei uns allerdings bis heute nicht einmal ans Stromnetz angeschlossen! So viel zur Geruchsbildung, selbst bei annähernd 50 Grad im Womo!


6. Beutel statt Kassette

Anders als bei der Spültoilette benötigt ihr einen Beutel, in dem die festen Hinterlassenschaften gesammelt werden können. Ihr benötigt pro Monat ca. einen Beutel und das finden wir absolut vertretbar.


7. Material zum Abdecken

Was Ihr noch braucht, für den Betrieb einer Trockentoilette, ist etwas zum Abdecken dessen, was im Eimer landet. Wir verwenden dafür einfach gepresstes Kleintierstreu! Was normalerweise in Hamsterkäfigen landet, empfiehlt sich grandios als Material um Gerüche zu binden und ist zudem auch kompostiertbar. Ein Paket, kompakt und praktisch zusammengepresst gibt es schon für wenig Geld und reicht uns dabei nun schon seit etlichen Wochen.


Unser Fazit zur Trockentoilette

Kein Wasserverbrauch
Keine Chemie
Geruchsarm
Biologisch abbaubar
Entleerungsintervalle
Entsorgung
Verbrauchsmaterial

Raumbedarf

Preis*

Je nach Modell:
Den Bausatz gibt es schon ab ca. € 100,–. Für die komplette Trockentoilette von Separett werden ca. € 1.000,– fällig.
Die laufenden Kosten für zwei Personen liegen unter € 1,–/Monat

Und jetzt die Toilettenvariante, die das, was ihr zugeführt wird, am liebsten direkt in Luft auflösen würde. Naja, mit der Luft, das funktioniert noch nicht so dolle. Aber der norwegische Hersteller mit dem für Toiletten äußerst klangvollen Namen „Cinderella“, verwandelt alles was im Töpfchen landet, in ein kleines Häufchen Asche.


DIE
VERBRENNERTOILETTE



Richtig gehört: Kaum „die Spülung“ betätigt, macht eine aus dem Gasvorrat gespeiste Flamme, den Fäkalien den Gar aus.
Das hört sich ja erst mal super an. Statt einem rießigen Eimer „K…e“, nur noch ein Häufchen steriler Staub. Aber die Kehrseiten dieser tollen Erfindung sind natürlich auch nicht von schlechten Eltern! Laut Hersteller braucht die „Cabby Loo“ 110g Gas PRO Verbrennungsvorgang! Das hieße für uns, die wir 5kg Gasflaschen an Bord von Herman haben: Nach 45 mal aufs Örtchen gehen ist eine Pulle leer! Gas ist teuer und wenn man im Außland unterwegs ist haben die Gasflachen überall auch noch unterschiedliche Anschlüsse – von dem Problem der Beschaffung mal abgesehen. Selbst bei einem großen, fest verbauten Gastank könnten wir uns eine sinnvollere Nutzung unserer Ressourcen vorstellen. Beim Einbau einer Verbrennertoilette sollte man sich also vorher über den hohen Gasbedarf Gedanken machen – ebenso wie über eine ausreichende Menge Strom. Die Toilette zieht allein im Standby dauerhaft 0,5 Ampere weg. Und noch eine Sache steht zu bedenken: Eine Verbrennertoilette hat kein Spülwasser aber einen abzutrennenden Brennraum … wie also wird der Thron nach jeder Benutzung wieder sauber? Die Cabby Loo löst das durch ein Toiletteninlet für jede Benutzung. Das sind jeden Tag wieder aufwendig produzierte Beutel, die „fürs Klo“ gemacht werden …  🙁

Aber bei allen Für’s und Wieder’s kann die Verbrennertoilette wenigstens bei einem überzeugen:
Beim Preis: Für sagenhafte 4500,- Euro fühlen wir uns zumindest für lange Zeit sehr gut versorgt mit einem kompostierbaren Beutel pro Monat und ein bisschen Hamsterstreu!

Die richtige Toilette für unterwegs zu finden ist also eine Frage des Geldbeutels und des eigenen „Popometers“, der Gang zur Toilette unter Wagenlebenden und Campern immer wieder ein gutes Tehma zum plaudern und zuweilen auch erfinderisch werden.

Apropos plaudern: Wir freuen uns natürlich über jeden Kommentar, auch zu diesem schönen Thema!

* Angaben zu Preisen sind ohne Gewähr

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Wenn Ihr Herman nun nicht kacke findet, dann würden wir uns megamäßig über Eure Unterstützung freuen! Und das beste daran: Euch kostet das keinen einzigen Cent!

Klickt bei Eurem nächsten Einkauf einfach auf diesen Link um zu Amazon.de zu gelangen und bestellt dann ganz normal, was immer ihr Euch ausgesucht habt. Durch die Verknüpfung zu uns bekommen wir von Amazon eine kleine Provision, die uns hilft, Euch von Abenteuern mit Herman zu berichten.
Ein ganz, ganz herzliches, liebes „DANKESCHÖN!!!“ sagen Sabine, Micha, Fenja und der dicke Herman! 🙂

45 Kommentare zu “Herman schafft die Spülung ab”

  1. Bruno sur la Route

    Die nächste Lösung wäre eine Toilette, in der ein Beutel gehangen wird und den man nach gebrauch zubindet und im nächsten Abfalleimer entsorgt. So gelangt die Notdurft in die Verbrennungsanlage und kann noch mal richtig Gas geben. Für mich die zweitökologistischte Entsorung, wenn man sich viel Platz sparen will.

    1. Sabine

      Hallo Dieter! Dein Gedanke geht sehr stark in die gleiche Richtung, wie bei unseren Freunden von Traumtanz.eu. Die beiden haben dazu noch einen ganz speziellen Trick, über den wir uns auch erst einmal sehr gewundert haben – aber das lassen wir die beiden lieber selbst erzählen 😉 . Wenn Du magst, schau doch mal vorbei auf ihrer Seite, das lohnt sich echt! 🙂
      Danke für Deine Beteiligung an dieser Diskussion, die „voll fürn Arsch“ ist! 😀

      Liebe Grüße,
      Sabine

  2. AMUMOT

    Eine Interessante Idee, was spricht gegen den Urin in den Grauwassertank zu leiten? Wenn euch mal das Holz ausgeht, habt ihr direkt nen Alternativbrennstoff 🙂
    Leider mit 67cm genau 25cm zu tief für mein Bad. Schade eigentlich. Wäre ne Alternative für mich gewesen, auch wenn ich jetzt schon 3 Wochen meine Ruhe habe und keine Kasetten schleppen muss.

    Grüße Andre

    1. Sabine

      Hi Andre! 🙂 Ja, die Separett ist nicht grade ein Winzling, da kann’s in vorhandenen Womobadezimmern schnell mal eng werden. Gegen die Idee, den Urin ins Grauwasser zu leiten spricht allerdings nicht das Geringste! Machen wir mit einem der beiden Behälter, die dafür vorgesehen sind auch! Also das System als solches würden wir wirklich ganz unbedingt empfehlen, auch wenn das Modell Villa vielleicht zu große Abmessungen hat. Es gibt andere Modelle, von denen vielleicht eins passt!?! Und wenn nicht lässt sich so ein Toilettensystem echt leicht selber bauen. Warum Deine Kassette schon drei Wochen hält, darüber stelle ich jetzt einfach mal im Stillen Vermutungen an! 😉
      Ganz, ganz liebe Grüße,
      Sabine

  3. Brezen Bär

    also die definitiv ökologischste lösung ist sein geschäft draussen zu verrichten und kein klopapier zum säubern zu benutzen sondern wasser wie in indien 😉 klingt erstmal schräg, aber ist im grunde genommen wesentlich hygienischer als sich alles mit papier zu verschmieren 😉
    einziger nachteil man muss sich ein angenehmes plätzchen suchen was aber tatsächlich auch garnicht so schwer ist, vorallem dann wennman abseits von allem ist, ansonsten gibts ja toileten wie sand am meer 😀 damit spart man sich gewicht, geld und platz 😉

    1. Sabine

      Hi Brezen Bär! 🙂
      Da hast Du natürlich vollkommen recht, das wäre eigentlich die beste Lösung!
      Ich muss gestehen, dass ich da nicht „hart gesotten genug“ für bin 😀 . Ich stells mir für mich persönlich gar nicht so einfach vor, da ein „passendes Plätzchen“ zu finden und wenn man, so wie ich manchmal eben einfach ein „Frauenbläschen“ hat, dann bin ich echt froh drüber, eine Toilette immer „griffbereit“ zu haben. 😀
      Danke für Deine Beteiligung an diesem besch…eidenen Thema, das wissen wir zu schätzen! 🙂
      Unsere aller liebsten Grüße,
      Sabine und Micha

  4. Michael von der Ley

    Hallo Ihr Drei……
    wir haben bei unserem WOMO das herkömmliche wandhängende WC umgebaut bzw. ausgetauscht nach einigen Ideen zur „Schifffstoilette“ auch aus Keramik von der Firma Compass – Eigenmarke (baugleich mit Jabsco, nur erheblich günstiger). Dazu hatte ich erst die Idee, den innen liegenden Wandspülkasten weiter zu nutzen. Das habe ich dann aber verworfen. Also kam neben die elektrische (Handpumpe tut’s aber auch bei vielen gut) Spülung ein 20 Literkanister. Dieser wird gespeißt, wenn erforderlich, über einen Abzweig vom Waschbecken mit Frischwasser. Dazu werden alle weiteren aufgefangenen und verwertbaren Spülwasser in diesen Kanister gekippt. Somit benötigen wir nur wenig Frischwasser. Wir haben nur einen Abwassertank! Seitdem haben wir lange nicht mehr ein größeres Wasser- oder Abwasserproblem! Das ganze wird natürlich ohne Chemie betrieben, also Natur! Wir finden eine Superlösung für uns! Und am besten normales, kein Recycltes, Toilettenpapier benutzen!
    Reicht das jetzt zum Scheißhaus-Thema ????

    Grüße

    Michael + Sandra

    1. Sabine

      Hallo Ihr Beiden! 🙂

      Danke für die Infos zu Eurem Toilettenumbau! 🙂 Das ist natürlich auch eine gute Idee, die Ihr da hattet und ich find klasse, dass Ihr die Abwässer auffangt und zur Spülung der Toilette benutzt! Und vor allem, dass Ihr keine Chemie verwendet! Das macht doch schon mal einen zieeemlich großen Unterschied!!! 🙂
      Was uns persönlich nur zusätzlich noch von einer Pumpentoilette zugunsten eines Kompostklos abgehalten hätte, war, dass an letzterer einfach NICHTS kaputt gehen kann. Wir hatten zum Beispiel bei Andre von Amumot.de diesen Artikel gefunden, wo wir uns dachten: Ersatzteile? Verstopfungen? Nö. Nicht, wenns zu vermeiden ist! 😀
      Echt super, dass Ihr Euch an dieser Scheiß-Diskussion beteiligt! *freu* 😉
      Aller beste Grüße zurück,
      Sabine und Micha

  5. Lutz Andreas

    Genau die Lösung, die Bruno sur la Route schildert, habe ich seit 26 Jahren in meinem VW T3 Bulli in Gebrauch. Einfache Eimertoilette, in den Eimer den Müllbeutel reingehangen, nach der Benutzung wird der Beutel zugeknotet und landet sofort in der Restmülltonne. 5 Minuten querlüften und nichts ist mehr zu merken (riechen).

    1. Sabine

      Also was sich seit 26 Jahren bewährt kann auf keinen Fall verkehrt sein! … ist ja auch keine Spültoilette 😀
      Was ich halt einfach an „länger gesammelten Geschäften“ gut finde ist, dass ich nicht so viel Plastikmüll mit einer Tüte für jede Toilettenbenutzung produziere, sondern nur eine im Monat. Da kommt mein Müllvermeidersyndrom durch 😉 .
      Danke für Deinen Erfahrungsbericht! Ist bei so einem Thema ja nicht selbstverständlich, da „Einblick“ in fremde Badezimmer zu erhalten. 🙂
      Die besten Grüße,
      Sabine und Micha

      1. Lutz Andreas

        würde diese Variante mit dem Separett-Klo auch nehmen, weil man nicht jedesmal entsorgen muss. Nur ist der Platz in einem VW T3-Bulli doch sehr begrenzt. Da war das mit der Eimertoilette mit Müllbeutel, verstaut in einem Sitz, die optimale Lösung

        1. Sabine

          Ja, für die Separett ist das echt leider zu eng. Aber sieh Dir mal an, wie Leni und Ossi von Traumtanz.eu das mit ihrer Eimertoilette machen. Wir haben das selber noch nicht ausprobiert und da keinerlei Erfahrungswerte, aber vielleicht muss man dann nicht mehr nach JEDEM Toilettengang entsorgen sondern hat zumindest ein paar Sitzungen „frei“. 😀
          Hier kommst Du direkt zu ihrem Tipp und die beiden geben Dir da bestimmt auch gerne nähere Auskunft, wenn Du dich dafür interessieren solltest.

    2. Philip

      Genau so mache ich das auch. Praktische Lösung, einzig der Plastiktütenverbrauch ist wirklich recht unschön. Und ich habe mir aus einer Großküche einen alten Ketchupeimer mit Deckel besorgt, darin kann man dann auch die einzelnen Tüten für ein paar Tage mit durch die Gegend fahren ohne Geruchsbelästigung, sollte grad kein passender Mülleimer in der Nähe sein.

      1. Sabine

        Hi Philip! Wieso machst Du denn dann überhaupt „einzelne Tüten“? Könnte man nicht auch ein Bindemittel (wie bei uns etwa ein bisschen Hamsterstreu) reintun, um die Flüssigkeit aufzusaugen und die Tüte dann mehrfach verwenden? Das müsste doch gehen, obwohl Urin und der Rest nicht getrennt sind und man würde sich den Einkauf hunderter Plastikmüllbeutel sparen und der Umwelt auch? …Ausprobiert hab ich diese Methode halt auch noch nicht…
        Lieben Gruß,
        Sabine

    1. Sabine

      Hallo Marcus!

      Haha, das ist ja echt die Hardcore-Variante! 😀 … und für knapp $70 ein ganz schön luxuriöses Außengeschäft! 😀

      Wir schicken Dir beste Grüße!
      Sabine und Micha

  6. Jürgen

    na toll, da recherchiert man wochenlang, vergleicht Zahlen, Daten, Fakten-Ein Ergebnis zeichnet sich ab, man sucht sich das passende Produkt und dann veröffentlicht ihr diesen Artikel. Es ist exakt das Resultat , auf das auch auch ich kam. selbst das favorisierte Modell ist das selbe. Hättet ihr nicht vier Wochen schneller sein können, das hätte mir viel Arbeit erspart 😉 Sehr gut recherchiert und die richtigen Gedanken zu unserem Mist. Danke, wenn auch zu spät 😉 Beste Grüße und gute Geschäfte, Jürgen

    1. Sabine

      Hi Jürgen!

      😀 Sorry, diese Recherche hätten wir Dir in der Tat gerne abgenommen, wir wissen nämlich noch seeehr gut, wie nervig sich die Suche nach dem richtigen stillen Örtchen gestaltet hat! 😀 … Aber so bestehen doch jetzt wenigstens keine Zweifel mehr! 😉

      Also wir sind überzeugt, Du wirst von Deiner Toilettenwahl ebenso begeistert sein wie wir … *dass ich mal sagen würde, dass ich begeistert bin von einem Klo hätte ich vorher auch nie gedacht 😀 *

      Dickes Dankeschön für Dein Kompliment zu dem Artikel, das freut natürlich sehr!!! 🙂

      Ganz herzliche Grüße zurück und ebenso „gute Geschäfte“ 😀 😀 😀
      Sabine und Micha

  7. themik54

    Moin,
    mit dem Thema hatte ich mich auch genügend beschäftigt, da ich nichts so hasse wie die Kassetten.
    Allerdings widerstrebt es mir, das Gelbe ins Grauwasser zu geben. Da kommen auch so einige Liter zusammen 😉
    Wenn der Tank im Sommer warm wird, fängt selbst das Grauwasser an zu müffeln, wenn dann noch das Gelbe dabei ist… 😮
    Wir fahren auch mal unwegsames Gelände, da kann es passieren, das der Syphon leer läuft. Wenn man dann vergessen hat, die Stopfen in den Abfluss zu stecken, aber hallo 😉
    Da ist ein völlig geruchneutrales Entsorgen auch nicht möglich.

    Da bleibe ich besser bei dem Festtank mit Häckser. Da kommt kein Papier kein, mehr als max. ein Liter Wasser/Gang wird nicht benötigt und dieses Wasser kommt fast ausschließlich vom Spülen/Waschen.
    Dank Ammovit kaum Geruchsbelästigung und es entsteht nichts als Dünger, hab ich schon in den Garten gekippt, ist gut gegen Moos.
    Über Schlauchsystem ist die Entsorgung überall ein Kinderspiel.

    Ich finde die alternativen Lösungen faszinierend, fürs Womo bin ich aber nicht wirklich überzeugt.
    Wenn ihr damit klar kommt, ist ja ok!

    LG Michael

    1. Sabine

      Hallo Michael!
      Ja, Kassetten sind wirklich das Schlimmste, oder! 😀
      Also für das „Gelbe“ haben wir einen extra Behälter unterm LKW, getrennt vom Grauwasser. Falls der Grauwassertank aber mal schneller voll sein sollte, als erwartet, können wir (demnächst) aber auch „umschalten“ und zusätzliche, freie Reserve im „Pipitank“ nutzen. Es funktioniert dann genau so, wie bei Dir: An dem Behälter ist ein Schlauch angeschlossen, der einfach in den nächsten Abfluss gelegt werden kann. Sollten dann tatsächlich von den Tanks her mal schlechte Gerüche nach oben in den Wohnraum steigen wollen, haben diese allerdings maximal eine Chance bis wieder hoch zur Toilette! Denn dann schließen wir unseren Ventilator, den wir bisher nicht gebraucht haben endlich mal an, der alles, was da gerne müffeln möchte, direkt einfach nach draußen befördert! 🙂
      Wie ich das verstehe hast Du fürs Papier einen extra Mülleimer im Bad!?
      Ich finde klasse, dass Ihr Eure Spül- und Waschabwässer zum Spülen der Toilette benutzt! Und Ammovit ist wohl das geringste Übel, was man seinen Hinterlassenschaften zusetzen kann! Super, wenn das gut funktioniert und toll, dass ihr das so umweltfreundlich hinbekommt, mit Eurem System! 🙂
      Danke, dass Ihr Eure „Toilettenerfahrungen“ mit uns teilt!
      Ganz liebe Grüße,
      Sabine und Micha

      1. Mikesch

        Hi Ihr Beiden 🙂
        Wir sind viel mit dem Schiff unterwegs gewesen, da ist das mit dem Papier die Regel. Selbst in der dritten Welt ist der Einsatz von Papier auf den kleinen Schiffen verboten. Sie haben gelernt!
        Das Papier in einen Beutel (im Eimer) zu entsorgen, stellt wirklich kein Problem dar und ich bin ja pingelig 😉
        Da riecht man nichts und auf den Booten waren teils 30 Grad auf der Toilette.
        Vielleicht auch eine Idee für euch, denn Papier (Zellulose) verrottet nur widerwillig und da sammelt sich ja eine Menge an. Ich denke, die Standzeit eurer Toilette würde sich noch deutlich verlängern. Und so ein kleines Beutelchen kann man gut so nebenbei entsorgen…

        Wenn ich das jetzt bei euch so lese, muss ich sagen, hätten wir da mal eher von gehört, dazu noch mit dem Nebeneffekt einer günstigeren Lösung.

        Ich hoffe, wir fahren uns mal über den Weg!

        Liebe Grüße,
        Michael

        P.S. Ich hoffe, der blöde Nick ist verschwunden

        1. Sabine

          Hi Michael, schön, dass Du Dich nochmal meldest! 🙂
          Also da hast Du wirklich Recht, das Papier macht ja fast den größten Teil des Eimerinhalts aus! Danke für den Tipp, da sind wir von selber noch nicht drauf gekommen, obwohl das ja echt naheliegend ist, wenn man lange Ruhe mit der Toilettenentleerung haben möchte!

          Also wir freuen uns echt total, dass der Artikel zu so viel produktivem Meinungsaustausch geführt hat, das hätten wir bei dem Thema eher nicht erwartet! 😀 Deswegen nochmal ein großes Dankeschön für Eure Erfahrungen und Tipps und wir würden uns auch sehr freuen, wenn sich unsere beiden rollenden Behausungen einmal über den Weg fahren! Denke über so ein sch… Thema hinaus, hätten wir viel gemeinsamen Gesprächsstoff! 🙂

          Wir schicken Euch ganz, ganz liebe Grüße,
          Sabine und Micha

  8. bubbles4you

    so ein Schei…Diskussion hier – aber ja sehr sehr wichtig! Es war für uns im Sommer 2015 eins der Hauptthemen. Unser Transit hat nix – kein Klo, keine Dusche und keine Küche. Ging dennoch irgendwie halt.
    Im kleinen Auto entschieden wir uns
    1. für die Natur. Ging mir wie Dir Sabine – aber mit der Zeit bekommt man Übung. Echt Sch.. dann bei Regen 🙂 und mitten in der Stadt wie am Parkplatz von Verseille. Morgens schnell raus und den Baum anpinkeln ging dann aber doch.
    2. Städte nutzen und dort – Einkaufszentren – große Parkplätze und oft sehr saubere Toiletten Besser als Mc.Dingsen.
    In einem größeren Fahrzeug würden wir Eure Variante einbauen. Haben wir hier stationär auf einem Gemeinschaftsgrund (Garten-der-Generationen) gebaut – funktioniert super seit Jahren und wie schon beschrieben, das Trennen ist das Geheimsnis des Geruchs :-).
    Wünschen Euch entspanntes Reisen und in NÖ könnts derzeit noch jederzeit einen schönen Stellplatz für a Zeiter finden. Liebe Grüße, Wolfgang

    1. Sabine

      Hallo Ihr Beiden! 🙂
      Ja, gehen tut alles irgendwie! Ich glaube, ich bräuchte aber trotzdem ne Weile, bis ich mich an die Lösung „Natur oder Einkaufszentrum“ gewöhnt hätte 😀 – in dem Auto hattet ihr dann aber nicht auf Dauer gewohnt, oder!?!

      Klasse, dass aber alle, die das mit der Trenntoilette erst mal ausprobiert haben, dies als die beste und auch geruchlose Lösung ansehen. Da sind wir mit unserer hohen Meinung zum Kompostklo offensichtlich wirklich nicht alleine! 😀
      Ein „Garten der Generationen“ hört sich für mich übrigens auch sehr interessant an! wir würden gerne viel über Permakultur lernen und in Gemeinschaft mit anderen weitestgehend selbstversorgend leben, wenn wir jetzt nicht lange Zeit auf Reise gehen wollen würden. Aber einiges über Permakultur lernen wir dabei hoffentlich trotzdem, wenn wir auf verschiedenen Bio-Höfen zum wwoofen sind! Vielleicht kommt der selbstversorgende Lebensstil dann, wenn wir „reisemüde“ geworden sind! 🙂
      Ganz liebe Grüße an Euch zwei,
      Sabine und Micha

  9. Jens und Heike

    Hallo Ihr Zwei,
    die Trenntoilette haben wir seit mittlerweile 3 Jahren auch bei uns zu Hause. Es ist schon sehr dekadent den kleinen Haufen mit 10 Liter feinsten Trinkwasser hinwegzuspülen. bei den Resten die ein Chemieklo hinterläßt sollte man Wissen das nur ein Chemieklo eine Kläranlage für 100.000 Haushalte überlastet.
    Der Anfang war gewöhnungsbedürftig, die schrägen Blicke von Besuch noch gewöhnungsbedürftiger, jetzt möchten wir es nicht mehr missen.
    Viel Spaß weiterhin und liebe grüße Jens und Heike

    1. Sabine

      Hallo Heike, Hallo Jens!

      Vielen lieben Dank, dass Ihr uns Eure Erfahrungen schreibt!!! 🙂
      Absolut grandios, dass Ihr die Trenntoilette auch zu Hause habt. Wie ich das verstehe, hat Euch der Umweltgedanke dazu veranlasst!?! Krass, das wussten wir garnicht, dass ein Chemieklo, in Zahlen ausgedrückt, SO krass ist! :O Wahnsinn, oder!?! Warum darf so etwas überhaupt verkauft werden??? :/

      Um so toller, dass Ihr den schrägen Blicken Eurer Besucher stand gehalten habt und jetzt offensichtlich überzeugter von der Entscheidung zur Komposttoilette seid, denn je! 🙂

      Sollten wir irgendwann mal wieder sesshaft werden (dann wohl in Bauwagen oder ähnlichem), bleiben wir auch 100% unserem Trockenklo treu!

      Vieeele liebe Grüße an Euch beide,
      Sabine und Micha

    1. Sabine

      Also zu dieser Entscheidung können wir Euch nur beglückwünschen!!! 😀 Ihr werdet mit einer grandiosen Erleichterung feststellen, wie entspannt das mit dem Klo plötzlich sein kann!!!

      Liebste Grüße, hoffen wir sehen uns die Tage nochmal, wie angedacht! 🙂
      Sabine

  10. Pingback: Fastenzeit - 14qm

  11. Astrid

    Ich habe das wichtige Thema erst mal sacken lassen, auch wurde alles Wichtige bereits diskutiert – aber noch nicht von jedem 😉 Das mit der seperaten Toilettenpapierentsorgung praktiziere ich bereits lange auch im festen zu Hause (meiner Lehmhütte) Nun meine Frage:“ Wo findet ihr immer Restmülltonnen“? Oft habe ich schon mit den Hundekotbeuteln die Schwierigkeit, sie umweltgerecht zu entsorgen.

    Herzliche Grüße von Astrid aus der Prignitz
    mit der Mini Fenja, die nun auch bald ausgewachsen ist.

    1. Sabine

      Hallo liebe Astrid, schön Dich zu hören! 🙂
      … und schön, dass Du bei diesem wundervollen Thema mitdiskutierst! 😀
      Also das mit den Restmülltonnen ist ja wirklich so ein Thema für sich. Wir sehen immer zu, dass das, was wir zu entsorgen haben, nicht so viel auf einmal wird. Wir versuchen gleich beim Einkauf möglichst wenig Müll mit einzukaufen und wenns geht, diesen gleich beim Supermarkt zu lassen. Für den Rest sind, zumindest im Moment noch, z.B. Autobahnrastplätze eine wichtige Anlaufstelle für uns. Wir sehen das auch immer von mal zu mal, wo wir mit entsorgen können… Hundekotbeutel sind bei uns zum Glück weitgehend überflüssig, da Fenja von sich aus NUR auf Stellen macht, wo man ihr nicht freiwillig hin hinterher laufen würde 🙂 Das ist für uns ganz praktisch und toll, da wir auf unnötigen Plastikmüll verzichten können … aber NATÜRLICH soll das nicht heißen, dass wir ihre Häufchen nicht aufsammeln, wenn sie „erreichbar“ liegen!

      Ganz, ganz liebe Grüße an Deine kleine Weimimaus, aber natürlich auch Deinen anderen vierbeinigen Begleiter!!!!! 🙂 … war das mit der „Lehmhütte“ eigentlich ernst gemeint???

      Die aller herzlichsten Grüße von uns dreien 🙂

      1. Astrid

        Ja liebe Sabine, mein Fachwerkhaus (an den Sohn überschrieben-lebenslanges Wohnrecht………………will aber fahren und nicht wohnen ;-)) besteht zu großen Teilen aus Lehm. Vielleicht lernt Ihr es mal auf einen Zwischenstop kennen, Platz ist auf der Wiese ohne Ende und in der Nähe gibt es Highlights http://www.elefantenhof-platschow.de

        In diesem Sinne, alles Liebe wünscht Euch
        Astrid und ihr Dream Team

  12. Max

    Hallo Sabine,
    toll das es bei euch so gut klappt. Meine Frau hatte da immer etwas bedenken mit den Gerüchen, sind aber z.Z. nun doch wieder am überlegen ob nicht doch die Trenntoilette in frage kommt. Dann bräuchte ich auch keinen 200l Zusatz-Tank mehr installieren damit wir 14Tage autark sind.

    Sonnige Grüße

    Max

    1. Sabine

      Hallo Max! 🙂
      Also wir können Euch versichern: Wir hatten genau die gleichen Bedenken!!! 😀 Aber „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ – nach der Testphase können wir nur sagen: Spart Euch das bloß, mit sowas, wie einem 200l Zusatztank!!! Es kann so einfach, praktisch und geruchsfrei sein!!! 😀
      Die aller liebsten Grüße zurück,
      Sabine

  13. Markus

    Hallo Sabine ,
    Ich habe die separet Toilette in Skandinavien und Italien kennen gelernt und war sehr schnell überzeugt. Habe dann ein Bausatz „obenrum gekauft , Kiste aus multiplex darunter und alles in den shelter auf dem Steyr eingebaut.
    Ich verwende Kalk zum abstreuen, das geht auch sehr gut. keine Gerüche , 4 Wochen ruhe , alles gut.
    Solidarische Grüße
    Markus

    1. Sabine

      Hi Markus!
      Ja cool, also scheinbar ist echt JEDER, der die Trenntoilette erst mal kennen gelernt hat begeistert! 🙂 Danke für Deinen Erfahungsbericht! 🙂
      Das mit dem obenrum Bausatz ist echt die cleverste Lösung zu so nem Teil zu kommen – würden wir jetzt auf jeden Fall auch so machen und ’n Haufen Geld sparen. Aber egal, der Toilette können wir nix übel nehmen 😀
      Ganz liebe Grüße,
      Sabine

  14. Mandy // Movin'n'Groovin

    Spannendes Thema, das mich auch schon länger beschäftigt. Ich hab jetzt mal euren Vorschlag an den Bauer meines Vans geschickt mit der Frage, ob man nicht besser so ein Teil einbaut anstelle des Chemieklos. Ich hoffe das geht! 🙂
    Danke für den Tipp und die ausführlichen Infos!!

    1. Michael

      Hi Mandy,
      Das sollte doch gar kein Problem sein, denn der Platz, der benötigt wird ist nicht größer, als bei einem Porta Potti oder einem Thetford.

  15. Tom

    die Trockentoilette hat uns so gut gefallen, dass wir uns auch eine in’s Mobil eingebaut haben !
    (siehe auf unserer Seite bei „Ausbau-Citroen-Jumper“ ganz unten !)

  16. Franz

    Was ein sch….önes Thema! 😀

    Ich gebe zu, ich bin annähernd ahnunglos.

    Kann man nicht einen „Häcksler“ einbauen und alles, also großes und kleines Geschäft, in den Grauwassertank leiten?

    Ich meine, sowas einmal in einem YT-Video von einem Selbstaufbau (4×4 WoMo auf LKW-Basis) gesehen zu haben. Da war ein Wasserklosett verbaut.

    Ich fände ein Klo „wie zuhause“ toll, wo man weder Chemie braucht, noch das Papier in einem Eimer separat sammel muss (was ich aus Häusern in Südeuropa kenne und irgendwie unappetitlich finde).

    Wie man (und besonders frau) aufgrund der örtlichen Nähe der Entstehung das große vom kleinen Geschäft getrennt auffangen will, ist mir auch ein Rätsel…

    Grüße
    Franz

  17. Max

    Hallo Franz

    klar kann man auch eine zerhackter Toilette einbauen, nur diese braucht bis zu 2 l Frischwasser am Tag extra zum nach spülen. Dein ganzer Grauwassertank ist danach Sondermüll.

    Wir hatten bis vor kurzem noch eine Jacobs Schiffstoilette verbaut, ist fast so wie ein Zerhackerklo nur ohne Strom. Man brauchte ca 10l Frischwasser pro Tag bei 2 Personen.

    Wir haben jetzt auch eine Trockentoilette, bis jetzt klappt alle super kein müffeln oder so. Auch Frau ist überrascht das es so gut klappt mit der Trennung von flüssig und fest. Ist alles nur ein Kopfsache 🙂

    Nun können wir min. 14 Tage in der Pampa stehen ohne uns sorgen machen zu müssen wo den nun das Schwarzwasser wieder hin muss.

    Sonnige Grüße

    Max von
    http://rumtreiberin.com

    1. Sabine

      Hallo Max und Hallo Franz! 🙂

      Also wir können uns dem, was Max geschrieben hat nur vollständig anschließen!!! Die beiden haben nun Erfahungswerte mit beiden Toilettenvarianten gesammelt und bringen’s hier auf den Punkt! 🙂

      Max, wir sind total froh, dass das auch bei Euch so super klappt mit der Trockentoilette, nach Eurem Umbau! Toll zu hören und schön, dass Du Dich hier gemeldet hast!!! 🙂

      Nach all den positiven Erfahrungen, die nicht nur wir mit dem Toilettensystem machen, gibt es in unseren Augen wirklich keine sinnvolle Alternative dazu!

      Liebste Grüße,
      Sabine und Micha

  18. Franz

    Hallo Max,

    wieso Sondermüll?

    Wäre ja immerhin keinerlei Chemie drin…

    (entschuldigt, ich bin wirklich neu in diesem Fach)

    Franz 🙂

    1. Sabine

      Hallo Franz!

      Ich denke Max wollte damit beschreiben, dass ein normaler Grauwassertank mit zig Litern ständig gesammelter Fäkalien darin auch ohne Chemie schon nicht besonders appetitlich ist.
      Man sollte in dem Fall auch sehr auf die Verwendung eines geeigneten Syphon achten, damit beim Geschirr spülen nicht unangenehme Dünste in die Nase steigen.
      Du müsstest dann außerdem etwas zum Ablassen (oder besser abpumpen) des Grauwassers einbauen. Wenn Du Deine Hinterlassenschaften in den normalen Grauwassertank leitest, kannst Du es zumindest auf gar keinen Fall mehr an normalen Entsorgunsstationen einfach in diesen vorgesehenen Gulli abfließen lassen … der ist halt zum Ablassen von Dusch- oder Spülwasser und normalerweise wird dort auch gleichzeitig wieder Frischwasser aufgefüllt – ist zum Fäkalien ablassen also eher nicht so schön. 😉
      Machbar ist bestimmt alles irgendwie – aber man muss es sich ja nicht unnötig schwer machen … 😉

      Ganz liebe Grüße,
      Sabine und Micha

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